
Valle Gran Rey-Strand
Schwarzer vulkanischer Sand trifft auf den blauen Atlantik an La Gomera’s alternativer Küste



Über
Playa de Valle Gran Rey liegt an der Mündung einer der großen Schluchten La Gomeras, wo sich geschichtete Basaltklippen dramatisch zu etwa 500 Metern dunklem vulkanischem Sand absenken. Vor dir breitet sich der blaue Atlantik aus, und der Kontrast zwischen dem schwarzen Sand und dem offenen Wasser ist wirklich beeindruckend. Das ist ein lebendiger Strand mit einer langjährigen alternativen Reisegemeinschaft – denk an Backpacker, Langzeiturlauber aus Europa und Leute, die La Gomera vor Jahrzehnten entdeckten und nie wieder wegwollten. Die Schluchtenkulisse gibt dem ganzen Ort eine theatralische Bühne, und im Winter rollen die Wellen mit richtiger Wucht herein. Er ist aus gutem Grund ikonisch, belohnt aber nur die, die seinen Charakter verstehen.
Anreise
Du erreichst Valle Gran Rey in etwa 60 Minuten mit dem Auto von San Sebastián de La Gomera aus über tägliche Verbindungen. Alternativ nimmst du die tägliche Fähre ab Los Cristianos, Teneriffa – die Überfahrt dauert etwa 180 Minuten. Im Ort Valle Gran Rey gibt es kostenlose Parkplätze, aber die Plätze nahe dem Meer sind in der Hochsaison schnell belegt, also komm früh. Es gibt keine Eintrittsgebühr.
Für wen?
Für Paare
Die dramatische Schluchtenkulisse und die lebendige alternative Atmosphäre machen diesen Strand zu einem Ort für Paare, die Charakter über Komfort stellen – geht gemeinsam den Küstenweg Richtung Playa de Argaga, dann genießt den Sonnenuntergang vom Ort aus.
Für Familien
Familien sollten wissen, dass es hier keinen Rettungsschwimmer gibt und Wellen stark sein können, besonders im Winter – die moderaten Schwimmbedingungen bedeuten, dass jüngere Kinder immer genau beaufsichtigt werden müssen. Der einfache Zugang zum Ort und die kostenlosen Parkplätze sind praktische Pluspunkte.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Valle Gran Rey ist einer dieser Strände, die eine echte Identität haben – die alternative Reisegemeinschaft, die Basaltklippen, der dunkle Sand, die Schlucht, die direkt ins Meer abfällt. Das ist kein polierter Resortstrand, und genau das ist der Punkt. Das Fehlen von Rettungsschwimmern ist ein echtes Thema: Der Atlantik hier ist kein Schwimmbecken, und Winterwellen können ohne Vorwarnung kommen. Geh lieber im Spätfrühling oder Frühherbst – im Hochsommer ist der Strand so voll, dass das Erlebnis leidet, und die Wellen bringen eine zusätzliche Variable mit. Komm wegen der Landschaft, der Gemeinschaft, den Wanderungen zu Garajonay und Argaga. Bleib wachsam am Wasser. Lass es im August aus.
Was tun
Die wilde schwarze Sandbucht Playa de Argaga, etwa 2 Kilometer entfernt, erreichst du zu Fuß entlang der Küste oder mit dem Kajak und es lohnt sich. Geh hoch zum Mirador del Santo, etwa 3 Kilometer vom Strand entfernt, für einen Panoramablick über die Schlucht von Valle Gran Rey und die darunter liegende Küste. Für etwas Ambitionierteres liegt der Parque Nacional de Garajonay etwa 10 Kilometer landeinwärts – ein von der UNESCO gelisteter Lorbeerwald im Zentrum der Insel, der sich anfühlt wie eine andere Welt.
Der schwarze vulkanische Sand gegen den blauen Atlantik, eingerahmt von den geschichteten Basaltklippen an der Schluchtmündung, ist der typische Schnappschuss – sei früh da, bevor der Strand voll wird.
Der Mirador del Santo, 3 Kilometer entfernt, gibt dir den vollständigen Tal- und Küstenpanorama, der die ganze Szene in Kontext setzt. Playa de Argaga, 2 Kilometer entlang der Küste, bietet eine wildere, isoliertere schwarze Sandkulisse für diejenigen, die bereit sind zu laufen.
Wo essen
Trasmallo, nur 200 Meter vom Strand entfernt, bietet Fisch, gegrilltes Fleisch und Steakhaus-Küche – eine solide Wahl nach einem Tag am Sand. Pizzeria Avenida und Colorado (ein Restaurant mit deutschem Einschlag) sind ebenfalls in ähnlicher Entfernung, falls du etwas anderes möchtest. Los Olivos ist nur 300 Meter entfernt, und La Pardela etwa 600 Meter für einen etwas längeren Spaziergang.
Wo schlafen
Hotel Tres Palmeras ist mit 300 Metern die nächstgelegene Option, gefolgt von Los Tarajales (400 Meter) und Faro del Inglés (500 Meter). Jardin Concha und AP Villa Aurora liegen beide innerhalb von 700 Metern, falls du etwas mehr Abstand zum Strandgeschehen bevorzugst.
Fotografie
Mach Fotos von der Basis der Basaltklippen am frühen Morgen, wenn das flache Licht den dunklen vulkanischen Sand und das blaue Wasser dahinter einfängt – die Schluchtwände rahmen die Szene natürlich ein. Die erhöhten Aussichtspunkte Riscos de La Mérica (1 km) und Valle Gran Rey View (3,2 km) bieten dir den vollen Blick auf die Schluchtmündung und die Küste, am besten in der goldenen Stunde vor Sonnenuntergang.
Gut zu wissen
Camping am Strand ist nicht erlaubt – halte dich daran oder riskiere eine Strafe. Es gibt hier keinen Rettungsschwimmer, also schwimmst du auf eigene Gefahr; starke Wellen sind möglich, besonders im Winter, und Vorsicht ist vor dem Betreten des Wassers essenziell. Rollstuhlgerechter Zugang ist wegen des weichen schwarzen Sands und fehlender befestigter Wege sehr schwierig. Juli und August bringen die meisten Besucher und können ebenfalls starke Wellen mit sich bringen – wenn du Platz und ruhigere Bedingungen suchst, plane lieber für Spätfrühling oder Frühherbst.
Karte
In der Nähe
Hotel Tres Palmeras
Los Tarajales
Faro del Inglés
Jardin Concha
AP Villa Aurora
Sehenswertes rund um Valle Gran Rey
Mirador del Santo
Panoramablick über die Schlucht von Valle Gran Rey und die Küste
Parque Nacional de Garajonay
Von der UNESCO gelisteter Lorbeerwald im Zentrum der Insel
Playa de Argaga
Wilde schwarze Sandbucht, erreichbar zu Fuß oder mit dem Kajak von Valle Gran Rey aus
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Tony Hisgett from Birmingham, UK · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — Georg Botz · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — ahisgett · source · CC BY 2.0
- Foto 4 — gertrudis2010 · source · CC BY-SA 3.0












