
Santiago-Strand
Vulkanische Kiesel, blaues Wasser und ein lebendiger Hafen






Über
Playa de Santiago liegt an der geschützten Südküste von La Gomera – ein kompakter, 250 Meter langer Streifen aus dunklen vulkanischen Kieseln und gemischtem Strand, umgeben von Bananenplantagen und dem Rhythmus eines echten, lebendigen Fischerhafens. Das Wasser ist tiefblau, und die Südlage sorgt für mehr Sonne und ruhigere Bedingungen als die windzugewandten Flanken der Insel. Liegen gibt es im Sommer, aber der Strand verliert nie seinen typischen Fischerdorf-Charme – Boote kommen und gehen, Netze trocknen am Kai, und das Tempo bleibt entspannt. Ein Ort, der Geduld belohnt und nicht auf Spektakel setzt.
Anreise
Du erreichst Playa de Santiago in etwa 40 Minuten mit dem Auto ab San Sebastián de La Gomera über tägliche Straßenverbindungen oder in rund 30 Minuten mit der Fähre, die zweimal täglich vom Inselhauptort ablegt. Kostenlose Parkplätze gibt es am Hafen, aber im Sommer sind sie schnell belegt – komm früh oder nimm die Fähre, um die Parkplatzsuche zu umgehen. Der Eintritt ist frei.
Für wen?
Für Paare
Das entspannte Tempo und der Hafen als Kulisse machen das zu einem ruhigen Ort für einen gemütlichen Nachmittag – schnapp dir im Sommer eine Liege, beobachte die Fischerboote und geh zum Mirador de la Trinchera, bevor es zum Abendessen in eines der nahen Restaurants geht.
Für Familien
Die einfache Anreise mit Auto oder Fähre macht es mit Kindern unkompliziert, und im Sommer gibt es Liegen-Konzessionen für mehr Komfort. Eltern sollten beachten: rutschige Kiesel, felsiger Meeresboden und Strömungen – beaufsichtige junge Schwimmer genau und prüfe vor Ort die Bedingungen.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Playa de Santiago ist ehrlich, was es ist: ein lebendiger Fischerhafen mit einem Strand dazu, kein Resort-Streifen. Die dunklen vulkanischen Kiesel und das blaue Wasser sind beeindruckend, aber der eigentliche Reiz ist die Atmosphäre – Boote, die entladen werden, Einheimische am Kai, Bananenplantagen, die den Hügel hinaufklettern. Schwimm mit Vorsicht; die Strömungen sind hier ernst zu nehmen, besonders außerhalb des Sommers, und der felsige Meeresboden verlangt Respekt. Juli und August bringen mehr Besucher auf den schmalen Streifen, also sind Vormittage oder die Übergangsmonate besser für das authentische Gefühl. Komm für das Licht an der Südküste, die Hafenaussicht und ein Essen in einer der nahen Spots – nicht für einen perfekten Strandtage.
Was tun
Der Mirador de la Trinchera ist nur 300 Meter entfernt und bietet eine schnelle, erhöhte Aussicht über Hafen und Küste – der kurze Spaziergang lohnt sich. Weiter draußen liefern der Mirador de Tagaragunche und der Mirador de Alajeró, beide etwa 5 Kilometer entfernt, weite Panoramen der Südküste. Für einen größeren Ausflug ist der Parque Nacional de Garajonay – ein UNESCO-geschützter Lorbeerwald im Inselinneren – etwa 12 Kilometer entfernt und ein echter Kontrast zur sonnenverbrannten Küste unten.
Die Hafenmauer rahmt Fischerboote vor dem blauen Wasser mit dem vulkanischen Hügel im Hintergrund – am besten im sanften Licht des frühen Morgens.
Der Jardín Tecina, das Klippen-Resort 500 Meter entfernt, bietet weite Südküsten-Aussichten, die den kurzen Spaziergang wert sind. Der dunkle vulkanische Kieselstrand selbst, tief und weit fotografiert bei goldenem Licht, fängt den rauen Charakter des Ortes ein.
Wo essen
La Cuevita und Kuss sind beide innerhalb von 200 Metern vom Strand und bieten regionale Küche direkt am Wasser. Das Playa Restaurant ist 300 Meter entfernt, während Avenida und Bodegón del Mar in 400 Metern Entfernung liegen, falls du ein paar Optionen vergleichen möchtest, bevor du dich setzt.
Wo schlafen
Pensión La Gaviota ist die nächstgelegene Unterkunft, nur 400 Meter vom Strand entfernt – ideal für einen frühen Start. Wenn du mehr Abstand zum Strand möchtest, sind Torre del Conde und La Colombina beide etwa 11 Kilometer entfernt nahe dem Inselhauptort, Hotel Sonia etwas weiter mit 12 Kilometern.
Fotografie
Fotografiere von der Hafenmauer bei goldenem Licht die Silhouetten der Fischerboote vor dem tiefblauen Wasser, mit dem Bananenplantagen-Rückengrat als Kulisse. Das frühe Morgenlicht vor Ankunft der Sommergäste fängt die dunklen vulkanischen Kiesel und den Arbeitshafen-Charme ohne Ablenkung ein.
Gut zu wissen
Camping am Strand ist verboten – lokale Regeln werden durchgesetzt. Der Kiesstrand wird bei Nässe rutschig, also trag Schuhe mit Profil, wenn du am Wasser entlangläufst. Starke Strömungen gibt es hier, besonders im Winter, und der Meeresboden ist uneben mit Felsen – schwimm nur mit Vorsicht und prüfe vor dem Baden die lokalen Bedingungen. Rollstuhlgerechter Zugang ist wegen des Kiesbodens und fehlender Rampe sehr schwierig.
Karte
In der Nähe
Pensión La Gaviota
Hotel El Cabrito
Torre del Conde
La Colombina
Hotel Sonia
Sehenswertes rund um Alajeró
Jardín Tecina
Luxus-Resort auf der Klippe mit weiten Südküsten-Aussichten
Parque Nacional de Garajonay
UNESCO-geschützter Lorbeerwald im Inselinneren
Torre del Conde, San Sebastián
Turm aus dem 15. Jahrhundert in der Inselhauptstadt, verbunden mit Kolumbus’ Reise 1492
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — abrocke · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Casey Hugelfink · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 3 — Rebexho · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 4 — Tony Hisgett from Birmingham, UK · source · CC BY 2.0
- Foto 5 — Thomas Tolkien · source · CC BY 2.0
- Foto 6 — trolvag · source · CC BY-SA 3.0











