
Playa Grande-Strand
Goldener Sand, Leuchtturm und echte Einsamkeit



Über
Playa Grande liegt an Teneriffas rauer Südküste, ein kompakter 200-Meter-Streifen aus goldenem Sand, der von dramatischen Vulkanfelsen gesäumt wird. Der blaue Atlantik rollt hier mit Wucht an – keine geschützte Bucht, sondern eine wilde, offene Küstenlinie, die ihren abgelegenen Ruf verdient. Ein Leuchtturm wacht aus der Nähe über das Ganze, und die umliegende Landschaft wirkt wirklich unberührt. Besucher bleiben rar, die Luft riecht nach Salz und Gestrüpp, und die Stille ist die Art von Stille, für die man extra fahren muss. Hier zeigt sich Teneriffa von seiner rohen Seite, fernab der Hotelburgen.
Anreise
Von Arico mit dem Auto dauert es etwa 15 Minuten über Alltagsstraßen – folge den Schildern nach Porís de Abona, dem Dorf direkt vor der Strandtür. Öffentliche Parkplätze gibt es, aber weniger als 50 Plätze, also komm früh, besonders im Sommer. Ein täglicher Bus aus Santa Cruz braucht für die Strecke etwa 45 Minuten, falls du auf die Fahrt verzichten willst. Es gibt keine Eintrittsgebühr, aber der moderate Zugang bedeutet, dass der letzte Abschnitt nur belohnt, wer vorbereitet ist.
Für wen?
Für Paare
Die ruhige Atmosphäre und die wilden Klippen machen Playa Grande zur einfachen Wahl für Paare, die Raum und echte Einsamkeit suchen statt Trubel. Der kurze Spaziergang zum Leuchtturm Faro de Abona bietet einen natürlichen Mittelpunkt für einen gemütlichen Nachmittag zu zweit.
Für Familien
Familien sollten beachten, dass das Schwimmen hier als moderat eingestuft wird und Einrichtungen begrenzt sind. Das eignet sich eher für ältere Kinder und Erwachsene, die einen selbstversorgten Strandtag gewohnt sind. Jüngere Kinder oder Nichtschwimmer genießen die Landschaft und den Besuch des Leuchtturms, aber es ist kein Strand für Kleinkinder im Wasser.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Playa Grande ist kein Strand, auf den man zufällig stößt – man wählt ihn bewusst, und diese Wahl filtert den meisten Trubel raus. Die Schwimmbedingungen sind moderat, und der offene Atlantik verlangt Respekt, also check vor dem Einsteigen das Wasser. Was du zurückbekommst, sind 200 Meter goldener Sand, ein Leuchtturm am Horizont, Klippen, die wirklich wie Klippen aussehen, und eine Stille, die sich verdient anfühlt. Die begrenzten Parkplätze und einfachen Einrichtungen sind kein Fehler – sie sind der Grund, warum dieser Ort so bleibt. Dezember und Januar kannst du getrost streichen. Komm zwischen Juni und September, komm früh und bring alles mit, was du brauchst. Lohnt die Umwege.
Was tun
Der Leuchtturm Faro de Abona, nur 3 Kilometer entfernt, ist ein echter Höhepunkt – ein historisches Bauwerk mit weitem Küstenblick, das allein schon die kleine Abzweigung lohnt. In der Nähe liegen die Ruinen des verlassenen Sanatorio de Abona, 4 Kilometer entfernt, ein gespenstischer und stimmungsvoller Überrest einer vergessenen Siedlung, der sich zu Fuß erkunden lässt. Für einen Szenenwechsel bietet der Aussichtspunkt Mirador Roca de Tajao, 6 Kilometer entfernt, panoramische Klippenblicke über diesen Küstenabschnitt. Wanderer finden rund um Playa Grande selbst abwechslungsreiches Gelände zwischen den Strandbesuchen.
Der Leuchtturm Faro de Abona, vom Klippenweg aus vor dem blauen Atlantik gerahmt, ist der absolute Star – ideal für spätes Nachmittagslicht.
Der goldene Sand vor dem dunklen Vulkanfelsen am Strandrand bietet starken Kontrast, der sich gut komponieren lässt. Der Aussichtspunkt Mirador Roca de Tajao, 6 Kilometer entfernt, liefert ein Weitwinkel-Panorama der Küste und setzt diesen Küstenabschnitt perfekt in Szene.
Wo essen
Die nächste Ansammlung von Restaurants liegt etwa 6 Kilometer entfernt und hat mehr zu bieten, als man denkt – Delicias del Mar und Restaurante Mero Pancho Tajao haben beide einen guten Ruf für frischen Fisch, während Marisquería Agua y Sal das Trio mit einer ordentlichen Sitzmahlzeit nach dem Strand abrundet. Weiter draußen, etwa 15 Kilometer entfernt, bieten Tasca Tierras del Sur und Patio Burger solide Alternativen, falls du Richtung Hauptstraße zurückfährst. Bring ein Picknick mit, wenn du direkt am Strand essen willst – vor Ort gibt es keine Verpflegung.
Wo schlafen
Kora Nivaria Beach, nur 1,7 Kilometer von Playa Grande entfernt, ist die nächstgelegene Unterkunft und hat dank tausender Bewertungen eine starke Note – eine gute Wahl, wenn du in wenigen Minuten am Sand stehen willst. El Sitio de la Casa, 5,6 Kilometer entfernt, bietet einen intimeren Aufenthalt mit perfekter Bewertung, wenn auch aus kleinerer Stichprobe. Für alle, die eine gesellige, aktive Atmosphäre bevorzugen, ist Climbing Tenerife House, 6,9 Kilometer entfernt, ideal für outdoorbegeisterte Besucher, die diesen Teil der Insel erkunden.
Fotografie
Der Leuchtturm Faro de Abona macht von Playa Grande aus bei goldenem Licht einen tollen Hintergrund – das niedrige Atlantiklicht fängt die Klippen ein und der goldene Sand leuchtet warm. Früh am Morgen sind die besten Aufnahmen des Strands selbst – das blaue Wasser ist dann am ruhigsten und du hast wahrscheinlich das Bild für dich allein.
Gut zu wissen
Schwimmen wird hier als moderat eingestuft – die offene Atlantiklage und der wilde Charakter dieser Küste bedeuten schnelle Wetterwechsel. Check vor dem Wasser immer die lokalen Vorhersagen und schwimm nie allein. Vermeide Dezember und Januar komplett: Winterwellen machen den Strand unsicher und deutlich weniger genießbar. Parkplätze sind an sonnigen Wochenenden schnell voll, also lieber unter der Woche kommen oder den Bus aus Santa Cruz nehmen. Einrichtungen sind begrenzt, also pack Wasser, Essen und Sonnenschutz ein, bevor du das Dorf verlässt.
Karte
In der Nähe
Marisquería Agua y Sal
Delicias del Mar
Restaurante Mero Pancho Tajao
Patio Burger
Tasca Tierras del Sur
Kora Nivaria Beach
Kn Arenas del Mar Hotel
El Sitio de la Casa
Aloe Vera Shared House
Climbing Tenerife House
Sehenswertes rund um Arico
Faro de Abona
Historischer Leuchtturm mit scenischen Aussichten
Sanatorio de Abona
Verlassene Siedlung mit historischen Überresten
Siam Park
Großer Wasserpark
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — juantxou · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 2 — juantxou · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — juantxou · source · CC BY-SA 3.0











