
Pocillos-Strand
Goldener Sand, Passatwinde und erstklassige Wassersportmöglichkeiten






Über
Playa de los Pocillos erstreckt sich entlang der sonnenverbrannten Küste von Lanzarote, wo sich der breite, flache Streifen aus goldenem Sand mit offenem blauem Wasser unter fast ständigen Passatwinden verbindet. Der Strand liegt in der Gemeinde Tías und geht nahtlos in den benachbarten Strand Matagorda über – zusammen bilden sie eine der längsten Ferienküsten der Insel. Hier ist was los: Drachen steigen hoch am Himmel, Windsurfer schneiden durch die Wellen, und Wassersportschulen reihen sich mit Ausrüstung und Trainern am Strandende auf. Der Wind ist hier das prägende Element: Er hält die Luft frisch und lässt die Flaggen knallen, aber er bestimmt auch, wie man den Strand nutzt. Kommt für Action, nicht für Stille.
Anreise
Von Puerto del Carmen sind es fünf Minuten mit dem Auto oder 14 Minuten mit dem Bus, der alle 20 Minuten fährt. Von Arrecife brauchen Auto und Bus etwa 13–14 Minuten, die Busse fahren alle 30 Minuten. Parkplätze gibt es an der Straße und in kleinen Parkplätzen entlang der Ferienstraße – ein bestimmtes Bezahlsystem ist nicht dokumentiert, aber in der Hochsaison sind die Plätze schnell voll. Der Eintritt ist frei.
Für wen?
Für Paare
Gut für Paare, die Action statt Ruhe suchen – macht einen gemeinsamen Windsurf-Kurs, dann geht den verbindenden Strandabschnitt zu Matagorda bei sinkendem Wind am Abend. Es ist kein ruhiges Refugium, aber die Energie ist ansteckend, wenn ihr euch darauf einlasst.
Für Familien
Familien mit älteren, wassersportbegeisterten Kindern finden hier viel, aber die starken Nachmittags-Passatwinde und die Gefahren durch Ausrüstung im Wasser machen es nicht ideal für kleine Kinder, die einfach nur planschen wollen. Die flache Strandfläche und der einfache Zugang erleichtern die Ankunft, und die Busverbindungen von Puerto del Carmen sind einfach zu nutzen.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Playa de los Pocillos ist ein ehrlicher Strand – er gibt sich nicht als abgelegene Bucht, und das ist gut so. Die Passatwinde sind unerbittlich und echt: Sie sind der Grund, warum die Wassersportschulen hier sind, und auch der Grund, warum Gelegenheits-Schwimmer zweimal überlegen sollten, besonders an Juli- und August-Nachmittagen, wenn die Bedingungen am stärksten sind. Wenn ihr hier zum Windsurfen oder Kitesurfen seid, ist das einer der bestausgestatteten Spots der Insel, Punkt. Wenn ihr einen ruhigen Schwimmgang und ein entspanntes Lesen wollt, wird euch der Wind auf die Probe stellen. Der goldene Sand ist breit, das blaue Wasser offen und einladend, aber respektiert die Zonenmarkierungen – die Mischung aus schnell fahrender Ausrüstung und Schwimmern ist die einzige echte Gefahr, die Aufmerksamkeit erfordert. Der Flughafen César Manrique-Lanzarote ist nur 3,6 Kilometer entfernt, ihr seid also in wenigen Minuten am Sand. Skippt Juli und August, wenn Schwimmen eure Priorität ist. Kommt im Juni oder September für den Sweet Spot zwischen guten Bedingungen und weniger Besuchern.
Was tun
Der Strand selbst ist das Hauptziel mit Windsurf- und Kitesurfschulen vor Ort für Kurse oder Ausrüstungsverleih. Zwei Kilometer entfernt lohnt sich der alte Hafen von Puerto del Carmen – ein historischer Fischerhafen mit Fischrestaurants und Tauchschulen, der euch einen Eindruck von Lanzarote vor den Touristenresorts gibt. Wer weiter möchte, findet die Fundación César Manrique etwa zwölf Kilometer entfernt – ein beeindruckendes Museum, das in vulkanischen Lavablasen gebaut wurde und einst das Zuhause des Künstlers war. Für dramatische Naturkulissen sind die geschützten goldenen Sandbuchten von Papagayo etwa 20 Kilometer südlich.
Der breite, flache Vordergrund aus goldenem Sand mit Drachen am blauen Himmel ist das Markenzeichen – positioniert euch tief im Sand am Nachmittag für maximale Dramatik.
Die Stelle, wo Pocillos in den Strand Matagorda übergeht, bietet eine lange Perspektivlinie, die im weicheren Morgenlicht gut funktioniert. Der Hintergrund der Ferienstraße, obwohl nicht wild, rahmt die Größe des Strands klar vom nördlichen Ende aus ein.
Wo essen
Sol y Mar und La Marisma liegen beide innerhalb von 300 Metern am Strand und decken die typischen Urlaubsgerichte gut ab. Für etwas anderes gibt es Shahi Indian und Enyesque del Archipiélago – eine spanische Küche – ebenfalls in nur 200–300 Metern zu Fuß erreichbar. Casa Luis rundet die nahen Optionen ab, falls ihr nach einer einfachen lokalen Mahlzeit nach einem langen Tag auf dem Wasser sucht.
Wo schlafen
Mehrere Hotels liegen innerhalb von 500 Metern zum Sand. Playa Alhambra II, Lapa, Costa Marita und die Erwachsenen-Only-Apartamentos Flamboyant sind alle in unter 400 Metern Entfernung – so kommt ihr zu Fuß an den Strand, ohne auf Transport angewiesen zu sein. Las Mimosas ist ein kurzer Spaziergang weiter entfernt, etwa 500 Meter.
Fotografie
Geht früh morgens, wenn der goldene Sand leer ist und das Licht weich – der flache Strand bietet lange, ununterbrochene Linien zum Wasser. Spätnachmittags, wenn die Passatwinde aufkommen und Drachen den Himmel füllen, entstehen dramatische Action-Aufnahmen mit natürlichem Gegenlicht.
Gut zu wissen
Wassersportzonen sind offiziell ausgewiesen – Schwimmer und Kitesurfer teilen sich nicht dasselbe Wasser, also achtet auf die Markierungen, bevor ihr ins Wasser geht. Hunde sind in der Hochsaison auf dem Strand verboten, also lasst sie besser in der Unterkunft. Starke Nachmittags-Passatwinde von Juni bis September machen lockeres Schwimmen unangenehm – nicht nur windig, sondern richtig störend. Ausrüstung für Kitesurfen und Windsurfen, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, birgt echte Gefahren für alle im Wasser außerhalb der Schwimmzonen; bleibt wachsam und haltet euch an die richtigen Bereiche.
Karte
In der Nähe
Sol y Mar
Shahi Indian
La Marisma
Casa Luis
Enyesque del Archipiélago
Playa Alhambra II
Lapa
Apartamentos Flamboyant (Adults Only)
Costa Marita
Las Mimosas
Sehenswertes rund um Tías
Puerto del Carmen Old Harbour
Historischer Fischerhafen mit Fischrestaurants und Tauchschulen.
Fundación César Manrique
César Manriques ehemaliges Zuhause, in vulkanischen Lavablasen gebaut, heute eine Kunststiftung.
Papagayo Coves
Reihe geschützter goldener Sandbuchten im Monumento Natural de Los Ajaches.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Fulvio Barudoni · source · CC BY 3.0
- Foto 2 — Fulvio Barudoni · source · CC BY 3.0
- Foto 3 — Benutzer:Alinea · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 4 — s1ng0 · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — s1ng0 · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 6 — s1ng0 · source · CC BY-SA 2.0











