
Kiholo Bay-Strand
Wildes Lavalagunen-Paradies, wo Meeresschildkröten das Ufer beherrschen




Über
Die Kiholo-Bucht liegt an der sonnenverbrannten Kohala-Küste der Big Island, ein rauer Lavastreifen, wo eine brackige Süßwasserquelle eine Lagune mit unwahrscheinlich türkisblauem Wasser speist. Ein natürlicher Lavadamm trennt diese ruhige Lagune vom offenen Pazifik und schafft so zwei völlig unterschiedliche Welten in einer kleinen Bucht. Die Uferlinie ist vulkanisch — schwarzes Lavagestein statt Sand — und das Wasser wechselt innerhalb weniger Meter von glasklarer Lagunentiefe zu tiefem Ozeanblau. Hier versammeln sich ungewöhnlich viele grüne Meeresschildkröten, ruhen auf den Lavaplatten und gleiten durch das flache Wasser. Geschützt als staatlicher Park, bleibt die Bucht ruhig und weitgehend unverändert.
Anreise
Die Kiholo-Bucht hat keinen Straßenanschluss und keinen Parkplatz — du erreichst sie auf zwei Wegen. Zu Fuß: Verlässt die Highway 19 nördlich von Kona und folge dem 1,5 Meilen langen Pfad über scharfkantige Lavafelder; plane etwa 30 Minuten ein und trage festes Schuhwerk. Mit dem Boot: Kajak oder kleine Boote von See aus erreichen die Bucht in etwa 20 Minuten. Der Park ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
Für wen?
Für Paare
Die abgelegene, ruhige Atmosphäre und das Spektakel der Schildkröten, die durch türkisblaues Wasser gleiten, machen dies zu einem wirklich besonderen Abstecher für Paare, die bereit sind, gemeinsam zu wandern und die Außenwelt hinter sich zu lassen.
Für Familien
Ältere Kinder, die die 1,5 Meilen lange Lavawanderung in festem Schuhwerk schaffen, werden die Schildkrötenbeobachtung als außergewöhnlich empfinden, aber der raue Pfad und scharfkantige Fels machen dies ungeeignet für Kleinkinder, Kinderwagen oder jeden, der auf unebenem Gelände Probleme hat.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Die Kiholo-Bucht verlangt Einsatz und belohnt ehrlich. Der Lavapfad ist kein Spaziergang — scharfkantiger Fels, keine Schatten und keine Wasserquelle bedeuten, dass unvorbereitete Besucher umkehren oder in Schwierigkeiten geraten. Geh gut vorbereitet und du erreichst einen der ökologisch intaktesten Orte an der Küste der Big Island. Schwimmen ist hier moderat, aber der eigentliche Reiz ist das Beobachten grüner Meeresschildkröten, die durch türkisblaues Lagunenwasser vor dem Hintergrund schwarzer Lava gleiten — eine Kombination, die es fast nirgendwo sonst gibt. Der Schutz als staatlicher Park hat sie ruhig und wild gehalten. Keine Händler, keine Einrichtungen, kein Netz. Das ist der Punkt.
Was tun
Die Bucht selbst ist das Highlight — Schnorcheln in der türkisblauen Lagune neben grünen Meeresschildkröten ist der Grund, warum die meisten Besucher den Trip auf sich nehmen. Der benachbarte Kīholo State Park Reserve, bewertet mit 4,6/5 und nur 2,2 km entfernt, erweitert die geschützte Küste und belohnt diejenigen, die weiter erkunden. Für einen Kontrast im Strandcharakter bietet Manini'owali Beach (Kua Bay) kompakten Weißsand zum Schwimmen etwa 8 km südlich, während Mahai'ula Beach einen langen Bogen aus goldenen Sand weitere 2 km weiter hinzufügt — beide liegen im Kekaha Kai State Park. Geschichtsinteressierte können zum Kaloko-Honokōhau National Historical Park, 22 km südlich, weiterfahren, um erhaltene hawaiianische Fischteiche und Küstenruinen zu besichtigen.
Stell dich auf den Lavadamm für das perfekte Bild: türkisblaues Lagunenwasser trifft auf schwarzes vulkanisches Gestein mit dem offenen Pazifik im Hintergrund.
Die Süßwasserquellen der Lagune erzeugen sichtbare Schimmer-Muster im Wasser, die bei direktem Mittagslicht wunderschön fotografiert werden können. Geduldige Fotografen, die die 3-Meter-Schildkrötenregel beachten, können grüne Meeresschildkröten auf dunklen Lavaplatten einfangen — fotografiere am frühen Morgen, wenn das Licht sanft ist und die Tiere ungestört sind.
Wo essen
Es gibt keine Restaurants, Cafés oder Imbisse in der Kiholo-Bucht — keine. Pack alles, was du brauchst, bevor du Kona verlässt, und nimm es wieder mit, wenn du gehst.
Wo schlafen
Es gibt keine Unterkünfte direkt an oder bei der Kiholo-Bucht. Die nächstgelegene praktische Basis ist Kona, etwa 18 km südlich, wo alle Optionen in der Nähe des Ellison Onizuka Kona International Airport (KOA) zur Verfügung stehen.
Fotografie
Der beste Schnappschuss gelingt vom Lavadamm bei goldenem Licht — türkisblaues Lagunenwasser auf einer Seite, dunkles vulkanisches Gestein auf der anderen, mit einer Schildkröte im Vordergrund, wenn du geduldig bist und die 3-Meter-Regel respektierst. Das frühe Morgenlicht ist klarer und die Lagunenoberfläche ist ruhiger, bevor der Passatwind aufkommt.
Gut zu wissen
Bundesgesetz verbietet das Berühren oder Annähern an Meeresschildkröten — halte mindestens 3 Meter Abstand, ohne Ausnahmen. Der Lavapfad ist rau und ungeschützt: Nimm reichlich Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk mit, sonst schneiden dir die Steine die Sandalen durch. Die Regeln des staatlichen Parks gelten — kein Camping, kein Feuer, und nimm jeden Müll wieder mit. Das brackige Lagunenwasser sieht einladend aus, ist aber nicht trinkbar, also pack genug Trinkwasser ein. Echter Digital-Detox-Spot — nimm offline Bücher mit, das Mobilfunknetz bricht ab und es gibt keine Steckdosen für Laptops.
Karte
In der Nähe
Sehenswertes rund um North Kona
Manini'owali Beach (Kua Bay)
Kompakter Weißsand-Strand im Kekaha Kai State Park mit befestigtem Zugang.
Mahai'ula Beach
Langer Bogen aus goldenem Sand im Kekaha Kai State Park, erreichbar über eine raue Lavastraße.
Kaloko-Honokōhau National Historical Park
Erhaltene hawaiianische Fischteiche, Heiau und Küsten-Siedlung.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — dret · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — dret · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 3 — Heather Harvey · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Dw.steven · source · CC BY-SA 3.0










