
Surfers Point-Strand
Weltklasse-Wellen, kein Schwimmen — einfach staunen





Über
Surfers Point liegt am Rand des Dorfes Prevelly an der Küste von Margaret River in Westaustralien, wo der Indische Ozean einige der mächtigsten Riffbrecher der Welt liefert. Der goldene Sandstreifen erstreckt sich etwa 300 Meter, umgeben von wildem Küstengebüsch und mit tiefblauem, offenem Ozean, der kein Erbarmen kennt. Hier ist ein WSL Championship Tour Austragungsort — die Art von Ort, an dem Profi-Surfer sich auf dem exponierten Riff einen Namen machen. Ein eigener Zuschauerbereich ermöglicht es dir, das Spektakel sicher vom Ufer aus zu erleben. Die Stimmung ist wild und urtümlich: Wind, Gischt und das dumpfe Donnern der Wellen, die am Riff explodieren.
Anreise
Surfers Point ist nur fünf Minuten mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad von Prevelly entfernt — wirklich leicht zu erreichen. Ein kostenloser Schotterparkplatz liegt direkt über dem Breaker und bietet dir sofort einen Blick auf die Wellen, sobald du ankommst. Es gibt keine Eintrittsgebühr, aber beachte, dass es sich um ein Nationalpark-Gebiet handelt — Hunde sind hier nicht erlaubt.
Für wen?
Für Paare
Surfers Point ist ein Ort, an dem man zusammenstehen und sich wirklich klein fühlen kann — die Größe der Indischen-Ozean-Wellen und die wilde, unberührte Küste sorgen für ein intensives gemeinsames Erlebnis, besonders zur goldenen Stunde im Zuschauerbereich.
Für Familien
Familien mit älteren Kindern, die sich für Profi-Surfen interessieren, werden die Zuschauer-Infrastruktur spannend finden, aber dieser Strand ist für kleine Kinder in Wassernähe ungeeignet — die Riffplattform und Rogue-Wellen sind ernsthafte Gefahren. Zum Schwimmen mit Kindern fahrt stattdessen 0,5 Kilometer zu Prevelly Beach.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Kommen wir zur Sache: Du kommst nicht hierher, um zu schwimmen, zu planschen oder deine Zehen nass zu machen. Das Wasser hier ist wirklich gefährlich — Rogue-Wellen, Strömungen und Haie sind keine Marketing-Sprüche, sondern dokumentierte Gefahren. Was du hier erlebst, ist eines der mächtigsten und fotogensten Surfbreaker der Südhalbkugel, sicher vom goldenen Sand oberhalb des Riffs aus. Der kostenlose Schotterparkplatz, der einfache Zugang von Prevelly und der eigene Zuschauerbereich machen es überraschend zugänglich für einen so wilden Ort. Wenn dein Besuch mit dem Margaret River Pro im April oder Mai zusammenfällt, ist die Stimmung um den Breaker einfach unglaublich — aber selbst an einem ruhigen Dienstag im Januar zeigt der Indische Ozean ein Spektakel, das keine Worte braucht. Komm, schau zu, respektiere das Wasser und überlass es den Profis.
Was tun
Das Haupt-Highlight hier ist das Zuschauen — ob beim jährlichen Margaret River Pro WSL Championship Tour-Wettbewerb im April–Mai oder einfach beim Beobachten der rohen Kraft des Indischen Ozeans an einem ruhigen Wochentag. Nur 0,5 Kilometer entfernt bietet Prevelly Beach eine Flussmündung mit ruhigerem Wasser und ideal zum Schwimmen. Wenn du landeinwärts erkunden möchtest, ist Redgate Wines weniger als sechs Kilometer entfernt, und Redgate Beach — ganz anders als hier — liegt etwa sieben Kilometer die Straße entlang.
Der Zuschauerbereich über dem Breaker ist der perfekte Schnappschuss — rahme eine brechende Welle ein, die am Riff explodiert, mit dem tiefblauen Indischen Ozean bis zum Horizont.
Während des Margaret River Pro fügt die Wettkampf-Infrastruktur und die Action der Athleten einen dramatischen Vordergrund hinzu, den man sonst an der australischen Küste kaum findet.
Wo essen
Die nächstgelegene Option ist The Common, etwa 1,9 Kilometer vom Point entfernt — eine kurze Fahrt zurück Richtung Margaret River. Für mehr Auswahl gibt es Blue Ginger, Katch Up (gut für Meeresfrüchte), Morries und Foodroom, alle rund um den acht-Kilometer-Punkt nahe Margaret River Town. Pack dir ein Picknick ein, wenn du vor Ort essen willst; am Strand selbst gibt es nichts.
Wo schlafen
Das Motel Margaret River ist die nächste Übernachtungsmöglichkeit, etwa 7,9 Kilometer entfernt. Edge of the Forest liegt neun Kilometer entfernt und Marri Lodge bei 10,5 Kilometern — beide nah genug für eine frühe Fahrt bei Sonnenaufgang, um die Wellen zu erwischen. Buche rechtzeitig, wenn du deinen Besuch um den WSL-Wettbewerb im April–Mai legst, denn dann ist die Region schnell ausgebucht.
Fotografie
Der Schotterparkplatz und der Zuschauerbereich liegen direkt über dem Breaker und sind damit der perfekte Aussichtspunkt — fotografiere bei Tagesanbruch, wenn der goldene Sand leuchtet und der tiefblaue Ozean am dramatischsten wirkt. Während des Margaret River Pro hast du im Zuschauerbereich freie Sicht auf die Surfer am Riff; ein Teleobjektiv lohnt sich hier.
Gut zu wissen
Betrete unter keinen Umständen das Wasser — das ist kein Strand zum Schwimmen. Rogue-Wellen spülen regelmäßig über die Riffplattform, Strömungen sind stark, und Haie sind hier ganzjährig unterwegs. Während der WSL-Wettkämpfe ist das Surfen im Breaker verboten, und der Zugang zum Wasser ist auf Zuschauer beschränkt — respektiere die Ordner und bleib im Zuschauerbereich. Außerhalb der Wettkampfsaison bleibt die Riffplattform gefährlich und unzugänglich; halte dich an den Schotterbereich und den goldenen Sand oberhalb der Wasserlinie.
Karte
In der Nähe
Sehenswertes rund um Shire of Augusta-Margaret River
Margaret River Pro (WSL)
Jährlicher WSL Championship Tour Surf-Wettbewerb an diesem Ort, typischerweise im April–Mai.
Prevelly Beach
Angrenzender Strand an der Flussmündung, der Hauptstrand zum Schwimmen und Surfen in der Prevelly-Region.
Cape Leeuwin Lighthouse
Höchster Leuchtturm des australischen Festlands an der Stelle, wo zwei Ozeane aufeinandertreffen.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — sabarber · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Julien Carnot · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 3 — Julien Carnot · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Julien Carnot · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — David Jones · source · CC BY 2.0



