
Blanket Bay-Strand
Wilde goldene Küste, wo Regenwald auf offenen Ozean trifft





Über
Blanket Bay Beach ist ein ursprünglicher, 400 Meter langer Streifen goldenen Sands an der Great Ocean Road, versteckt im Great Otway National Park, wo das Blätterdach des Regenwalds bis direkt an den Wasserrand reicht. Blaue Ozeanwellen rollen ungebremst aus dem Südlichen Ozean herein, und an den meisten Tagen hast du den ganzen Strand für dich allein. Hier gibt es keine Einrichtungen – keine Toiletten, keine Wasserhähne, keine Rettungsschwimmer – nur das Rauschen von Wind, Wellen und Vögeln, das durch die Bäume filtert. Ein 3 Kilometer langer unbefestigter Weg mit einem Bachübergang ist der einzige Zugang, der diesen Ort genau so wild hält, wie er aussieht.
Anreise
Fahr von Cape Otway über die Blanket Bay Road (unbefestigt), eine etwa 20-minütige Fahrt, die an einem einfachen, kostenlosen unbefestigten Parkplatz am Strand endet. Der Weg führt über einen Bachübergang und ist bei trockenen Bedingungen mit einem 2WD befahrbar, aber zwischen Juni und August wird ein 4WD dringend empfohlen, da Winterregen ihn dann komplett unpassierbar machen kann. Es gibt keine Eintrittsgebühr. Der nächste Ort ist Cape Otway, etwa 5,7 km entfernt.
Für wen?
Für Paare
Wenn ihr als Paar echte Einsamkeit wollt – keine anderen Besucher, kein Lärm außer dem Ozean – dann liefert Blanket Bay das an den meisten Tagen. Die wilde, ungestörte Atmosphäre macht es zu einem seltenen Ort, um einfach nur dazusitzen und präsent zu sein.
Für Familien
Blanket Bay ist nicht ideal für Familien mit kleinen Kindern: Der Zufahrtsweg ist holprig, es gibt keinerlei Einrichtungen, Schwimmen ist gefährlich, und es gibt kein Mobilfunknetz für Notfälle. Familien mit älteren Kindern, die mit abgelegenen Nationalpark-Settings vertraut sind, mögen die Landschaft von Regenwald bis Strand genießen, aber plant sorgfältig und haltet alle fern vom Wasser.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Blanket Bay ist kein Strand, den man zum Schwimmen oder für einen faulen Nachmittag in der Sonne besucht – und das muss klar gesagt werden. Das Wasser ist gefährlich, unbewacht, und es gibt weder Notzugang noch Mobilfunknetz, falls etwas schiefgeht. Was dieser Ort bietet, ist etwas zunehmend Seltenes: einen wirklich wilden, menschenleeren Streifen goldenen Sands, wo der Regenwald endet und der Südliche Ozean beginnt – ohne Einrichtungen, ohne Lärm, nur Natur. Der 3 Kilometer lange unbefestigte Weg mit Bachübergang ist Teil des Erlebnisses und filtert alle aus, die nicht ernsthaft hier sein wollen. Komm zwischen Dezember und März, nimm dein eigenes Wasser und Essen mit, hinterlass nichts und bleib aus dem Wasser. Lohnt den Umweg für den richtigen Reisenden.
Was tun
Der Point Lewis Lookout ist nur 0,8 km entfernt und belohnt den kurzen Spaziergang mit erhöhten Küstenblicken. Die Zufahrtsstraße Richtung Cape Otway ist bekannt für Koala-Sichtungen, und der Cape Otway Lightstation – Australiens ältester noch erhaltener Leuchtturm an Land, 1848 erbaut – liegt 8 km vom Strand entfernt und lohnt den Umweg. Der umliegende Great Otway National Park bietet Regenwaldwanderungen und Abschnitte des Great Ocean Walk, darunter den steilen Abstieg zum abgelegenen Crayfish Bay Beach, etwa 12 km entfernt.
Die Baumgrenze, wo das Blätterdach des Regenwalds direkt auf den goldenen Sand trifft, ist das Markenzeichen – nimm sie weit auf mit dem blauen Ozean im Hintergrund.
Der Bachübergang auf dem unbefestigten Zufahrtsweg bietet eine düstere, vom Wald gefilterte Komposition, besonders im weichen Licht des frühen Morgens.
Wo essen
Am Blanket Bay Beach gibt es keine gastronomischen Einrichtungen – nimm alles mit, was du brauchst. Die nächsten Essensmöglichkeiten sind etwa 10–11 km entfernt und umfassen das Aire Valley Restaurant and Guest House, die Brewhouse, Iluka, Georges für Meeresfrüchte und Chopstix Noodle Bar. Plane deine Mahlzeiten, bevor du dich auf den Weg machst.
Wo schlafen
Das Cape Otway Conservation Ecology Centre ist der nächste Übernachtungsort, etwa 5 km vom Strand entfernt, und bringt dich mitten ins Herz des Nationalparks. Clearwen Retreat ist eine weitere Option bei 12,6 km. Beide lohnen eine frühzeitige Buchung, besonders in der Hochsaison von Dezember bis März.
Fotografie
Der eindrucksvollste Schnappschuss gelingt vom Strand aus mit Blick zurück zum Blätterdach des Regenwalds, wo die Baumgrenze auf den goldenen Sand trifft – ohne Gebäude in Sicht. Das Licht am frühen Morgen ist am weichsten, und der Strand ist dann am ruhigsten. Der Bachübergang auf dem Zufahrtsweg bietet ebenfalls einen fesselnden Rahmen, besonders nach Regen, wenn das klare Wasser über den Kies läuft.
Gut zu wissen
Betritt das Wasser nicht – der Strand ist unbewacht, dem offenen Südlichen Ozean ausgesetzt, und Schwimmen ist gefährlich. Es gibt kein Mobilfunknetz und keinen Notzugang, also sag jemandem Bescheid, bevor du losfährst. Hunde sind im Great Otway National Park verboten, Campen am Strand ist nicht erlaubt, und die Prinzipien von „Leave No Trace“ gelten strikt: Nimm alles wieder mit. Vermeide Besuche im Juni, Juli oder August, es sei denn, du hast einen 4WD – der Zufahrtsweg wird nach starkem Regen unpassierbar.
Karte
In der Nähe
Aire Valley Restaurant and Guest House
Brewhouse
Iluka
George's
Chopstix Noodle bar
Sehenswertes rund um Cape Otway
Cape Otway Lightstation
Australiens ältester noch erhaltener Leuchtturm an Land, 1848 erbaut, mit einer zugangsreichen Koala-Population.
Great Otway National Park
Umliegender Nationalpark mit Regenwaldwanderungen und Great Ocean Walk.
Crayfish Bay Beach
Abgelegene Bucht, nur über steilen Abstieg im Great Ocean Walk erreichbar.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Kevin Rheese · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — clhendricksbc · source · CC BY 2.0
- Foto 3 — clhendricksbc · source · CC BY 2.0
- Foto 4 — Tonygrgurevic · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 5 — CamoMain · source · CC BY-SA 4.0








