Riomaggiore-Strand, Riomaggiore, Liguria, Italien

Riomaggiore-Strand

Der ikonische Kiesstrand von Cinque Terre, erreichbar mit Fähre oder zu Fuß

Fähranleger direkt am Strand24/7-ZugangAutofreies DorfzentrumTunnelzugang vom Bahnhof
LebhaftKiesel

Über

Der Strand von Riomaggiore liegt am Fuße eines der meistfotografierten Dörfer Liguriens, wo die bunten, übereinandergestapelten Häuser bis zu einem etwa 80 Meter langen Streifen glatter Kieselsteine reichen, die vom blauen Wasser umspült werden. Hier gibt es keinen Sand – nur abgerundete Steine, die vom Ligurischen Meer poliert wurden, einen funktionierenden Fähranleger am Strandrand und die dramatischen Klippen von Cinque Terre, die sich auf beiden Seiten erheben. Die Stimmung ist von morgens bis abends lebendig: Fähren legen an, Schwimmer testen das moderate Wasser und Tagesausflügler knipsen die Postkartenmotive. Es ist kompakt, voll und einfach einer der beeindruckendsten kleinen Strände Italiens.

Anreise

Du erreichst den Strand von Riomaggiore mit der Fähre von Manarola oder Vernazza – eine etwa 10-minütige, saisonale Überfahrt, die dich direkt am Fähranleger am Strandrand absetzt. Alternativ läufst du vom Bahnhof Riomaggiore durch einen Tunnel und eine kurze Treppe – etwa 5 Minuten zu Fuß, täglich möglich. Es gibt keinen Straßenanschluss zum Strand und keine Parkmöglichkeiten; das Dorfzentrum ist eine ZTL (verkehrsbeschränkte Zone) ohne Autos. Der Strand ist 24 Stunden am Tag, jeden Tag im Jahr geöffnet.

Für wen?

Für Paare

Der kurze Spaziergang entlang des Via dell'Amore – Italiens romantischster Küstenweg, 2024 wiedereröffnet – beginnt direkt am Strand und macht Riomaggiore zum perfekten Startpunkt für einen gemütlichen Nachmittag zu zweit. Komm mit der Fähre, schwimm, dann geh den Weg nach Manarola, wenn das Licht fällt.

Für Familien

Familien mit kleinen Kindern sollten wissen: Der Strand besteht nur aus Kieselsteinen ohne Sand, die Steine sind bei Nässe glitschig, und es gibt keine Sicherheitspersonal vor Ort. Ältere Kinder, die sicher auf den Füßen sind und sich im Wasser wohlfühlen, werden es mögen; Kleinkinder und Nichtschwimmer finden es schwierig.

Unsere Meinung

Füße im Sand, Augen am Bildschirm

Der Strand von Riomaggiore ist klein, kieselig und im Sommer brechend voll – und trotzdem lohnt es sich. Die Kulisse ist einfach unschlagbar: blaues Wasser, steile Klippen, buntes Dorf darüber, jede Stunde legt eine Fähre an. Aber geh mit offenen Augen hin. Die Steine sind glitschig, bei rauer See wird’s gefährlich zum Schwimmen, und im Juli und August wird dieser 80-Meter-Streifen zu einem Gedränge, das Geduld erfordert. Komm im Juni oder September, nimm den Tunnelweg vom Bahnhof, trag Wasserschuhe und check vorher das Meer. Sieh ihn nicht als Sonnenbadestrand – die Kiesel sind hart für lange Nachmittage. Nutze ihn als Basis: Schwimm, iss in der Osteria La Torpedine, geh den Via dell'Amore, steig hinauf zur Burg. So machst du’s richtig in Riomaggiore. Echtes Digital-Detox-Gebiet – nirgends kannst du einen Laptop anstecken, und die engen Gassen verlangen deine volle Aufmerksamkeit sowieso.— Das wmb-Team

Was tun

Der neu wiedereröffnete Via dell'Amore – der malerische Küstenweg nach Manarola – beginnt direkt hier und ist der Spaziergang, den du in der Gegend machen solltest. Oberhalb am Hügel belohnen die Ruinen des Castello di Riomaggiore (erbaut 1260) mit einem kurzen 0,3 km Aufstieg mit Panoramablick aufs Meer, der den Strand weit unter dir zeigt. Noch weiter oben bietet das Santuario di Nostra Signora di Montenero einen Aussichtspunkt über die gesamte Cinque Terre-Küste, etwa 0,5 km vom Strand entfernt.

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Der Klassiker ist der Blick vom Wasserrand nach oben zu den bunten Hausfassaden, die sich gegen die Klippen stapeln – am besten im Morgenlicht, bevor der Fährenverkehr einsetzt.

Der Fähranleger selbst, mit Booten, die vom Felsvorsprung gerahmt werden, bietet ein starkes Vordergrund-Element. Vom Weg zum Castello di Riomaggiore aus hast du eine erhöhte Sicht auf die ganze Bucht und das blaue Wasser darunter – ein Blick, den kein Strandfoto einfangen kann.

Wo essen

Die Osteria La Torpedine, nur 0,2 km entfernt, ist einer der bestbewerteten Spots in der Gegend und den kurzen Weg wert für eine richtige Mahlzeit im Sitzen. Das Rio Bistro ist gleich nah (0,2 km), während Il Pescato Cucinato – seinem Namen entsprechend – frisch frittierten Fisch etwas weiter entfernt (0,3 km) serviert. Bar e Vini a Pié de Ma rundet das Angebot bei 0,5 km ab, wenn du nach dem Schwimmen noch einen Drink mit Aussicht möchtest.

Wo schlafen

In der unmittelbaren Strandnähe gibt es keine Hotels. Das Dorf Riomaggiore selbst ist die Basis für die meisten Besucher, mit Zimmern und kleinen Gästehäusern, die in die bunten Hügelstraßen eingestreut sind – buche früh, wenn du zwischen Juni und September kommst.

Fotografie

Fotografiere vom Fähranleger aus zurück zum Dorf bei goldenem Licht – die bunten, gestapelten Häuser, die sich im blauen Wasser spiegeln, sind das typische Riomaggiore-Motiv. Früh morgens, bevor die ersten Fähren ankommen, hast du den Kiesstrand und die Klippen ohne den Hochsaison-Trubel im Vordergrund.

Gut zu wissen

Im Dorfzentrum sind keine Autos erlaubt – plane deine gesamte Anreise mit Zug oder Fähre und versuche nicht, mit dem Auto reinzufahren. Respektiere die engen Gassen und privates Eigentum auf dem Weg nach unten; sie sind Wohngebiet, kein Durchgangsverkehr. Die Steine werden bei Nässe richtig glitschig, also trag Wasserschuhe und geh langsam ins und aus dem Wasser. Bei rauer See sind die großen Steine und das Fehlen von Sicherheitspersonal gefährlich – wenn das Wasser wild aussieht, bleib lieber draußen. Im Juli und August ist der Andrang extrem; wenn möglich, komm im Juni oder September.

Karte

In der Nähe

Il Pescato Cucinato

0.3 km

Rio Bistro

0.2 km

Ancora della Tortuga

Bar e Vini a Pié de Ma

0.5 km

Osteria La Torpedine

4.6
0.2 km

Sehenswertes rund um Riomaggiore

Nature

Via dell'Amore

Malereischer Küstenweg nach Manarola, seit 2024 wiedereröffnet.

Ruins

Castello di Riomaggiore

300 m

Burg aus 1260 mit Panoramablick aufs Meer.

Religious

Santuario di Nostra Signora di Montenero

500 m

Aussichtspunkt des Heiligtums mit Blick auf die gesamte Cinque Terre-Küste.

Häufige Fragen

Das Schwimmen wird als moderat eingestuft. Das blaue Wasser ist im Sommer meist ruhig, aber der Strand hat große, glitschige Steine und keine Sicherheitspersonal vor Ort. Bei rauer See wird es wirklich gefährlich – große Steine verstärken die Wellenwirkung. Check immer die Bedingungen, bevor du ins Wasser gehst. Wasserschuhe sind dringend empfohlen. Schwimm gar nicht, wenn die Wellen hoch sind.
Nein. Es gibt keinen Straßenanschluss zum Strand und keine Parkmöglichkeiten am Strand. Das Dorfzentrum ist eine ZTL (verkehrsbeschränkte Zone). Fahr mit dem Zug zum Bahnhof Riomaggiore und geh durch den Tunnel und die Treppe – etwa 5 Minuten zu Fuß. Alternativ nimm eine saisonale Fähre von Manarola oder Vernazza, die dich in etwa 10 Minuten direkt am Fähranleger am Strand absetzt.
Juni und September sind die besten Monate – warm genug zum Schwimmen und viel weniger voll als im Hochsommer. Juli und August sind die schlechtesten Monate: Der Strand wird extrem voll und der 80-Meter-Kiesstreifen füllt sich schnell. Die beste Saison insgesamt ist von Juni bis September. Vermeide den Hochsommer, wenn du etwas Platz am Strand haben willst.
Nein. Der Zugang erfolgt über Treppen und enge Gassen, egal ob du mit dem Zugtunnel oder der Fähre kommst. Der Strand selbst ist uneben mit Kieseln und hat keine glatte, ebene Fläche. Er ist nicht rollstuhlgerecht, und das Gelände ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung. Plane entsprechend und betrachte die Fähre als die etwas einfachere Route zum Wasser.
Ja – mehrere sind in Gehweite. Die Osteria La Torpedine ist 0,2 km entfernt und hoch bewertet. Das Rio Bistro ist ebenfalls 0,2 km vom Strand entfernt. Il Pescato Cucinato, gut für frisch frittierten Fisch, ist 0,3 km entfernt. Bar e Vini a Pié de Ma liegt bei 0,5 km, wenn du nach dem Schwimmen noch einen Drink mit Aussicht möchtest.
Ja – der Via dell'Amore, der malerische Küstenweg, der Riomaggiore mit Manarola verbindet, ist seit 2024 wiedereröffnet und beginnt direkt am Strand. Er ist der direkteste und lohnendste Spaziergang vom Strand aus. Der Weg ist eine UNESCO-Weltkulturerbe-Küstenroute und einer der Hauptgründe, warum man sich in Riomaggiore niederlässt statt nur durchzufahren.

Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.

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