
Cacimba do Padre-Strand
Rohes Atlantik-Power, goldener Sand, kein Kompromiss






Über
Praia da Cacimba do Padre erstreckt sich fast einen Kilometer entlang der wilden Mar-de-Fora-Küste von Fernando de Noronha, komplett dem offenen Atlantik ausgesetzt. Goldener Sand trifft auf blaugrünes Wasser – dramatisch anzusehen. Aber lass dich von der Farbe nicht täuschen. Die Brandung hier ist so stark, dass sie internationale Surf-Wettbewerbe beherbergt, und die Wellen kommen mit voller Wucht des ungehinderten Ozeans. Die Zwillingsgipfel von Dois Irmãos ragen wie natürliche Wächter am Horizont auf und rahmen jeden Blick. Außerhalb der Wettkampfsaison gibt es keine Einrichtungen – das hält die Stimmung roh und das Erlebnis ehrlich.
Anreise
Von Vila dos Remédios hast du drei Möglichkeiten: eine 45-minütige Wanderung für alle, die sich den Blick verdienen wollen, eine 15-minütige Busfahrt oder eine 10-minütige Buggy-Tour über die Inselstraßen. Parkplätze gibt es nur in kleinen Kiesflächen nahe den Strandzugängen – die Gebühren sind meist im obligatorischen Insel-Eintrittspreis enthalten, daher sind Fahrzeuge von außerhalb nicht erlaubt. Der Strand ist von 06:00 bis 18:00 geöffnet. Beachte: Fernando de Noronha ist ein Nationalpark und der Eintritt ist für alle Besucher Pflicht – zahle ihn, bevor du am Strand ankommst.
Für wen?
Für Paare
Wenn ihr als Paar Surfer seid oder einfach Wellenbeobachter, dann ist das euer Strand – lang, golden und wild, mit einem der ikonischsten Natur-Hintergründe Brasiliens. Paare, die nicht schwimmen wollen, finden die Aussicht und den kurzen Spaziergang zum Mirante dos Dois Irmãos mehr als lohnenswert, solange ihr mit Wasser und Snacks vorbereitet seid.
Für Familien
Familien mit kleinen Kindern sollten vorsichtig sein: Schwimmen ist wegen der starken Brandung und Strömungen gefährlich, es gibt keinen Rettungsschwimmer außerhalb der Wettkampfsaison und keine Einrichtungen vor Ort. Der Strandspaziergang und die Dois-Irmãos-Aussicht sind zwar spektakulär, aber halte Kinder unbedingt vom Wasser fern.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Praia da Cacimba do Padre ist kein Strand zum Schwimmen – das solltest du vorab wissen. Starke Strömungen gibt es ganzjährig, die Brandung ist so stark, dass sie internationale Wettbewerbe beherbergt, und es gibt keinen Rettungsschwimmer. Aber für Surfer und alle, die vor einer der dramatischsten Küstenlandschaften im Südatlantik stehen wollen, liefert dieser Strand alles. Goldener Sand, blaugrünes Wasser, die Dois-Irmãos-Gipfel am Horizont – eine wirklich seltene Kombination aus Naturwunder und roher Ozean-Kraft. Komme in der Trockenzeit (Mai–Oktober) für ruhigere Himmel und weniger Besucher. Echtes Digital-Detox-Gebiet – keine Einrichtungen, keine Coworking-Spaces, und das Mobilfunknetz wird schwächer; bring Wasser, Snacks und etwas zum Offline-Lesen mit.
Was tun
Der Aussichtspunkt Mirante dos Dois Irmãos liegt nur 0,4 km entfernt und bietet den klassischen Blick auf die Zwillingsgipfel über dem Ozean – das Markenzeichen von Fernando de Noronha. Ein kurzer Spaziergang in die andere Richtung bringt dich zu Praia do Boldró, einem ikonischen Sonnenuntergangsstrand an der ruhigeren Seite, wo die Dois-Irmãos-Gipfel den Himmel in sanftem Licht rahmen. Für ein größeres Abenteuer erreichst du die Baía do Sancho – 2,5 km entfernt und regelmäßig unter den besten Stränden der Welt gelistet – über eiserne Leitern. Berühmt ist sie für Delfine, die Saltos machen. Das historische Forte do Bodró liegt weniger als einen Kilometer entfernt, falls du einen kulturellen Kontrast zur Surf-Energie suchst.
Stell dich am Wasser auf und schau Richtung Dois Irmãos bei Sonnenaufgang – die Zwillingsgipfel, die sich im blaugrünen Wasser spiegeln, mit goldenem Sand, der sich in beide Richtungen erstreckt, ist der Schnappschuss, für den dieser Strand bekannt ist.
Der erhöhte Aussichtspunkt Mirante dos Dois Irmãos, 0,4 km entfernt, gibt dir die breite Vogelperspektive, die die gesamte Strandlänge und den Atlantik-Horizont in einem Bild einfängt. Während der Wettkampfsaison fügen die brechenden Wellen und Surfer im Vordergrund Maßstab und Drama hinzu, das kein Filter ersetzen kann.
Wo essen
Außerhalb der Wettkampfsaison gibt es am Strand selbst keine Einrichtungen – plane also vorab. Deine nächsten Optionen nach dem Sand sind Mirante Doroldro (1,2 km) und Forno Noronha (1,3 km). Weiter draußen findest du Aguida Bistro und Xica da Silva in etwa 2,8–2,9 km Entfernung, während Crepería Euforonha die kompakte Essensszene der Insel mit 3,1 km abrundet.
Wo schlafen
Morro do Farol, 1,6 km vom Strand entfernt, ist die nächste Unterkunft und ideal für frühen Zugang, bevor es tagsüber wärmer wird. Pousada Morro do Pico und Vila Sal Noronha liegen beide etwa 2,8–2,9 km entfernt und bieten eine ruhigere Rückzugsmöglichkeit von der exponierten Energie des Strandes.
Fotografie
Die goldene Stunde vor 09:00 ist dein Zeitfenster – positioniere dich am Wasser und schau nach Südwesten, um die Dois-Irmãos-Gipfel gegen den blaugrünen Atlantik mit goldenem Sand im Vordergrund zu rahmen. Während der Wettkampfsaison (Januar–Februar) sorgen brechende Wellen und Surfer für dynamische Dramatik; der Aussichtspunkt Mirante dos Dois Irmãos, 0,4 km entfernt, gibt dir den erhöhten Weitwinkel, der alles in Kontext setzt.
Gut zu wissen
Betrete das Wasser nur, wenn du ein erfahrener Surfer bist – starke Strömungen gibt es ganzjährig, und die kräftige Brandung macht Schwimmen für Nicht-Surfer extrem gefährlich, besonders von Dezember bis März. Außerhalb der Wettkampfsaison gibt es keinen Rettungsschwimmer – falls etwas schiefgeht, ist Hilfe nicht in der Nähe. Vermeide Januar und Februar, wenn du überfüllte Strände nicht magst: Die internationale Surf-Wettbewerbssaison zieht viele Besucher an. Kein Camping, keine Glasbehälter und Hunde sind im gesamten Nationalpark verboten.
Karte
In der Nähe
Mirante Doroldro
Forno Noronha
aguida bistro
Xica da Silva
Crepería Euforonha
Sehenswertes rund um Fernando de Noronha
Praia do Boldró
Ikonischer Sonnenuntergangsstrand mit Zwillingsgipfeln von Dois Irmãos im Hintergrund, direkt benachbart an der ruhigeren Seite.
Morro do Pico
Höchster Punkt der Insel mit 321 m, ein vulkanischer Schlot mit Panoramablick.
Baía do Sancho
Weltweit hochgelisteter, sichelförmiger Strand, erreichbar über eiserne Leitern, berühmt für springende Delfine.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Marcio84 · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 2 — Ciroamado · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 3 — Ciroamado · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 4 — Ciroamado · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 5 — monicaewagner · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 6 — monicaewagner · source · CC BY-SA 2.0








