
Pedra Furada-Strand
Brasiliens ikonischer Felsbogen, wilde Küste, Magie bei Ebbe





Über
Praia de Pedra Furada ist ein wildes, etwa 800 Meter langes Stück goldenen Sands, das von dramatischen rot-orangen Sandsteinfelsen im Jericoacoara-Nationalpark, Ceará, gesäumt wird. Der Strand verdankt seinen Namen dem durchlöcherten Sandsteinbogen – einem geologischen Wahrzeichen, das den blauen Atlantik so einfängt, dass man mitten im Schritt stehen bleibt. Bei Ebbe öffnen sich um den Bogen herum Felsbecken, die eine strukturierte Landschaft aus verkrusteten Steinen und flachem Wasser freilegen. Die Stimmung ist roh und elementar: Das hier ist kein Strand für Liegen und Cocktails, sondern für Geologie-Fans, Fotografen und alle, die sich angesichts der Natur richtig klein fühlen wollen. Der Nationalpark-Status verhindert Überbauung – und genau das ist der Punkt.
Anreise
Praia de Pedra Furada liegt im Jericoacoara-Nationalpark, und das Dorf Jericoacoara selbst ist autofrei – hier gibt es keinen Parkplatz, keine Zufahrt, kein Autofahren zum Strand. Der einfachste Weg ist ein 20-minütiger Spaziergang vom Dorf Vila de Jericoacoara aus, machbar jeden Tag. Alternativ erreichst du den Bogen in etwa 30 Minuten per Boot ab Jericoacoara Beach. Im gesamten Nationalpark gelten Regeln – komm also vorbereitet, um die Umwelt zu respektieren.
Für wen?
Für Paare
Der Spaziergang vom Dorf bei Sonnenaufgang, wenn der Bogen aus dem Nebel auftaucht und fast niemand sonst da ist, ist wirklich beeindruckend – ein gemeinsames Erlebnis, das man an der brasilianischen Küste kaum woanders findet.
Für Familien
Ältere Kinder, die sicher auf den Beinen sind, werden die Felsbecken bei Ebbe erkunden, aber das felsige Gelände und die rutschigen Oberflächen machen es ungeeignet für Kleinkinder oder junge Kinder, die in der Nähe von Wasser genau überwacht werden müssen. Rollstuhlgerechter Zugang ist nicht möglich.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Sei dir bewusst, was die Pedra Furada ist: ein geologisches Spektakel in einem geschützten Nationalpark, kein Strand zum Baden. Die Brandung um den Bogen kann stark sein, und die Felsbecken sind glitschig – besuche den Ort bei Ebbe, schau vorher die Gezeiten an und halte dich bei jeder Dünung weit vom Bogen fern. Wenn du es richtig timst, bietet dieser Ort etwas wirklich Seltenes an der brasilianischen Küste: eine Landschaft, die sich uralt und ungestört anfühlt, geformt von Wind und Wasser statt von Tourismus. Der 20-minütige Spaziergang vom Dorf hält die Besucherzahlen überschaubar. Fotografen und Geologie-Enthusiasten werden jeden Schritt wert sein. Berühre einfach nicht den Bogen.
Was tun
Der Bogen selbst ist das Highlight – plane deinen Besuch um die Ebbe und geh um seine Basis herum, um die Dimension der Sandsteinformation aus nächster Nähe zu erleben. Nur 0,5 km östlich liegt Praia do Coqueirinho: ein kurzer Strand, beschattet von dichtem Kokosnusswald, perfekt für eine ruhige Pause. Die berühmte Duna do Pôr do Sol, Jericoacoaras ikonische Sonnenuntergangsdüne, ist 2,5 km entfernt und passt perfekt zu einem Nachmittag an der Pedra Furada. Der Poço da Princesa, eine Süßwasserlagune, liegt nur 0,7 km vom Bogen entfernt und lohnt sich für jede Halbtages-Tour.
Der Bogen selbst ist der perfekte Schnappschuss – positionier dich bei Ebbe an seiner Basis, sodass der blaue Atlantik perfekt durch die Öffnung gerahmt wird, idealerweise in der goldenen Stunde.
Die rot-orangen Sandsteinfelsen entlang des Strands bieten eine starke zweite Komposition, besonders wenn sie sich in den flachen Felsbecken spiegeln, die bei zurückweichender Flut entstehen.
Wo essen
Es gibt keine Restaurants direkt am Strand – plane also entsprechend. Richtung Dorf gibt es Armazém de Burro (1,9 km) und Girasol, eine italienische Option (2 km), die eine ordentliche Auswahl an Stimmungen abdecken. Restaurante Sol e Sabor und WB Delicius, beide etwa 2 km entfernt, runden die lokale Essensszene ab.
Wo schlafen
Die meisten Unterkünfte sind nur einen kurzen Spaziergang vom Bogen entfernt und liegen im Dorf. Pousada Vital (1,7 km) und Hotel Maré Mansa (1,8 km) sind die nächsten Optionen, Pousada Alquimia liegt ebenfalls bei 1,8 km. Jeri Pousada und Pousada Pérolas do Mar sind beide etwa 1,9 km entfernt, falls die anderen ausgebucht sind.
Fotografie
Der Bogen wirkt am dramatischsten am frühen Morgen, wenn das flache Licht die rot-orangen Sandsteinfelsen einfängt und das blaue Wasser durch die Öffnung im Bogen den Rahmen füllt – komm vor den anderen Besuchern. Bei Ebbe schaffen die Felsbecken an der Basis starke Vordergrund-Elemente für Weitwinkelaufnahmen, und die Klippen im Hintergrund bieten eine natürliche Kulisse, die keinen Filter braucht.
Gut zu wissen
Schau immer vorab die Gezeiten an – nur bei Ebbe kannst du sicher um den Bogen herumlaufen, und die Felsbecken sind selbst bei ruhigem Wasser glitschig. Bei Flut oder starker Dünung kann die Brandung um den Bogen herum stark und unberechenbar sein: Schwimm nicht nah am Bogen, wenn die Bedingungen so sind. Kletter nicht auf den Bogen oder beschädige ihn – das ist ein geschütztes geologisches Wahrzeichen, und Ranger achten auf die Regeln. Vermeide März und April, wenn die Regenzeit stärkere Dünung und schlechtere Sicht mit sich bringt.
Karte
In der Nähe
Armazém de Burro
Chocolate
Girasol
Restaurante Sol e Sabor
WB Delicius
Pousada Vital
Hotel Maré Mansa
pousada alquimia
Jeri Pousada
pousada pérolas do mar
Sehenswertes rund um Jijoca de Jericoacoara
Praia de Jericoacoara
Hauptstrand des Nationalparks im Dorf.
Duna do Pôr do Sol
Ikonische Sonnenuntergangsdüne an der Westspitze des Dorfes Jericoacoara.
Praia do Coqueirinho
Kurzer, beschatteter Strand östlich des Bogens, umgeben von dichtem Kokosnusswald.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — TobiART · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 2 — Claudio Oliveira Lim… · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — Artur Warchavchik · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 4 — Gleicidageo · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 5 — Claudio Oliveira Lim… · source · CC BY-SA 3.0








