
Flamenco-Strand
Bucht mit nur Fähren-Zugang, hufeisenförmig, mit Tanks, Schildkröten und türkisblauem Wasser





Über
Playa Flamenco schmiegt sich wie ein fast perfektes Hufeisen an die Küste der Insel Culebra, östlich von Puerto Rico. Der pudrige weiße Sand erstreckt sich etwa einen Kilometer und umschließt Wasser, das so türkisblau schimmert, als wäre es künstlich beleuchtet. Was sie von jeder anderen Karibik-Postkartenidylle unterscheidet, sind die beiden mit Graffiti übersprühten Militärtanks aus der Zeit der US-Marine — rostig, bunt angemalt und völlig surreal am sanften Strand. Die geschützte Form der Bucht hält das Wasser innen ruhig und klar, was sie zu einem der besten Schnorchelspots in Puerto Rico macht. Es ist lebhaft, es ist wunderschön, und sie verdient jeden Superlativ — aber du musst dir den Zugang auch verdienen, denn es gibt keine Straße hierher.
Anreise
Playa Flamenco ist nur per Boot oder Fähre erreichbar — keine Straße führt zum Strand. Nimm die tägliche öffentliche Fähre ab Ceiba; die Überfahrt dauert etwa 60 Minuten und bringt dich nach Dewey (Pueblo de Culebra), etwa 4 km vom Strand entfernt. Von dort bringen dich Wassertaxis und lokale Transportmittel ans Ufer. Am Strand wird eine Eintrittsgebühr von 2 USD erhoben. Der Strand ist täglich während der Tageslichtstunden geöffnet, der Campingbereich bleibt über Nacht zugänglich.
Für wen?
Für Paare
Das entspannte Tempo, die surrealen Tank-Kunstwerke und die Fährenfahrt selbst machen Playa Flamenco zu einem unvergesslichen Ausflug für zwei — camp über Nacht und ihr habt die Hufeisenbucht fast für euch allein bei Sonnenaufgang.
Für Familien
Die geschützte innere Bucht bietet sicheres, ruhiges Schwimmen für Kinder, und die Graffiti-Tanks sind endlos faszinierend für Kinder — halt nur die Kleinen fern von den äußeren Enden des Strands, wo Strömungen auftreten können.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Playa Flamenco ist einer der berühmtesten Strände Puerto Ricos, und der Ruf ist berechtigt — aber komm mit offenen Augen. An den äußeren Enden der Bucht und am Bucht-Eingang können gefährliche Strömungen entstehen; schwimme im geschützten Zentrum und achte auf die Bedingungen. Der Zugang nur per Fähre ist kein Makel, sondern ein Feature: Es verhindert, dass der Strand überlaufen wird wie bei einer Straße, und die 60-minütige Überfahrt ab Ceiba gehört einfach dazu. Dezember bis Februar ist die Hauptsaison für Fähren — wenn du dann kommst, camp über Nacht oder nimm die früheste Fähre. Die jahrzehntelang mit Graffiti überzogenen Militärtanks sind wirklich einer der seltsamsten und faszinierendsten Anblicke in der Karibik. Komm zum Schnorcheln, bleib für den Sonnenuntergang und hinterlass keine Spuren in den Schildkröten-Nistzonen.
Was tun
Schnorcheln am Riff direkt vor der Küste ist das Haupthighlight — das türkisblaue Wasser ist so klar, dass es sich sogar für Anfänger lohnt. Die mit Graffiti übersprühten Militärtanks am Strandrand sind eine echte Kuriosität, die sich zu Fuß erkunden lässt; sie sind eine lebendige Leinwand karibischer Street Art, überlagert von Relikten des Kalten Krieges. Ein Wassertaxi ab Dewey bringt dich in 5 km Entfernung zur unbewohnten Insel Culebrita, einer kleinen Sandbank mit Gezeitenbecken, einem historischen Leuchtturm und noch mehr tollen Schnorchelspots. Das Naturschutzgebiet Luis Peña Channel, nur 3 km entfernt, schützt einige der artenreichsten Korallenriffe und Meeresschildkröten-Habitate der Region.
Die mit Graffiti übersprühten Militärtanks sind einzigartig für einen Karibikstrand — fotografier sie in der goldenen Stunde, wenn die bemalten Oberflächen im Sand leuchten.
Von den erhöhten Punkten an den beiden Enden des Hufeisens kannst du den gesamten Kilometer türkisblauen Wassers in einem einzigen Weitwinkelbild einfangen — das braucht keinen Filter.
Wo essen
Es gibt keine Restaurants direkt am Strand, also pack Proviant für den Tag ein. La Pista, etwa 2,1 km entfernt, ist die nächste Option auf dem Rückweg nach Dewey. Coconuts Pizza Bar & Grill (2,5 km) und Salsa y Sazon (2,7 km) runden die nächstgelegenen Auswahlmöglichkeiten ab, falls du dir einen ganzen Tag auf der Insel machen willst.
Wo schlafen
Es gibt keine Unterkünfte direkt am Strand von Playa Flamenco. Campen direkt am Strand ist mit einer gültigen DRNA-Genehmigung erlaubt und damit die immersivste — und praktischste — Übernachtungsmöglichkeit für alle, die vor den Tagesbesuchern aufwachen wollen.
Fotografie
Die Militärtanks am Strandrand sind der markanteste Fotospot auf Culebra — komm bei Sonnenaufgang für weiche Schatten und null Touristen. Für das klassische Hufeisen-Panorama such dir erhöhten Standpunkt an einem der beiden Enden der Bucht, wo sich der volle Bogen aus weißem Sand und türkisblauem Wasser perfekt einrahmt.
Gut zu wissen
Alkohol ist am Strand verboten — pack entsprechend ein und halte dich daran. Wenn du über Nacht campen möchtest (der beste Weg, um dem Tagesausflügler-Ansturm zu entgehen), brauchst du vorher eine Genehmigung vom DRNA (Puerto Ricos Naturschutzbehörde). Zwischen April und Juli sind Zonen für Meeresschildkröten-Nester im Sand markiert — bleib unbedingt fern, keine Ausnahmen. An den äußeren Enden der Bucht können Strömungen entstehen, und starke Strömungen sind am Bucht-Eingang möglich; schwimme im geschützten Zentrum und ignoriere niemals die Warnschilder. Ein echter Ort zum Digital Detox — bring offline Bücher mit, das Mobilfunknetz wird schwach und es gibt nirgends eine Steckdose für den Laptop.
Karte
In der Nähe
Sehenswertes rund um Culebra
Culebrita Island
Unbewohnte Sandbank mit Gezeitenbecken, historischem Leuchtturm und tollen Schnorchelspots, erreichbar per Wassertaxi.
Luis Peña Channel Natural Reserve
Meeresschutzgebiet rund um Culebra mit geschützten Korallenriffen und Meeresschildkröten-Habitaten.
Dewey (Pueblo de Culebra)
Der einzige Ort auf Culebra mit Restaurants, Tauchschulen und der Fähranlegestelle.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — owen galen jones · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Lizenz zu prüfen
- Foto 3 — Marco Zanferrari from Doha, Qatar · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Marco Zanferrari · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — Norma Arbelo Irizarr… · source · CC BY-SA 3.0








