
Silencio-Strand
Steile asturische Klippen, smaragdgrünes Wasser, erkämpft durch den Abstieg






Über
Playa del Silencio liegt an der asturischen Küste im Norden Spaniens, ein etwa 400 Meter langer Bogen aus glatten Kieselsteinen, umgeben von einigen der dramatischsten Klippenlandschaften der kantabrischen See. Das Wasser schimmert tief smaragdgrün – kalt, klar und kontrastreich zu den dunklen Felswänden, die sich auf beiden Seiten erheben. Hier gibt es keinen Sand, nur abgerundete Steine und das Rauschen der Wellen, die sich am Ufer brechen. Ein FKK-Bereich macht ihn zu einem der entspannteren Abschnitte dieser Küste, und der Waldpfad-Abstieg verleiht dem Ganzen einen echten Wildnis-Vibe. Es ist von Natur aus ruhig – allein der Zugang filtert alle aus, die nicht bereit sind zu laufen.
Anreise
Fahr zum Dorf Castañeras, wo kostenlose Parkplätze am Straßenrand in der Nähe des Dorfes verfügbar sind. Von dort führt ein 10-minütiger Wanderweg über einen Waldpfad zum Strand – mit steilen Treppen am letzten Stück. Es gibt keine direkte Straße zum Ufer, also ist der Weg für jeden Besucher unvermeidbar. Der Strand ist täglich zugänglich.
Für wen?
Für Paare
Der Zugang nur zu Fuß und die wirklich ruhige Atmosphäre machen Playa del Silencio zu einem dieser seltenen Orte, an denen man sich tatsächlich unterhalten kann. Die dramatische Klippenlandschaft und das smaragdgrüne Wasser schaffen einen Hintergrund, der keine zusätzliche Verzierung braucht.
Für Familien
Familien mit kleinen Kindern sollten die steilen Treppen und das kalte Wasser gut bedenken – Schwimmen ist sicher, aber der Kieselstrand und die kühlen Temperaturen außerhalb von August machen ihn eher für ältere Kinder als für Kleinkinder geeignet. Der 10-minütige Waldpfad ist für die meisten Schulkinder machbar und macht den Besuch zu einem kleinen Abenteuer.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Playa del Silencio verdient seinen Namen. Die steilen Treppen und der Waldpfad-Abstieg sind keine Hindernisse – sie sind der Filter, der ihn so macht. Schwimmen ist sicher und das Wasser wirklich smaragdgrün, auch wenn es außerhalb von August kalt ist, also passe deine Erwartungen an, wenn du im Juni oder September kommst. Der Kieselstrand wird nicht jedem gefallen, aber die Klippenlandschaft gehört zu den dramatischsten an der kantabrischen Küste – das hält, was der Ruf verspricht. Es ist ein FKK-freundlicher Strand, also komm mit einer offenen Einstellung. Im Winter lieber fernbleiben: kaltes Wasser und rutschige Treppen machen den Abstieg von November bis Februar mehr Risiko als Belohnung. Komm im Juli oder August, geh langsam runter und nimm dir Zeit, einfach nur dazusitzen und es zu genießen.
Was tun
Cabo Vidío, nur etwas über 5 km entfernt, ist ein markanter Kap mit weiten Küstenblicken und einem Wanderweg, der den Ausflug allein schon lohnt. Die Ermita de La Regalina in Cadavedo, etwa 6 km entfernt, ist eine der meistfotografierten Kapellen an der asturischen Küste – mit 4,9 Sternen aus gutem Grund. Wenn du den Tag ausdehnen willst, ist das farbenfrohe Fischerdorf Cudillero der kulturelle Anker dieser Küstenstrecke mit einem Hafen und hangseitigen Häusern, die einen gemütlichen Nachmittagsbummel belohnen.
Der Klippenblick vom oberen Ende des Abstiegspfads gibt dir den vollen Blick auf die Bucht mit dem smaragdgrünen Wasser darunter – mach ein Weitwinkelbild.
Die Felsbasis am westlichen Ende des Strandes rahmt die Felswände dramatisch gegen das Wasser ein, besonders im Morgenlicht. Der Waldpfad selbst mit seinem Blätterdach und den Steinstufen macht schon vor dem Erreichen des Ufers ein starkes atmosphärisches Foto.
Wo essen
Für ein richtiges asturisches Essen nach der Wanderung ist Bar - Casa De Comidas El Único die nächstgelegene Option in 4,6 km Entfernung, mit 4,6 Sternen bei fast 2.600 Bewertungen – eine verlässliche lokale Wahl. Weiter draußen bieten Sidrería El Remo und Casa Mari Sidrería-Restaurante beide etwa 12 km entfernt das typische Apfelwein-Hauserlebnis dieser Region. Am Strand selbst gibt es keine Verpflegungsmöglichkeiten, also nimm Wasser und Snacks mit.
Wo schlafen
Hotel Restaurante El Fornón ist die nächstgelegene Unterkunft, nur 1 km vom Strand entfernt, mit 4,5 Sternen bei über 1.200 Gästen – kaum zu schlagen in Sachen Nähe. Casa Fernando, 3,6 km entfernt mit 4,4 Sternen, bietet eine komfortable Mittelklasse-Option mit starken Bewertungen. Wenn du lieber etwas mit Meerblick und mehr Distanz bevorzugst, liegt das Hotel Playa de Aguilar 14 km entfernt und hat beeindruckende 4,8 Sterne.
Fotografie
Die Felswände an beiden Enden des Strandes sind der Hauptmotivschuss – komm morgens, wenn das Licht die Felswände trifft und das smaragdgrüne Wasser den Winkel perfekt einfängt. Oben am Waldpfad-Abstieg hast du auch eine weite erhöhte Sicht auf die ganze Bucht, die in der goldenen Stunde vor Sonnenuntergang gut funktioniert.
Gut zu wissen
Die steilen Treppen sind ein echtes Hindernis – sie sind nicht rollstuhlgerecht und werden bei Nässe rutschig, also trage Schuhe mit Profilsohle. Das Wasser ist außerhalb von August kalt, also plane bei einem Besuch im Frühling oder Herbst mit eiskaltem Wasser. Vermeide November bis Februar, wenn kaltes Wasser und rutschige Treppen den Abstieg wirklich gefährlich machen. Es gibt einen FKK-Bereich am Strand – respektiere ihn und die Menschen, die ihn nutzen.
Karte
In der Nähe
Sidrería El Remo
Meson El Carbayo
Bar - Casa De Comidas El Único
Casa Mari Sidrería-Restaurante
Casa Julio
Casa Fernando
Restaurante Pensión Casa Miguel
Hotel Restaurante El Fornón
Hotel Playa de Aguilar
Camping L'Amuravela
Sehenswertes rund um Cudillero
Cudillero Village
Malerisches Fischerdorf mit bunten Häusern und Hafen.
Cabo Vidio
Markantes Kap mit atemberaubenden Küstenblicken und Wanderweg.
Luarca
Weißes Dorf an der asturischen Küste mit Fischerhafen und drei Stränden.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Neticola · source · CC BY-ND 2.0
- Foto 2 — Neticola · source · CC BY-ND 2.0
- Foto 3 — Pedro Nuno Caetano · source · CC BY 2.0
- Foto 4 — Javier Pérez López · source · CC BY 3.0
- Foto 5 — senza senso from Moscow, Russua · source · CC BY 2.0
- Foto 6 — Neticola · source · CC BY-ND 2.0










