
Tamaricciu-StrandStrandführer · Frankreich
Kleine, wilde Sandbucht mit weißem Sand, nur zu Fuß oder per Boot erreichbar






Über
Plage de Tamaricciu liegt auf der Île de la Folaca nahe Porto-Vecchio an der Ostküste Korsikas und verdient sich ihren Ruf als wilden Ort zu Recht. Rund 849 Meter blassweißer Sand schlängeln sich zwischen Granitfelsen, die die Küste wie natürliche Skulpturen rahmen, während ein Tamarisken-Baumdach gesprenkeltes Licht auf den Strand wirft. Das Wasser ist türkisblau und das Schwimmen sicher. Es gibt hier keine festen Einrichtungen – keine Strandbars, keine Liegenvermietung, nichts – und genau das macht den Reiz aus. Man erreicht den Strand zu Fuß oder per Boot, was die Atmosphäre ruhig hält und den Sand selbst im Hochsommer relativ leer.
Anreise
Du kannst Tamaricciu mit dem Auto erreichen und dann einen kurzen Spaziergang machen – es gibt Straßenrandparkplätze oder kostenpflichtige Parkplätze in der Nähe, von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß zum Strand. Alternativ wanderst du 20 Minuten auf dem Pfad vom Palombaggia-Parkplatz (kostenpflichtig), was ein schönes Erlebnis durch den Macchia-Bewuchs ist. Ein saisonaler Bus hält an Palombaggia, von dort sind es ebenfalls etwa 20 Minuten zu Fuß zum Strand. Auf den Strand selbst führt keine Straße, und vor Ort gibt es keine Einrichtungen – Bootfahren ist eine weitere Option für alle, die vom Wasser kommen.
Für wen?
Für Paare
Der Zugang nur zu Fuß und die ruhige Atmosphäre machen Tamaricciu zu einem der privatesten Sandabschnitte nahe Porto-Vecchio – such dir einen Platz unter dem Tamarisken-Schutz und die Granitfelsen erledigen den Rest.
Für Familien
Sicheres Schwimmen und ein langer Abschnitt mit hellem Sand bieten Familien viel Platz, aber komm gut vorbereitet: Es gibt keine Einrichtungen, keine Snackbars und keinen Rettungsschwimmer – also nur für Familien, die sich für den Tag selbst versorgen können.
Unsere Meinung
Tamaricciu ist der Strand, für den man nach Porto-Vecchio kommt und den man dann für sich behält. Der Zugang nur zu Fuß oder per Boot filtert alle aus, die nicht bereit sind, ein bisschen Anstrengung auf sich zu nehmen – und die Belohnung ist weißer Sand, türkisblaues Wasser und eine Landschaft, die sich wirklich wild anfühlt. Es gibt keinen Rettungsschwimmer, also behandle das Wasser mit Respekt – die Bedingungen sind meist sicher, aber hier bist du auf dich allein gestellt. Bring alles mit, was du brauchst, und nimm alles wieder mit; der Strand hat keine Einrichtungen, und sein Charakter hängt davon ab, dass Besucher das respektieren. Juni bis September ist die beste Zeit für stabiles, warmes Wetter. Jeder Schritt lohnt sich.
Was tun
Der Spaziergang von Plage de Palombaggia – etwa einen Kilometer entfernt – ist der klassische Weg zu Tamaricciu und an sich schon lohnend. Von dort aus kannst du das Naturschutzgebiet Îles Cerbicale erkunden, ein geschütztes Archipel vor der Küste, das per Bootstour etwa vier Kilometer entfernt erreichbar ist. Die Altstadt von Porto-Vecchio mit ihrer genuesischen Zitadelle, den Stadtmauern, Restaurants und Handwerksläden liegt etwa 16 Kilometer entfernt und lohnt sich für einen halben Tag.
Die Granitfelsen am Wasserrand sind der Marktschuss – positionier dich tief im Sand, um das türkisblau zwischen den Felsen einzufangen.
Das Tamarisken-Baumdach, von dem man zurück zum Strand blickt, gibt ein zweites starkes Bild, besonders im weichen Licht von früh morgens oder spät nachmittags.
Wo essen
Auf dem Strand selbst gibt es keine Verpflegung, also pack dir ein ordentliches Picknick ein. In der Nähe von Palombaggia findest du mehrere Optionen: Tamaricciu, Costa Marina (italienisch) und Playa Baggia sind alle etwa 0,4 Kilometer entfernt, Sea Lounge etwa 0,5 Kilometer und Le Petit Chose rund 0,6 Kilometer.
Wo schlafen
Die nächstgelegenen Unterkünfte liegen im Bereich Palombaggia: Résidence Belvédère de Palombaggia ist etwa 1,5 Kilometer entfernt, Les Bergeries de Palombaggia rund 1,9 Kilometer. Weiter weg sind Littariccia mit 2,2 Kilometern und sowohl La Palombaggia als auch Ambassador mit etwa 2,3 Kilometern.
Fotografie
Die besten Aufnahmen entstehen, wenn du die Granitfelsen im Vordergrund mit dem türkisblauen Wasser dahinter kombinierst – komm früh morgens, wenn das Licht weich ist und der Strand am ruhigsten. Das Tamarisken-Baumdach, das nachmittags Licht auf den hellen Sand wirft, bietet eine weitere starke Komposition, besonders wenn die Bäume den Blick aufs Meer rahmen.
Gut zu wissen
Es gibt keinen Rettungsschwimmer an diesem Strand, also schwimm nur so weit, wie du dich sicher fühlst, und behalte Kinder im Auge. Der Strand hat keinerlei feste Einrichtungen – nimm alles mit, was du brauchst: Essen, Wasser und Sonnenschutz. Nimm deinen ganzen Müll wieder mit; der wilde Charakter des Strands hängt davon ab, dass jeder Besucher ihn so hinterlässt, wie er ihn vorgefunden hat. Der Pfad durch die Macchia ist nicht rollstuhlgerecht.
Karte
In der Nähe
Costa Marina
Playa Baggia
Tamaricciu
Sea Lounge
Le Petit Chose
Résidence Belvédère de Palombaggia
Les Bergeries de Palombaggia
Littariccia
La Palombaggia
Ambassador
Plage de Posidonie
Sehenswertes rund um Porto-Vecchio
Plage de Palombaggia
Ikonischer Strand mit rosafarbenem Sand und Pinien im Hintergrund, Ausgangspunkt für den Spaziergang zu Tamaricciu.
Îles Cerbicale Nature Reserve
Geschütztes Archipel vor der Küste, erreichbar per Bootstour.
Porto-Vecchio Old Town
Genuesische Zitadelle mit Stadtmauern, Restaurants und Handwerksläden.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Weitere wilde Strände in Frankreich
Weitere Strände in Korsika
Bewertungen zu diesem Strand
- Noch keine Bewertungen, schade — gib deine ab und teil deine Erfahrung.
Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.










