Taihi-Strand, Bora-Bora, Society Islands, Französisch-Polynesien

Taihi-StrandStrandführer · Französisch-Polynesien

Wildere Basaltküste mit einer geheimen Süßwasserquelle

Süßwasserquellquelle bei EbbeSchwarze Basaltblock-UferlinieSichtbarer Temperaturgradient in den FlachzonenGeologische KuriositätKeine Touristeninfrastruktur
WildSand und Kiesel

Über

Plage de Taihi erstreckt sich etwa 923 Meter entlang der südwestlichen Küste von Motu Piti 'u'uuta, der Hauptinsel von Bora-Bora, in den Gesellschaftsinseln Französisch-Polynesiens. Das ist kein gepflegter Resortstrand — schwarze Basaltblöcke säumen die Uferlinie, der Sand ist eine Mischung aus Salz und Pfeffer, und das Wasser schimmert smaragdgrün in den flachen Zonen, wo bei Ebbe eine Süßwasserquelle aufsteigt und einen sichtbaren Temperaturgradienten erzeugt, den man unter den Füßen spüren kann. Hier gibt es null Touristeninfrastruktur: keine Liegenvermietung, keine Snackbar, keine Schilder — nur rohe vulkanische Geologie und das Rauschen der Lagune. Die Stimmung ist echt wild, der Strand fast immer menschenleer, und genau das ist der Punkt.

Anreise

Von Vaitape aus der südwestlichen Rundstraße etwa 15 Minuten mit dem Auto folgen — der Strand liegt entlang dieser Küstenroute und es gibt kostenlose, informelle Parkmöglichkeiten direkt am Straßenrand auf der Rundstraße. Der Zugang ist moderat eingestuft: das Gelände ist von der Straße bis zur Wasserlinie felsig und uneben, also sind stabile Schuhe Pflicht, bevor man überhaupt den Strand erreicht. Es gibt keine Eintrittsgebühr.

Für wen?

Für Paare

Plage de Taihi ist einer der wenigen Orte auf Bora-Bora, an denen man wirklich allein sein kann — der Strand ist fast immer menschenleer, und die seltsame, stille Schönheit der Basaltküste und des smaragdgrünen Wassers belohnt diejenigen, die sich jenseits des Resort-Gürtels umsehen.

Für Familien

Familien mit älteren Kindern, die neugierig und trittsicher sind, werden hier die geologischen Geschichten lieben, aber das felsige, unebene Gelände und die rutschigen Blöcke machen es ungeeignet für Kleinkinder oder alle, die festen Untergrund brauchen — und es gibt keinerlei Einrichtungen vor Ort.

Unsere Meinung

Plage de Taihi ist kein Strand, auf den man zufällig stößt — man muss ihn wollen. Der felsige Einstieg und die rutschigen Basaltblöcke verlangen nach Reef-Schuhen und etwas Vorsicht; Schwimmen ist bestenfalls moderat und das Gelände schließt alle aus, die einfache Zugänge brauchen. Aber wenn du bereit bist, die 15-minütige Fahrt von Vaitape in Kauf zu nehmen und dich über die Blöcke zu kämpfen, bekommst du etwas, das auf Bora-Bora wirklich selten ist: fast 923 Meter wilde, menschenleere Uferlinie mit vulkanischem Mischsand, smaragdgrünem Wasser und einer Süßwasserquelle, die bei Ebbe durch die Felsen aufsteigt. Kein Resort, keine Liegen, keine anderen Besucher. Komm zwischen Mai und Oktober für die Trockenzeit und die klarsten Bedingungen, und meide Januar, Februar und März, wenn die Regenzeit das ohnehin schon raue Ufer noch unangenehmer macht. Das ist ein Strand für geologisch Neugierige und bewusst Abseitsstehende — jeden Schritt wert.— Das wmb-Team

Was tun

Der Strand selbst ist das Highlight — die Erkundung der schwarzen Basaltblock-Uferlinie und das Beobachten des schimmernden Temperaturgradienten im smaragdgrünen Flachwasser bei Ebbe ist eine geologische Kuriosität, wie man sie auf der Resort-Strip der Insel sonst nirgends findet. Nur 2,5 km entfernt ist Matira Beach der einzige voll öffentliche Strand auf der Hauptinsel Bora-Bora und bietet einen natürlichen Kontrastbesuch. Für einen dramatischen Aussichtspunkt ist der Mount Otemanu — der erloschene Vulkankegel, der Bora-Boras Skyline bei 727 m prägt — etwa 3 km entfernt, und die Povai-Bucht, eine geschützte Westküstenbucht mit direktem Frontalblick auf denselben Gipfel, liegt nur 2 km vom Strand entfernt.

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Die schwarzen Basaltblöcke, die auf das smaragdgrüne Wasser bei Ebbe treffen, sind das Markenzeichen — geh in die Hocke und nutze die Felsen als Vordergrund, der zum offenen Lagunenhintergrund führt.

Die Mischung aus Sand und Basaltblöcken ohne Infrastruktur im Bild liefert dir ein seltenes Bora-Bora-Motiv, das nichts mit Überwasser-Bungalows zu tun hat. Wenn du den sichtbaren Temperaturgradienten im Flachwasser schimmern siehst, ist das ein Detailbild, das diese Strand einzigartig macht.

Wo essen

Am Plage de Taihi gibt es keine gastronomischen Einrichtungen — pack alles ein, bevor du die Stadt verlässt. Die nächsten Essensmöglichkeiten sind Arii Motu Grill, etwa 4,2 km entfernt, und der Bora Bora Yacht Club bei 6,2 km, beide lohnen sich für eine Mahlzeit vor oder nach deinem Besuch einzuplanen.

Wo schlafen

Die nächstgelegenen Hotels sind Hôtel Matira mit nur 0,1 km und Hôtel InterContinental Le Moana bei 0,2 km, was sie zu einer sehr praktischen Basis für einen frühen Morgenbesuch macht, bevor es tagsüber wärmer wird. Weiter die Küste entlang findest du Le Hotel Maitai Polynesia bei 0,6 km, Royal Bora Bora bei 0,9 km und das Sofitel Bora Bora Private Island bei 1,1 km — eine Auswahl an Optionen in unmittelbarer Nähe zum Strand.

Fotografie

Komm bei Ebbe, wenn die Quellquelle am aktivsten ist und der Kontrast zwischen den dunklen Basaltblöcken und dem smaragdgrünen Wasser am schärfsten ist. Die Mischung aus Sand und Blöcken im Vordergrund mit der offenen Lagune dahinter ergibt eine überzeugende Weitwinkelkomposition, die nichts mit den typischen Postkartenmotiven der Insel mit Überwasser-Bungalows zu tun hat.

Gut zu wissen

Trage Reef-Schuhe — der felsige Einstieg ist rau und die Basaltblöcke werden bei Nässe richtig rutschig, also sind barfuß eine schlechte Idee. Störe bitte nicht die Quellzone: Es ist ein empfindliches geologisches Merkmal und lokale Regeln verlangen, dass Besucher sie unberührt lassen. Vermeide Januar, Februar und März, wenn die Regenzeit den Strand rau und weniger lohnend macht. Das Gelände ist durchgehend uneben und nicht rollstuhlgerecht.

Karte

In der Nähe

Arii Motu Grill

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Bora Bora Yacht Club

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Matira Beach

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Der einzige voll öffentliche Strand auf der Hauptinsel Bora-Bora

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Mount Otemanu

3.0 km

Erloschener Vulkankegel bei 727 m, das Wahrzeichen von Bora-Bora

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Povai Bay

2.0 km

Geschützte Westküstenbucht mit direktem Frontalblick auf den Mount Otemanu

Häufige Fragen

Schwimmen ist moderat eingestuft. Die Hauptgefahren sind der felsige Einstieg und die Basaltblöcke, die bei Nässe rutschig werden — Reef-Schuhe sind Pflicht. Es gibt keine Rettungsschwimmer und keine Einrichtungen vor Ort, also sei vorsichtig und meide den Strand in den Regenzeitmonaten Januar, Februar und März, wenn die Bedingungen rauer sind.
Fahre von Vaitape über die südwestliche Rundstraße — es dauert etwa 15 Minuten mit dem Auto. Kostenlose, informelle Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Straßenrand auf der Rundstraße. Es gibt keine Eintrittsgebühr und keinen offiziellen Parkplatz, einfach sicher am Straßenrand halten und zu Fuß zum Strand gehen.
Besuche die Insel zwischen Mai und Oktober in der Trockenzeit für die besten Bedingungen. Meide Januar, Februar und März — die Regenzeit bringt raue Bedingungen, die diesen ohnehin schon unwegsamen Strand deutlich weniger attraktiv machen und die Sichtbarkeit der Süßwasserquelle verringern.
Ja — Hunde sind am Plage de Taihi generell willkommen, da es sich um einen öffentlichen Strand handelt. Halte deinen Hund unter Kontrolle, besonders in der Nähe der Quellzone, die lokale Regeln als unberührt zu lassen vorschreiben.
Nein. Das Gelände ist durchgehend felsig und uneben, und die Basaltblock-Uferlinie macht es für Rollstuhlfahrer oder alle, die stabilen, ebenen Untergrund brauchen, ungeeignet. Der Zugang ist selbst für körperlich fitte Besucher moderat schwierig, und Reef-Schuhe werden dringend empfohlen.
Am Strand selbst gibt es keinerlei gastronomische Infrastruktur — bring alles mit, was du brauchst. Die nächsten Restaurants sind Arii Motu Grill bei 4,2 km und der Bora Bora Yacht Club bei 6,2 km, plane deine Mahlzeiten also besser vor oder nach dem Besuch ein, statt auf etwas vor Ort zu setzen.
Die schwarze Basaltblock-Uferlinie, der vulkanische Mischsand, das smaragdgrüne Wasser und die Süßwasserquelle, die bei Ebbe aufsteigt und einen sichtbaren Temperaturgradienten in den flachen Zonen erzeugt, machen ihn zu einer geologischen Kuriosität ohne jede Touristeninfrastruktur.

Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.

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