
Leo Carrillo State-Strand
Wildes Küstenstück in Malibu, wo Meereshöhlen auf goldenen Sand treffen




Über
Der Leo Carrillo State Beach erstreckt sich entlang des Pacific Coast Highway in Malibu, Kalifornien, wo goldener Sand auf offenes blaues Wasser unter den wilden Santa Monica Mountains trifft. Der Strand hat einen richtig urwüchsigen Charakter – Meereshöhlen durchziehen die felsigen Landzungen, bei Ebbe wimmelt es in Gezeitenbecken von Meeresleben, und die Wellen brechen mit genug Power, um Surfer anzulocken. Hier fühlt es sich weniger gepflegt an als die Strände näher an Los Angeles, mit einem rauen Küstencharme, der Entdecker belohnt. Camping ist nur wenige Schritte vom Strand entfernt möglich, was ihn zu einem der wenigen Orte an der Südkalifornien-Küste macht, wo man mit dem Rauschen des Pazifik aufwachen kann.
Anreise
Leo Carrillo liegt am Pacific Coast Highway, etwa 35 Meilen nordwestlich von Santa Monica. Mit dem Auto gibt es Parkplätze vor Ort für 12,00 Dollar pro Tag, stundenweise Parkgebühren sind ebenfalls möglich; kostenlose Parkplätze findet man entlang des Pacific Coast Highway selbst. Busse fahren aus dem Großraum Los Angeles an, brauchen aber etwa 171 Minuten – für die meisten Besucher ist ein Auto die bessere Wahl. Der nächste größere Flughafen ist der Camarillo International Airport, etwa 23,9 km entfernt.
Für wen?
Für Paare
Die wilde, unberührte Atmosphäre und die dramatischen Meereshöhlen machen Leo Carrillo zu einem richtig romantischen Rückzugsort aus der Stadt – kommt bei Ebbe an, erkundet gemeinsam die Felsformationen und bleibt zum Sonnenuntergang über dem offenen Pazifik.
Für Familien
Die Erkundung der Gezeitenbecken gibt Kindern ein praktisches Naturerlebnis, und der Campingplatz vor Ort macht daraus eine richtige Übernachtung statt eines gehetzten Tagesausflugs. Haltet euch an die ausgewiesenen Schwimmbereiche und beachtet die Warnungen vor Rippströmungen besonders, wenn Kinder im oder am Wasser sind.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Rippströmungen sind hier eine reale und dokumentierte Gefahr – schätzt die Bedingungen vor dem Betreten des Wassers ein, und wenn ihr unsicher seid, bleibt lieber am Strand. Aber das hier ist einer der lohnendsten State Beaches an der Südkalifornien-Küste für alle, die mehr wollen als nur einen Nachmittag mit Handtuch und Sonnenschirm. Die Meereshöhlen, Gezeitenbecken und Surfspots verleihen dem Ort echte Tiefe, und die Campingmöglichkeiten erlauben es, ihn bei Sonnenauf- und -untergang zu erleben, wenn das Licht magisch ist und der Strand fast menschenleer. Der wilde Charakter ist das Besondere – das hier ist kein gepflegter Resortstrand, und genau das macht die Fahrt am PCH lohnenswert. Kommt vorbereitet mit Essen, Wasser und einem Plan für Regentage, und ihr werdet mit mehr als nur einer Bräune nach Hause gehen.
Was tun
Die Meereshöhlen und Gezeitenbecken sind die Hauptattraktionen – bei Ebbe ist der perfekte Zeitpunkt, um die felsigen Plattformen nach Seeanemonen, Krabben und anderem Leben im Gezeitenbereich abzusuchen. Surfer nutzen die Wellen, die sich am Strand bilden, und die wilde Atmosphäre macht ihn zum idealen Ort für lange Spaziergänge am goldenen Sand. Eine kurze Fahrt bringt euch zum Malibu Scenic Overlook (2,6 km) und zum Ocean Overlook (5,2 km), beide mit tollen Aussichten auf die Küste. Wenn ihr spät dran seid, lohnt sich ein Abstecher zur astronomischen Beobachtungsstation des Santa Monica College (6,4 km) für öffentliche Beobachtungsabende.
Die in die felsigen Landzungen gemeißelten Meereshöhlen sind das dramatischste Motiv am Strand – fotografiert sie bei Ebbe vom Sand aus mit dem blauen Wasser im Vordergrund.
Die Aussicht über den goldenen Sand zu den Santa Monica Mountains im Hintergrund funktioniert besonders gut bei Sonnenaufgang, bevor die Tagesausflügler eintreffen.
Wo essen
Es gibt keine Restaurants direkt am Strand, also packt einen Kühlbeutel ein. Die nächsten Optionen sind etwas weiter entfernt: Spruzzo liegt etwa 11,2 km die Küste hoch, und sowohl Boccaccio’s (italienisch) als auch Zin Bistro Americana sind rund 14,8 km vom Strand entfernt. Plant eure Mahlzeiten vorab – mittags einfach mal schnell wegzufahren, um etwas zu essen, kommt nicht infrage.
Wo schlafen
Der Campingplatz Leo Carrillo State Park Campground liegt nur 0,4 km vom Strand entfernt und hat eine starke Bewertung von 4,6/5 bei 235 Bewertungen – die naheliegendste Wahl für alle, die nah am Meer schlafen wollen. Der Canyon Campground ist 0,9 km entfernt und hat fast perfekte 4,7/5 Punkte. Weiter die Küste entlang bieten der Sycamore Canyon Campground (8 km) und der Thornhill Broome Campground (9,5 km) weitere Top-Optionen, falls die näheren Plätze belegt sind.
Fotografie
Die Meereshöhlen und felsigen Landzungen fotografieren am besten in der goldenen Stunde vor Sonnenuntergang, wenn das schwache Licht die Textur der Klippen einfängt und das blaue Wasser tiefere Töne annimmt. Für weite Landschaftsaufnahmen positioniert euch an der Wasserlinie und fotografiert nach Nordwesten über den goldenen Sand zu den Bergen – so fängt ihr das wilde, unberührte Gefühl dieses Küstenabschnitts ein.
Gut zu wissen
An dieser Küste können sich Rippströmungen bilden – schwimmt nur in ausgewiesenen Bereichen, bleibt aufmerksam und dreht dem Meer nie den Rücken zu. Meidet jeden Wasserkontakt in der Nähe von fließenden Abflüssen und bleibt mindestens 72 Stunden nach Regen komplett aus dem Wasser. In einem Umkreis von 100 Yards um die öffentlichen Toiletten gilt eine Bakterienwarnung – nehmt das ernst. Erkundet die Gezeitenbecken vorsichtig und lasst alles, was ihr findet, an Ort und Stelle; das Ökosystem ist empfindlich und geschützt.
Karte
In der Nähe
Leo Carrillo State Park Campground
Canyon Campground
Sycamore Cove
Sycamore Canyon Campground
Thornhill Broome Campground
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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