
Lanikai-Strand
Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, Zwillingsinselchen bei Sonnenaufgang





Über
Lanikai Beach erstreckt sich entlang der Windward-Küste von Oahu, blickt nach Osten über ruhiges türkisfarbenes Wasser zu den Zwillings-Mokulua-Inselchen – eine der meistfotografierten Meereslandschaften Hawaiis. Der Sand ist fein und hell, das Wasser das ganze Jahr über ruhig genug zum Schwimmen und Paddeln. Hier gibt es keine Einrichtungen: keine Toiletten, keine Rettungstürme, keine Snackstände – nur eine ruhige Wohnküstenlinie, die über schmale öffentliche Wegerechte zwischen Privathäusern erreichbar ist. Seit 2020 hat die Erosion den Strand spürbar verschmälert, sodass bei Flut der trockene Sand fast ganz verschwinden kann. Kommt früh, seid vorbereitet, und ihr habt einen der friedlichsten Abschnitte Oahus größtenteils für euch allein.
Anreise
Lanikai liegt in einer Wohnschleife – Mokulua Drive und Aalapapa Drive – und ist nur über ausgewiesene öffentliche Wegerechte zwischen Privathäusern erreichbar. Es gibt keine ausgewiesenen Parkplätze, und ab 2026 ist das Parken auf beiden Schleifenstraßen dauerhaft verboten; die Kontrolle ist streng. Am besten geht ihr zu Fuß oder mit dem Rad von Kailua Town (ca. 15 Minuten) oder parkt am Kailua Beach Park und lauft rüber (auch etwa 15 Minuten). Der Eintritt ist frei.
Für wen?
Für Paare
Die nach Osten ausgerichtete Lage, das consistently ruhige türkisfarbene Wasser und das fast völlige Fehlen von Einrichtungen machen Lanikai zu einem Gefühl von Privatsphäre – kommt bei Tagesanbruch an und ihr habt den weißen Sand vielleicht ganz für euch allein. Es ist einer der romantischsten Orte Oahus, am besten genießt ihr ihn langsam mit einem gepackten Frühstück und einem Kajak für zwei.
Für Familien
Das ruhige, sichere Wasser zum Schwimmen ist ein echter Pluspunkt für Familien mit kleinen Kindern, aber kommt vorbereitet: Keine Rettungsschwimmer, keine Toiletten und keine Schattenspender bedeuten, ihr müsst alles mitbringen. Die Erosion hat den Strand verschmälert, also checkt die Gezeiten, bevor ihr geht, und plant euren Besuch bei Ebbe, damit genug trockener Sand zum Ausbreiten da ist.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Lanikai ist kein Strand, auf den man zufällig stolpert – das Parkverbot, die Wohn-Zugangspfade und das völlige Fehlen von Einrichtungen sortieren alle aus, die nicht wirklich hier sein wollen. Genau das macht ihn besonders. Der weiße Sand und das türkisfarbene Wasser sind genauso gut wie auf den Fotos, und der Sonnenaufgang über den Mokulua-Inselchen gehört zu den schönsten auf Oahu. Aber kommt mit klarem Blick: Die Erosion hat seit 2020 richtig zugeschlagen, im Winter kann die Flut euch auf nassem Sand stehen lassen mit nirgends zum Sitzen, und Portugiesische Galeeren sind ein echtes saisonales Risiko. Keine Rettungsschwimmer, keine Einrichtungen, keine Abkürzungen. Geht oder fahrt mit dem Rad von Kailua, kommt bei Tagesanbruch an und behandelt den Ort mit dem Respekt, den eine ruhige Wohngegend verdient. Macht das, und Lanikai liefert.
Was tun
Der Hauptanziehungspunkt ist das Paddeln zu den Mokulua-Inseln (Na Mokulua), den Zwillings-Inselchen als Vogelschutzgebiet etwa 1 km vor der Küste – Moku Nui hat einen kleinen Strand und einen Wanderpfad, der sich für die Paddeltour lohnt. An Land belohnt euch die Lanikai Pillbox-Wanderung (Pillbox #1 ist 0,7 km entfernt, Pillbox #2 bei 0,8 km) mit einem tollen Blick über Strand und Inselchen, besonders bei Sonnenaufgang. Nur 1,5 km entfernt bietet der Kailua Beach Park Kajakverleih, Toiletten und gleichmäßige Passatwind-Bedingungen, falls ihr eine besser ausgestattete Basis wollt. Für etwas Kultur liegt das Ulupo Heiau State Historic Site – eine alte hawaiianische Tempelplattform neben dem Kawainui-Sumpf – 3 km landeinwärts und ist einen kurzen Abstecher wert.
Stellt euch an die Wasserlinie kurz nach Sonnenaufgang und fotografiert nach Osten – der weiße Sand, das türkisfarbene Wasser und die ausgerichteten Zwillings-Mokulua-Inselchen in einem Bild ist das definierende Lanikai-Motiv.
Wandert vor Sonnenaufgang zum Pillbox #1 (0,7 km) für ein erhöhtes Bild von der Hügelkante mit Blick über den gesamten Strandbogen und beide Inselchen im Hintergrund.
Wo essen
Am Lanikai selbst gibt es keine Essensstände, also esst vorher oder nehmt Proviant mit. Die nächste Option ist das Mid Pacific Country Club (amerikanisch, 0,6 km entfernt); eine kurze Fahrt Richtung Kailua bringt euch zum Saigon Noodle House (2,2 km), Ninja Sushi, India Cafe und Fatboy's, alle etwa 2,6 km entfernt. Packt einen Kühlbox ein – die braucht ihr.
Wo schlafen
Die nächste Unterkunft ist Hawaii's Hidden Hideaway Bed & Breakfast (4,2/5, 0,9 km entfernt), gefolgt von Papaya Paradise Bed & Breakfast (4,5/5, 1,7 km) und dem hoch bewerteten pillows in paradise (4,9/5, 2,1 km) – alles kleine, intime Unterkünfte, die zum ruhigen Wohncharakter der Gegend passen. Steps to the Beach Guesthouse (4,6/5, 1,8 km) ist eine weitere gute Wahl, wenn ihr direkt aus dem Bett an den Strand laufen wollt. Für mehr Platz liegt Klipper Villas (4,4/5) 7,3 km entfernt.
Fotografie
Das klassische Foto entsteht von der Wasserlinie bei Sonnenaufgang – stellt euch nach Osten und rahmt die Zwillings-Mokulua-Inselchen vor dem weichen orangefarbenen Himmel ein, der sich im türkisfarbenen Flachwasser spiegelt, mit weißem Sand im Vordergrund. Für eine erhöhte Perspektive wandert vor Sonnenaufgang zum Pillbox #1 (0,7 km) und fotografiert von oben über den gesamten Strandbogen und beide Inselchen in einem Bild.
Gut zu wissen
Der Zugang erfolgt ausschließlich über die markierten öffentlichen Wegerechte – betretet kein Privatgrundstück und respektiert die umliegende Wohngegend. Es gibt null Einrichtungen, also nehmt alles mit und nehmt alles wieder mit, inklusive Müll. Es gibt keine Rettungsschwimmer – passt auf Strömungen auf, schwimmt immer nah am Ufer mit Begleitung und checkt vor dem Reinspringen die Wellenberichte. Portugiesische Galeeren treiben vor allem von Mai bis September an (meist 6–8 Tage nach Vollmond), und stachelige Limu-Algen können von Juni bis September vorkommen – schaut euch die Wasserlinie an, bevor ihr hineingeht. Im Winter kann die Flut den trockenen Sand komplett wegspülen, also plant euren Besuch und checkt die Gezeiten.
Karte
In der Nähe
Mid Pacific Country Club
Saigon Noodle House
India Cafe
Ninja Sushi
Fatboy’s
Hawaii's Hidden Hideaway Bed & Breakfast
Papaya Paradise Bed & Breakfast
Steps to the Beach Guesthouse
pillows in paradise
Klipper Villas
Sehenswertes rund um Kailua
Mokulua Islands (Na Mokulua)
Zwillings-Inselchen als Vogelschutzgebiet, erreichbar mit dem Kajak; Moku Nui hat einen kleinen Strand und einen Wanderpfad.
Kailua Beach Park
Angrenzender öffentlicher Strandpark mit Einrichtungen, Kajakverleih und gleichmäßigen Passatwind-Bedingungen.
Ulupo Heiau State Historic Site
Alte hawaiianische Tempelplattform (Heiau) neben dem Kawainui-Sumpf, einem der größten Feuchtgebiete Hawaiis.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — jparise · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Christian Joudrey cjoudrey · source · CC0
- Foto 3 — bsterling · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Vlachos · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 5 — Ken Lund · source · CC BY-SA 2.0



