
Hanauma Bay Nature Preserve
Hawaiis bestgeschützte Korallenbank, erreichbar nur mit Reservierung






Über
Die Hanauma-Bucht liegt in einem alten Vulkan Krater an der Südostküste von Oahu. Ihr goldener, gebogener Sandstrand umschließt einige der klarsten türkisblauen Gewässer der Hawaii-Inseln. Die Bucht ist etwa 400 Meter lang und so gut geschützt, dass die Riffplatte selbst bei rauer See ruhig bleibt. Hunderte Riff-Fische – Papageifische, Doktorfische, an guten Tagen auch Meeresschildkröten – ziehen in flachem Wasser direkt unter der Oberfläche vorbei. Das ist ein streng geschütztes Meeresreservat, kein beliebiger Badestrand: Jeder Besucher schaut vor dem Betreten des Wassers ein Aufklärungsvideo über Naturschutz, und das Riff zeigt die Wirkung. Das Ergebnis ist eine der ökologisch intaktesten Schnorchelbuchten im Pazifik.
Anreise
Von Waikiki aus sind es etwa 25 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Fahrdienst über den Kalaniana'ole Highway. Tägliche Shuttle- und Tour-Angebote fahren ebenfalls von Waikiki ab. Parkplätze gibt es vor Ort für 3 Dollar pro Fahrzeug (Nicht-Hawaii-Bewohner) und 1 Dollar für Hawaii-Bewohner – nur Barzahlung, und der Parkplatz füllt sich schnell. Kommt also pünktlich bei Öffnung. Ein kostenloser Shuttle bringt euch vom Parkplatz zum Strand. Der Eintritt kostet pro Person; Hawaii-Bewohner, Kinder unter 12 und aktive US-Soldaten sind befreit. Wichtig: Online-Zeitfenster für den Eintritt sind Pflicht – ohne Reservierung geht nichts. Die Slots werden genau zwei Tage vorher freigeschaltet und sind innerhalb von Stunden ausgebucht.
Für wen?
Für Paare
Der frühe Reservierungsslot vor der Hauptbesuchszeit gibt Paaren eine ruhigere Version der Bucht – goldener Sand, türkisfarbene Flachwasserzonen und die Vulkanwände als Hintergrund, den kein Hotelstrand bieten kann.
Für Familien
Die flache Riffplatte ist wirklich sicher für Kinder, das Schwimmen ist unbedenklich, und das Pflichtvideo macht den Besuch zu einem echten Lernerlebnis – Kinder gehen mit dem Wissen nach Hause, was ein Papageifisch eigentlich mit einem Riff anstellt. Für Kinder unter 12 ist der Eintritt frei.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Die Hanauma-Bucht ist kein spontaner Strandtag – sie ist ein geplanter, reservierter und reglementierter Erlebnisort, und genau das macht ihren Erfolg aus. Das Pflichtvideo und das Reservierungssystem existieren, weil dieses Riff fast durch unkontrollierten Tourismus zerstört wurde – die Erholung ist heute sichtbar. Boxquallen sind ein echtes Risiko mit einem vorhersehbaren monatlichen Zyklus; checkt die DLNR-Warnung vor der Buchung, nicht danach. Die Wintermonate Dezember bis Februar bringen höhere Wellen und schlechtere Sicht – plant euren Besuch zwischen Mai und Oktober für die besten Bedingungen, auch wenn die Bucht das ganze Jahr über schön ist, wenn das Riff ruhig ist. Wenn ihr einen Slot um 6:45 Uhr an einem Mittwoch oder Donnerstag ergattert, ist die Bucht am leersten und das Licht magisch. Skippt den Besuch, wenn ihr einen faulen, unstrukturierten Strandtag wollt – dieser Ort belohnt die, die sich vorbereiten.
Was tun
Der Hauptgrund für den Besuch ist das Schnorcheln, aber danach lohnt sich ein Abstecher zum Lanai Lookout, nur 0,8 km entfernt, für dramatische Küstenblicke. Einen Kilometer weiter zeigt der Koko Crater Lookout die Bucht und die umliegende Lavalandschaft von oben. Der anspruchsvolle Wanderweg in der Gegend ist der Koko Head Crater Trail – 1.048 ehemalige Militärbahnstufen zum Kraterrand mit Panoramablick über die gesamte Südostküste. Sandy Beach Park, 3 km östlich, zieht erfahrene Bodyboarder an und ist ein guter Ort, um die kraftvollen Wellen zu beobachten, ohne selbst reinzugehen.
Der Kraterrand über dem Parkplatz ist der Klassiker für Weitwinkelaufnahmen – Vulkanwände, goldener Sand, türkisfarbenes Wasser in einem Bild, am besten bei Sonnenaufgang.
Vom Strand aus lohnt sich ein flacher Schuss über die Wasserlinie Richtung östlichem Kraterrand, um die Geologie einzufangen, wie ihn die meisten Besucher verpassen. Unter Wasser zeigt die Riffplatte in der Buchtmitte Papagei- und Doktorfische im Vordergrund vor den Morgenlichtstrahlen.
Wo essen
Die nächsten Restaurants liegen etwa 1,2–1,3 km entfernt: Loco Moco und Moena Cafe bieten beide lokale hawaiianische Hausmannskost, während das Greek Marina (1,3 km) eine leichtere Alternative nach dem Schnorcheln hat. Tex 808 (Grill, 1,7 km) und Hana Sushi (1,8 km) runden das Angebot ab, falls ihr Richtung Honolulu zurückfahrt. Packt euch Snacks für den Strand ein – im Reservat gibt es kein Essen.
Wo schlafen
Die meisten Besucher übernachten in Waikiki, etwa 13–14 km entfernt. Die Auswahl reicht von Boutique-Hotels wie dem Vive Hotel Waikiki und dem Kuhio Banyan Club bis zu größeren Häusern wie dem Hyatt Centric und The Imperial Hawaii Resort. Das Ohia Waikiki Studio Suites (13,8 km) ist praktisch, wenn ihr früh morgens vor eurem Schnorcheltermin noch etwas vorbereiten wollt. Die Fahrt oder der Fahrdienst von dort dauert weniger als 25 Minuten.
Fotografie
Die besten Fotos entstehen vom Kraterrand über dem Parkplatz bei Sonnenaufgang, wenn das türkisfarbene Wasser über dem goldenen Sand leuchtet und die Vulkanwände die ganze Bucht einrahmen – kommt vor der ersten Besucherwelle. Im Wasser fängt eine wasserdichte Kamera auf Riffebene Papagei- und Doktorfische vor dem Korallenpanorama im klarsten Licht zwischen 7 und 9 Uhr ein.
Gut zu wissen
Bucht euer Zeitfenster sofort, wenn die Reservierung freigeschaltet wird – zwei Tage vorher, kein Ausweichen, keine Spontanbesuche. Vor dem Betreten des Wassers müsst ihr ein verpflichtendes Aufklärungsvideo über Meeresökologie anschauen; es ist nicht optional und lohnt sich. Im Wasser gilt: Fische nicht füttern, Korallen und Meerestiere nicht anfassen, und Sonnencreme muss reef-safe sein – herkömmliche Sonnencreme ist verboten. Boxquallen tauchen etwa 8–10 Tage nach jedem Vollmond auf; checkt vorher die DLNR-Warnungen. Die Bucht hat jeden Dienstag wegen Naturschutz geschlossen.
Karte
In der Nähe
Vive Hotel Waikiki
Kuhio Banyan Club
Ohia Waikiki Studio Suites
Hyatt Centric
The Imperial Hawaii Resort
Sehenswertes rund um Honolulu
Koko Head Crater Trail
Steiler Wanderweg mit 1.048 ehemaligen Militärbahnstufen zum Kraterrand des Koko Head Tuffkegels mit Panoramablick.
Sandy Beach Park
Strand mit kraftvollen Wellen, beliebt bei erfahrenen Bodyboardern und Zuschauern.
Makapuu Beach Park
Kleiner Strand an Oahus Ostspitze mit Bodyboard-Möglichkeiten, Gezeitenpools und Walbeobachtung im Winter.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — RL0919 · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 2 — Hakilon · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — Laika ac from USA · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — olekinderhook · source · CC BY 3.0
- Foto 5 — Daniel Ramirez from Honolulu, USA · source · CC BY 2.0
- Foto 6 — Raita Futo from Tokyo, Japan · source · CC BY 2.0











