
Colombier-Strand
Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, keine Straßen in Sicht



Über
Colombier liegt am wilden Nordwestzipfel von Saint-Barthélemy, ein 250 Meter langer Bogen aus weißem Sand, eingerahmt von trockenen Hügeln und Wasser, das von hellem Türkis zu tiefem Blau wechselt, sobald das Riff abfällt. Keine Straße führt hierher – man kommt per Boot ab Gustavia oder zu Fuß nach einer 25-minütigen Wanderung, die die Atmosphäre angenehm ruhig hält. Der Strand liegt im Naturschutzgebiet von Saint-Barthélemy, was bedeutet, dass das Meeresleben hier geschützt und besonders artenreich ist: Meeresschildkröten gleiten durch das flache Wasser, und das Schnorcheln gehört zu den besten der Insel. Es ist ein ursprünglicher, entspannter Ort – genau die Art von Strand, die die Mühe lohnt.
Anreise
Colombier ist nur per Boot oder zu Fuß erreichbar – es gibt keinerlei Straßenanbindung. Vom Hafen Gustavia dauert die Bootsfahrt etwa 15 Minuten auf Anfrage. Alternativ kann man von Flamands Beach oder dem Colombier-Aussichtspunkt einwandern – der Weg dauert etwa 25 Minuten, ist aber in Teilen steil, also festes Schuhwerk und Wasser mitnehmen. Der Eintritt ist frei, aber sobald man den Sand betritt, gelten die Regeln des Meeresschutzgebiets.
Für wen?
Für Paare
Die Mühe, Colombier zu erreichen – ob per Boot oder zu Fuß – filtert automatisch die Gelegenheitsbesucher raus, sodass der Strand ruhig genug für echte Zweisamkeit bleibt. Das türkisfarbene Wasser, der weiße Sand und die Rockefeller-Villa am Hügel machen ihn zu einem der romantischeren Orte auf Saint-Barthélemy.
Für Familien
Colombier eignet sich für Familien mit älteren Kindern, die die steile 25-minütige Wanderung meistern oder eine kurze Bootsfahrt von Gustavia vertragen. Schwimmen ist sicher, und das ruhige, schildkrötenreiche Flachwasser macht das Schnorcheln zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Kleinen – packt aber alles ein, denn am Strand gibt es keine Einrichtungen.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Colombier ist genau die Art von Strand, auf den Saint-Barthélemy seinen Ruf aufgebaut hat – und das zu Recht. Der weiße Sand und das türkisfarbene Wasser sind echt, das Meeresschutzgebiet macht das Schnorcheln herausragend, und die fehlende Straßenanbindung sorgt selbst in der Hochsaison für Ruhe. Die Wanderung ist wirklich steil, also unterschätzt sie nicht, und bei Bootsanreise vorher die Seebedingungen prüfen. September und Oktober komplett auslassen – Hurrikansaison ist keine Zeit für einen abgelegenen Strand mit begrenzten Fluchtwegen. Kommt zwischen November und April, kommt früh und bringt alles mit, was ihr braucht. Das ist einer der wenigen wirklich wilden Strände der Karibik – und er bleibt es, weil der Weg dorthin ein bisschen Arbeit macht.
Was tun
Schnorcheln ist das Highlight: Das Naturschutzgebiet von Saint-Barthélemy schützt Korallen, Rochen und Meeresschildkröten, die man schon wenige Meter vor der Küste beobachten kann. Die historische Rockefeller-Villa thront am Hügel mit Blick auf die Colombier-Bucht – ein markantes Kulturdenkmal, das sogar vom Strand aus sichtbar ist. Wer nach der Wanderung noch Energie hat, wird auf dem Rückweg mit weiten Aussichten belohnt. Gustavia, etwa 4 Kilometer entfernt, bietet Essen, Shopping und den Leuchtturm für einen Nachmittagsausflug.
Der Blick vom Wanderweg über der Bucht rahmt den ganzen weißen Sandbogen vor türkisblauem Wasser ein – am besten morgens, bevor das Licht flach wird.
Auf Strandniveau gibt die Uferlinie mit Blick zurück zu den bewachsenen Hügeln eine wilde, unberührte Komposition. Die Rockefeller-Villa am Hügel bietet einen kulturellen Blickfang für Landschaftsaufnahmen.
Wo essen
Auf Colombier selbst gibt es keine Restaurants – packt euch ein Picknick ein. In Küstennähe haben Cheval Blanc St-Barth und Hotel Manapany einen guten Ruf fürs Essen und sind innerhalb von 3 Kilometern erreichbar. Sella, etwa 2,6 Kilometer entfernt, ist eine weitere solide Option für eine Mahlzeit nach der Wanderung.
Wo schlafen
Résidence Le P'tit Morne, nur 0,7 Kilometer entfernt, ist die nächste Unterkunft und praktisch, wenn ihr früh morgens zum Wanderweg wollt. Gyp Sea Hotel - St Barth in 1 Kilometer und Cheval Blanc St-Barth in 1,6 Kilometern bieten hochwertigere Optionen ohne großen Zeitaufwand. Reve de St. Barth und Hotel Manapany runden die nahen Alternativen für alle ab, die es ruhiger mögen.
Fotografie
Fotografiert vom Wasser aus bei Golden Hour – das tiefe Licht fängt den weißen Sand und das türkisfarbene Flachwasser in ihrer intensivsten Pracht ein, mit der Silhouette der trockenen Hügel im Hintergrund. Der erhöhte Abschnitt des Wanderwegs bietet eine Weitwinkelansicht der gesamten Bucht, die im klaren Morgenlicht der Trockenzeit am besten wirkt.
Gut zu wissen
Als geschütztes Meeresschutzgebiet sind motorisierte Wassersportarten streng verboten – Regeln einhalten oder mit Strafen rechnen. Der Wanderweg ist steil und kann rutschig sein; robuste Schuhe und Sonnenschutz sind Pflicht. Bei Bootsanreise vorher die Seebedingungen checken – raue Wellen können die Überfahrt unangenehm oder unsicher machen. September und Oktober sind Hochsaison für Hurrikans, also Finger weg von diesen Monaten. Echter Digital-Detox-Spot – nehmt offline Bücher mit, das Mobilfunksignal wird schwach und es gibt keine Steckdosen für Laptops.
Karte
In der Nähe
Cheval Blanc St-Barth
Hotel Manapany
Gyp Sea Hotel - St Barth
Résidence Le P'tit Morne
Reve de St. Barth
Gustavia Lighthouse
Sehenswertes rund um Saint-Barthélemy
Saint-Barthélemy Nature Reserve
Geschütztes Meeresschutzgebiet mit Meeresschildkröten, Korallenfischen und Rochen
Rockefeller Villa
Historische David-Rockefeller-Villa am Hügel mit Blick auf die Colombier-Bucht
Gustavia
Hauptstadt mit Essen, Shopping und kulturellen Aktivitäten
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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