
Anse Couleuvre-Strand
Wildvulkanische Bucht an Martinique’s unberührter Nordspitze




Über
Anse Couleuvre ist eine abgelegene, 250 Meter lange vulkanische Bucht an der äußersten Nordküste Martinique, wo schwarzer Sand auf türkisfarbenes Wasser trifft – umgeben von dichtem Regenwald. Die Szenerie ist urwüchsig und elementar: keine Strandbars, keine Liegenvermietung, keine gepflegten Ränder. Der Weg hierher erfordert Anstrengung – genau das macht sie so ruhig. Der Status als Meeresschutzgebiet bewahrt die Unterwasserwelt intakt, und das nahe Îlet la Perle wirkt wie ein Ausrufezeichen in dieser schon dramatischen Landschaft. So zeigt sich Martinique in seiner wildesten Form.
Anreise
Fahr die steile, kurvige D10 von Le Prêcheur – etwa 15 Minuten, aber die Straße ist für Autos mit niedriger Bodenfreiheit eine echte Herausforderung. Ein kleiner unbefestigter Parkplatz am Ende der D10 fasst etwa 10 Autos und ist an Wochenenden schnell voll; am Straßenrand zu parken ist üblich, kann aber den Verkehr behindern – komm also früh. Von dort führt ein kurzer Waldpfad zum Strand – das Gelände ist schwierig, also feste Schuhe sind Pflicht. Fähren sind auch eine Option, die Fahrt dauert je nach Route etwa 75 bis 90 Minuten.
Für wen?
Für Paare
Die Abgeschiedenheit und wilde Atmosphäre machen Anse Couleuvre zu einer überzeugenden Wahl für Paare, die Einsamkeit über Spektakel stellen – kombinier die Wasserfallwanderung mit einem Schnorchelausflug zu Îlet la Perle für einen ganzen Tag fernab vom Rest der Insel.
Für Familien
Der beschwerliche Waldpfad zur Bucht, gefährliche Strömungen, kein Rettungsschwimmer und keine Einrichtungen vor Ort machen Anse Couleuvre ungeeignet für Familien mit kleinen Kindern. Die nahe Plage Anse Céron, 1,3 km entfernt, ist eine viel sicherere und praktikablere Alternative.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Komm nicht nach Anse Couleuvre, wenn du einen klassischen Strandtag erwartest – das Wasser ist gefährlich, es gibt keinen Rettungsschwimmer, und Schwimmen ist tabu. Stattdessen bekommst du eine der visuell beeindruckendsten Landschaften Martinique: schwarzer vulkanischer Sand, türkisfarbenes Wasser, dichter Wald, der von allen Seiten drängt, und echte Ruhe. Die Wanderung zum Wasserfall und das Schnorcheln um Îlet la Perle geben dem Besuch echten Inhalt jenseits des bloßen Ansehens. Die Zufahrtsstraße wird deine Nerven und vielleicht die Federung deines Autos testen. Komm in der Trockenzeit, lass die Flip-Flops im Schrank und behandle das Ganze als das Abenteuer, das es ist.
Was tun
Die Wanderung zur Cascade Couleuvre ist das Highlight: 3,8 km hin und zurück, etwa eine bis eineinhalb Stunden, bewertet mit 4,8/5, führt zu einem Wasserfall tief im Wald. Nur 0,5 km vor der Küste liegt Îlet la Perle im Regionalen Meeresnaturschutzgebiet und bietet tollen Schnorchel- und Tauchspaß in geschützten Gewässern. Plage Anse Céron, bewertet mit 4,7/5, ist nur 1,3 km entfernt und lohnt sich für einen halben Tag in dieser nördlichen Region. Geschichtsinteressierte können einen Abstecher von 3 km zur Habitation Céron machen, einer Zuckerfabrik aus dem 17. Jahrhundert, die noch einen 1.800 Jahre alten Zamana-Baum beherbergt.
Der schwarze Sand vor dem türkisfarbenen Wasser ist das ikonische Motiv – nimm es weit auf von der Baumgrenze am Strandrand für maximalen Kontrast.
Der Pfad zur Cascade Couleuvre bietet dichte Waldaufnahmen und Wasserfall-Motive etwa 1,9 km hinein. Îlet la Perle, fotografiert vom Ufer aus, klein und scharf gegen das offene Meer, rundet das Set ab.
Wo essen
Habitation Anse Couleuvre (HAC), nur 0,2 km vom Strand entfernt, ist die naheliegendste Wahl für eine Mahlzeit ohne großen Aufwand. Für etwas mit richtig lokalem Ruf sorgen Le Grill Riverain (4,5/5, 757 Bewertungen) und Hôtel Restaurant Tante Arlette (4,1/5, 1.240 Bewertungen) – beide etwa 5,6 km entfernt. Wenn du weiterfahren willst, ist Kaï Raymont nach 11,5 km mit beeindruckenden 4,8/5 aus 453 Bewertungen eine gute Option.
Wo schlafen
Habitation Anse Couleuvre (HAC), bewertet mit 4,5/5 aus 153 Bewertungen, liegt nur 0,2 km vom Strand entfernt – so nah wie es nur geht für ein immersives Erlebnis. Village Pomme Cannelle (4,1/5, 252 Bewertungen) und Hôtel Restaurant Tante Arlette (4,1/5, 1.240 Bewertungen) sind beide etwa 5,6 bis 5,8 km entfernt für alle, die eine Dorfbasis wollen. Für eine hochwertige, erwachsenenfreundliche Option ist KAYLIDOUDOU (4,9/5, 88 Bewertungen) 14,7 km südlich.
Fotografie
Komm früh morgens, wenn das flache Licht über den schwarzen Sand streift und das türkisfarbene Wasser vor dem dunklen vulkanischen Ufer leuchtet – der Kontrast ist atemberaubend. Der Blick auf Îlet la Perle vom Strandrand aus, eingerahmt vom Wald, ist die markanteste Komposition dieser Bucht.
Gut zu wissen
Starke Strömungen und Wellen machen Schwimmen hier lebensgefährlich – geh nicht ins Wasser, egal wie ruhig es aussieht. Es gibt zu keiner Zeit einen Rettungsschwimmer. Die D10 ist steil und kurvig; fahr langsam, besonders nach Regen. September und Oktober liegen mitten in der Hurrikansaison – meid diese Monate komplett.
Karte
In der Nähe
Habitation Anse Couleuvre. HAC
LA Chaudière Sgtm
Le Grill Riverain
Le Bambou
Kaï Raymont
Hôtel Restaurant Tante Arlette
Hôtel Restaurant Tante Arlette
Madicréoles
Village Pomme Cannelle
Habitation Anse Couleuvre. HAC
KAYLIDOUDOU (adultes only)
Sehenswertes rund um Le Prêcheur
Cascade Couleuvre
Wasserfall erreichbar über eine 1- bis 1,15-stündige Wanderung (3,8 km hin und zurück).
Habitation Céron
Zuckerfabrik aus dem 17. Jahrhundert mit Gärten und einem 1.800 Jahre alten Zamana-Baum.
Îlet la Perle
Kleine Insel mit Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten; Teil des Regionalen Meeresnaturschutzgebiets.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Bewertungen zu diesem Strand
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — pom'. · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Lviatour · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — Deborah Doquin · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 4 — Thérèse Gaigé · source · CC0




