Cala Matermania-Strand, Capri, Campania, Italien

Cala Matermania-StrandStrandführer · Italien

Wildere römische Bucht, wo Archäologie auf kristallklares Wasser trifft

Römisches Nymphenheiligtum darüberMacchia-bewachsener SteinpfadSüdost-MorgenlichtWildes SchwimmenArchäologischer Kontext
WildFelsen

Über

Cala Matermania ist eine raue, felsige Bucht an der Südostküste von Capri, die nur zu Fuß über einen mit Macchia gesäumten Steinpfad erreichbar ist – ein Ort, der sich wie eine andere Welt anfühlt im Vergleich zu den polierten Piazzas der Insel. Hier gibt es keinen Sand – nur verwitterte Kalksteinplatten, die ins kristallklare Wasser abfallen, das im morgendlichen Südostlicht lange, leuchtende Streifen wirft. Die Bucht liegt direkt unter der Grotta di Matermania, einem antiken römischen Nymphenheiligtum, das in die Felswand darüber gemeißelt ist. Das verleiht dem ganzen Ort eine Atmosphäre, die zwischen wildem Bad und Freilichtmuseum schwankt. Sie ist ruhig im Vergleich zu Capri-Standards und zieht Besucher an, die sich die Aussicht mit ihren Beinen verdient haben – nicht mit einem Boots-Ticket. Die Stimmung ist ungebändigt und entspannt.

Anreise

Cala Matermania ist nur zu Fuß erreichbar – es gibt weder Straßen noch Parkplätze. Du läufst von Capri-Stadt über die Via Tiberio und den Arco Naturale-Pfad, eine etwa 40-minütige Abwärtswanderung auf einem Steinpfad. Der Weg ist täglich geöffnet. Plane für den Rückweg extra Zeit und Energie ein – der ist komplett bergauf.

Für wen?

Für Paare

Der lange Steinpfad durch Macchia-Gestrüpp, das römische Grotto über dir und eine ruhige, felsige Bucht mit kristallklarem Wasser machen das zu einem der atmosphärischsten Rückzugsorte für zwei auf Capri – Anstrengung inklusive, Besucher optional. Wer früh kommt, hat die Bucht fast für sich allein.

Für Familien

Der steinige Einstieg ohne Sand oder flache Rampe, kombiniert mit einer 40-minütigen Wanderung pro Strecke und einem langen Bergauf-Rückweg, macht Cala Matermania ungeeignet für kleine Kinder oder alle, die einen entspannten Strandtag wollen. Familien mit älteren, trittsicheren Kindern, die felsiges Gelände und eine echte Wanderung meistern, werden den archäologischen Kontext hier richtig spannend finden.

Unsere Meinung

Steiniger Einstieg, ein echter Bergauf-Rückweg und null Infrastruktur – Cala Matermania verlangt dir etwas ab, und genau das ist der Punkt. Die Belohnung ist eine ruhige, wilde Bucht mit kristallklarem Wasser und einer der ungewöhnlichsten Kulissen der Insel: ein römisches Nymphenheiligtum direkt über dir, während du schwimmst. Trage Wasserschuhe, nimm mehr Wasser mit, als du denkst zu brauchen, und respektiere die Grotta di Matermania als das geschützte archäologische Denkmal, das sie ist. Die Südost-Ausrichtung bedeutet: Morgen ist die beste Zeit – das Licht ist besser und die Bucht ruhiger. Das hier ist kein Strand für jeden, und das ist auch gut so.— Das wmb-Team

Was tun

Die Grotta di Matermania, nur 0,1 km über der Bucht, ist das Highlight der ganzen Wanderung – ein antikes römisches Nymphenheiligtum, das du direkt am Abstiegspfad passierst. Ein paar Minuten weiter auf demselben Weg liegt der Arco Naturale, ein spektakulärer natürlicher Kalksteinbogen an Capris Ostküste (0,5 km). Die Faraglioni, Capris drei ikonische Kalkstein-Felsnadeln (1,5 km), ragen markant aus der Landschaft. Wildes Schwimmen im kristallklaren Wasser unter den Klippen ist das Hauptprogramm an der Bucht.

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Die Grotta di Matermania, eingerahmt vom Macchia-bewachsenen Pfad, ist der absolute Hingucker – antikes Mauerwerk zwischen wildem Mittelmeergestrüpp.

Von den Kalksteinplatten der Bucht aus fotografiere das kristallklare Wasser mit den Südost-Klippen im Hintergrund im Morgenlicht. Der Arco Naturale (0,5 km) auf demselben Weg bietet einen natürlichen Kalksteinbogen als Rahmen, der ein Weitwinkelobjektiv belohnt.

Wo essen

Le Grottelle, nur 0,6 km entfernt, ist die nächstgelegene Option – ein logischer Stopp vor oder nach dem Abstieg. Da Tonino (0,8 km) und Lo Sfizio (1 km) bieten italienische Küche auf dem kurzen Rückweg nach Capri-Stadt. Für etwas Scenisches: Da Luigi ai Faraglioni (1,1 km) und La Fontelina (1,2 km) sind italienische Restaurants, die du nach dem Aufstieg leicht erreichen kannst.

Wo schlafen

Casa Morgano, Scalinatella und Hotel La Vega sind alle 1,2 km von der Bucht entfernt – nah genug, um morgens früh loszulaufen und die Bucht praktisch für dich allein zu haben. Hotel La Floridiana und Hotel La Minerva liegen etwas weiter weg (1,3 km), sind aber immer noch gut zu Fuß vom Startpunkt erreichbar. Wenn du in Capri-Stadt bleibst, kannst du deinen Abstieg perfekt auf das Morgenlicht abstimmen, ohne hetzen zu müssen.

Fotografie

Der beste Schnappschuss auf dem Weg ist die Grotta di Matermania, eingerahmt von Macchia-Gestrüpp – fotografiere sie im weichen Morgenlicht, bevor die Sonne zu hoch steht. An der Bucht selbst: Positioniere dich auf den Kalksteinplatten und blicke nach Südosten, um das kristallklare Wasser gegen die rauen Felswände einzufangen. Ideal in den ersten Stunden nach Sonnenaufgang, wenn das Licht direkt auf das Wasser fällt.

Gut zu wissen

Wasserschuhe sind Pflicht – der Einstieg ist steinig, ohne Sand und ohne flache Rampe, barfuß auf den Kalksteinplatten bremst dich nur aus und du riskierst zu rutschen. Nimm genug Wasser für den Rückweg bergauf mit; am Strand selbst gibt es keine Einrichtungen. Unterwegs zur Bucht: Behandle die Grotta di Matermania mit Respekt – es ist ein geschütztes römisches Heiligtum und darf nicht berührt oder gestört werden. Die Südost-Ausrichtung bedeutet: Morgens gibt’s das beste Licht – komm früh und du hast die Bucht meist für dich allein.

Karte

In der Nähe

Le Grottelle

0.6 km

Da Tonino

0.8 km

Lo Sfizio

Italienisch1.0 km

Da Luigi ai Faraglioni

Italienisch1.1 km

La Fontelina

Italienisch1.2 km

Sehenswertes rund um Capri

Ruins

Grotta di Matermania

100 m

Antike römische Nymphenheiligtums-Höhle am Südost-Felsweg, direkt über der Bucht

Nature

Arco Naturale

500 m

Natürlicher Kalksteinbogen an Capris Ostküste, auf demselben Wanderweg

Nature

Faraglioni

1.5 km

Drei ikonische Kalkstein-Felsnadeln mit natürlichem Bogen, Capris Wahrzeichen

Häufige Fragen

Das Schwimmen wird als moderat eingestuft. Die Hauptgefahr ist der steinige Einstieg – es gibt keinen Sand und keine flache Rampe, daher sind Wasserschuhe dringend empfohlen. Das Wasser selbst ist kristallklar und die Bucht ist geschützt, aber du solltest dich sicher fühlen, über blanken Kalkstein ins Wasser zu steigen und wieder herauszukommen.
Nur zu Fuß. Gehe von Capri-Stadt über die Via Tiberio und den Arco Naturale-Pfad – der Abstieg dauert etwa 40 Minuten. Es gibt weder Straßen noch Parkplätze.
Juni bis September ist das beste Zeitfenster, wenn das Mittelmeerklima am wärmsten und stabilsten ist. Die Bucht zeigt nach Südosten, daher sind morgendliche Besuche im Sommer ideal für das beste Licht und die ruhigsten Bedingungen, bevor andere Besucher eintreffen.
Nein. Der Zugang führt über einen langen Steinpfad bergab und endet an einer felsigen Bucht ohne ebene oder glatte Flächen. Er ist komplett unzugänglich für Rollstuhlfahrer und sehr herausfordernd für alle mit eingeschränkter Mobilität.
Am Strand selbst gibt es keine Einrichtungen – keine Kioske, kein Wasser, nichts. Nimm dein eigenes Wasser mit, besonders für den Rückweg bergauf. Das nächstgelegene Restaurant ist Le Grottelle (0,6 km), praktisch in der Nähe des Rückwegs nach Capri-Stadt.
Ja – die Grotta di Matermania, ein antikes römisches Nymphenheiligtum, liegt nur 0,1 km über der Bucht direkt am Abstiegspfad. Es ist ein geschütztes archäologisches Denkmal, also besuche es respektvoll: Berühre oder störe die Ruinen nicht.
Der Arco Naturale, ein natürlicher Kalksteinbogen, liegt 0,5 km auf demselben Wanderweg. Die Faraglioni-Felsnadeln sind vom Wasser aus bei 1,5 km sichtbar. Schnorcheln im kristallklaren Wasser der felsigen Bucht lohnt sich für alle, die eine Maske dabei haben.

Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.

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