Second Beach, Clallam County, Pacific Northwest, Vereinigte Staaten

Second Beach

Dunkler Sand, Brandungspfeiler und wilde Pazifik-Einsamkeit

Klagende-Frau-FelsnadelRand des alten Sitka-FichtenwaldesWeiter dunkler SandbogenGezeitenbecken bei EbbeNur Zugang zu Fuß
WildSand

Über

Second Beach liegt an der rauen Küste der Olympic-Halbinsel im Quileute-Reservat, ein weiter, dunkler Sandbogen, gesäumt von altem Sitka-Fichtenwald, der das graue Pazifiklicht zu etwas Elementarem filtert. Der Sand ist tief anthrazitgrau, das Wasser kalt und schäumend grau-grün, und der Horizont wird von der Klagenden-Frau-Felsnadel durchbrochen – ein dramatischer Brandungspfeiler, der jeden Blick verankert. Bei Ebbe tauchen an den Felsen Gezeitenbecken auf, belebt von Seeanemonen und Seesternen. Du hast es dir verdient: Nur zu Fuß erreichbar, und dieser Marsch durch den alten Wald ist Teil des Erlebnisses.

Anreise

Fahre die La Push Road zum Second-Beach-Trailhead, wo kostenlose NPS-Parkplätze verfügbar sind – allerdings füllt sich der Platz an Sommerwochenenden schnell. Nach 20 Minuten Waldwanderung erreichst du den Strand; es gibt keine Straßenanbindung zum Sand selbst. Der Olympic-Nationalpark erhebt eine Gebühr von 30 $ pro Fahrzeug, die mit dem America-the-Beautiful-Pass oder ermäßigten Pässen entfällt. Der Strand ist ganzjährig geöffnet, aber Trail- und Strandbedingungen variieren je nach Jahreszeit stark.

Für wen?

Für Paare

Der Zugang nur zu Fuß filtert Gelegenheitsbesucher raus, sodass du oft lange Abschnitte dunklen Sands findest – nur mit dem Rauschen der Wellen und des Winds. Ein Gefühl von Privatsphäre, das an der Pazifikküste selten ist. Der Sonnenuntergang hinter der Klagenden-Frau-Felsnadel ist die Belohnung.

Für Familien

Ältere Kinder, die einen 20-minütigen Waldtrail schaffen, werden die Gezeitenbecken bei Ebbe endlos faszinierend finden, aber dieser Strand ist für kleine Kinder in Strandnähe ungeeignet – Sneaker-Wellen sind unberechenbar und das Meer hier gefährlich. Keine Einrichtungen, keine Rettungsschwimmer, kein Handyempfang: Du musst komplett autark sein.

Unsere Meinung

Füße im Sand, Augen am Bildschirm

Second Beach ist kein Strand, den man zufällig findet – du wanderst hin, du hast es dir verdient, und er verlangt etwas von dir im Gegenzug. Die Sneaker-Wellen-Gefahr hier ist real und muss klar benannt werden: Betritt das Wasser nicht, steh nicht nah an der Brandungslinie, und lass den Ozean nie aus den Augen. Trotzdem ist die Kombination aus dunklem Sandbogen, uralten Sitka-Fichten und der Klagenden-Frau-Felsnadel, die aus dem grauen Pazifikwasser aufragt, so visuell kraftvoll, wie es die Pazifikküste nur sein kann. Komm zwischen Juni und September für die besten Trail-Bedingungen und die längsten Tageslichtstunden. Vermeide November bis Februar – starker Regen, matschiger Trail, hohe Brandung und erhöhtes Sneaker-Wellen-Risiko machen das Erlebnis unangenehm und gefährlich. Das ist ein Strand für Fotografen, Wanderer und alle, die wilde Küste ohne Schnickschnack wollen. Genau das bekommst du hier.— Das wmb-Team

Was tun

Die Gezeitenbecken am Fuß der Klagenden-Frau-Felsnadel lohnen eine langsame Erkundung bei Ebbe – schau vorher die Gezeitentabellen an. Ein kurzer Abstecher zum 1. Strand-Aussichtspunkt (1,6 km entfernt) bietet eine völlig andere Küstenperspektive ohne lange Wanderung. Third Beach, 5 km südlich, ist das Tor zur Wildnis-Küsten-Wanderroute, wenn du tiefer in das Olympic-Hinterland willst. La Push, das Quileute-Dorf nur 2 km entfernt, bietet Zugang zum First Beach und wichtigen kulturellen Kontext für diese Küste.

Instagram-Spots

Die Klagende-Frau-Felsnadel ist der prägende Schnappschuss – frame sie vom nassen Sand bei Ebbe mit dem grauen Wasser, das den Pfeiler reflektiert, für maximale Dramatik.

Der Rand des alten Sitka-Fichtenwaldes, wo die Baumgrenze auf den dunklen Sandbogen trifft, bietet eine düstere, geschichtete Komposition, die besonders im nebligen Pazifiklicht funktioniert.

Wo essen

Das Three Rivers Restaurant, etwa 7 km vom Trailhead entfernt, ist deine beste Option für einen Burger nach der Wanderung – plane dein Essen drumherum, denn am Strand oder Trail gibt es absolut nichts zu essen. Nimm eigenes Wasser und Snacks mit; der Strand hat keinerlei Einrichtungen.

Wo schlafen

Das Quileute Oceanside Resort, 2,5 km entfernt und mit 4,6/5 bei über 1.400 Bewertungen, ist die nächstgelegene Vollservice-Unterkunft und bringt dich mitten ins La-Push-Dorf. Der Mora-Campingplatz, 3,8 km entfernt und ebenfalls mit 4,6/5 bewertet, ist die praktische Basis für alle, die mehrere Küstenwanderungen machen. Der Lonesome Creek Store & Resort, nur 2,2 km entfernt, rundet das Angebot für alle ab, die etwas Kleineres suchen.

Fotografie

Fotografiere die Klagende-Frau-Felsnadel in der goldenen Stunde, wenn das graue Wasser das tiefe Pazifiklicht einfängt und der Brandungspfeiler lange Schatten über den dunklen Sand wirft – komm früh, um eine saubere Vordergrundszene an der Wasserlinie zu sichern. Der Waldrand, wo die Sitka-Fichte auf den Sand trifft, ergibt eine starke Bildkomposition, besonders im Morgennebel.

Gut zu wissen

Sneaker-Wellen sind hier eine echte, dokumentierte Gefahr – dreh dem Ozean nie den Rücken zu und betritt das Wasser unter keinen Umständen. Haustiere sind auf den Stränden des Olympic-Nationalparks nicht erlaubt, also lass deinen Hund in der Unterkunft. Lagerfeuer benötigen eine Genehmigung, Wildcampen eine separate Erlaubnis, und Leave No Trace wird streng durchgesetzt – nimm alles wieder mit, was du mitbringst. Der Trail ist von Oktober bis April matschig und rutschig, und es gibt weder auf dem Trail noch am Strand Handyempfang – lade Offline-Karten herunter, bevor du das Auto verlässt.

Karte

In der Nähe

Three Rivers Restaurant

Burger7.1 km

Sehenswertes rund um Clallam County

Cultural

La Push (Quileute Tribal Village)

2.0 km

Heimat der Quileute mit Zugang zum First Beach und tribalem Kulturkontext.

Nature

Third Beach

5.0 km

Längerer Strand südlich des Second Beach, Tor zur Wildnis-Küsten-Wanderroute.

Museum

Forks Timber Museum

25 km

Kleines Museum zur Holzfällergeschichte der Olympic-Halbinsel.

Häufige Fragen

Nein. Schwimmen am Second Beach ist gefährlich und sollte nicht versucht werden. Sneaker-Wellen – unberechenbare Wellen, die Erwachsene von den Füßen reißen können – sind eine dokumentierte Gefahr. Das Wasser ist ganzjährig kalt, und es gibt keine Rettungsschwimmer. Bleib immer weit genug von der Brandungslinie entfernt.
Fahre die La Push Road zum Second-Beach-Trailhead. Von dort sind es 20 Minuten Wanderung durch alten Wald zum Strand. Es gibt keine Straßenanbindung zum Sand. Der NPS-Parkplatz am Trailhead ist kostenlos, aber eine Gebühr von 30 $ pro Fahrzeug für den Parkzugang fällt an – entfällt mit dem America-the-Beautiful-Pass.
Juni bis September bietet die besten Bedingungen – trockenes Wetter, machbarer Trail und die längsten Tageslichtstunden. Vermeide November bis Februar: starker Regen, matschiger und rutschiger Trail, hohe Brandung und erhöhtes Sneaker-Wellen-Risiko machen diese Monate wirklich gefährlich und unangenehm.
Nein. Haustiere sind auf den Stränden des Olympic-Nationalparks nicht erlaubt, und dazu gehört auch der Second Beach. Lass deinen Hund in der Unterkunft – das Quileute Oceanside Resort und der Mora-Campingplatz sind beide innerhalb von 4 km zum Trailhead.
Ja – es gibt einen kostenlosen NPS-Parkplatz an der La Push Road, der an Sommerwochenenden aber schnell voll wird. Komm früh, wenn du im Juli oder August unterwegs bist. Die 30 $-Gebühr pro Fahrzeug für den Olympic-Nationalpark gilt trotzdem, unabhängig vom kostenlosen Parken.
Nichts am Strand oder Trail – nimm eigenes Essen und Wasser mit. Die nächstgelegene Option ist das Three Rivers Restaurant, etwa 7 km vom Trailhead entfernt, das Burger serviert. Native Grounds Espresso ist 2,5 km entfernt in La Push, falls du vor oder nach der Wanderung Kaffee brauchst.
Nein. Der Trail zum Second Beach ist ein unbefestigter Waldpfad mit Baumwurzeln und Steigungen – er ist nicht rollstuhlgerecht. Der Strand selbst ist nur über diesen Trail erreichbar, also gibt es keine alternative rollstuhlgerechte Route zum Sand.

Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.

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