
Saunton Sands-Strand
Sechs Kilometer goldener Sand, null Gebäude, reiner Atlantik wild





Über
Saunton Sands erstreckt sich etwa 6,4 Kilometer entlang der Nordküste von Devon, ein fast ununterbrochener Streifen aus goldenem Sand, der nicht von Strandhütten oder Cafés, sondern von Englands größtem Dünensystem gesäumt wird. Die blaue Atlantikwelle rollt mit langen, gleichmäßigen Linien herein, die diesen Strand zu einem der angesehensten Longboard-Spots des Landes gemacht haben. Hinter dem Strand erheben sich die Dünen von Braunton Burrows – ein UNESCO-Biosphärenreservat – in blassen Sandhügeln, durchzogen von seltener Flora, die der ganzen Szene etwas Filmisches, fast Unberührtes verleiht. Am südlichen Ende fügt das Taw-Torridge-Ästuar eine ruhigere, brackige Note zur Landschaft hinzu. Es gibt keine Gebäude direkt am Strand, und genau das ist der Grund, warum Fotografen und Spaziergänger immer wiederkommen.
Anreise
Von Barnstaple sind es 20 Minuten Fahrt; vom Dorf Braunton etwa 15 Minuten. Eine einspurige Zufahrtsstraße führt zum großen, kostenpflichtigen Parkplatz am Nordende – plane etwa £8 pro Tag ein. Achtung: Diese einzige Straße verursacht im August massive Staus, also komm vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr, sonst sitzt du die bessere Hälfte deines Morgens im Stau. Eine Fähre des National Trust überquert in nur 6 Minuten und bietet eine Alternative.
Für wen?
Für Paare
Das Fehlen von Gebäuden direkt am Strand und die wilde, offene Atlantikkulisse machen Saunton zu einem wirklich seltenen Ort für einen langen Spaziergang ohne kommerziellen Lärm – folge den Dünenpfaden in Braunton Burrows, und du kannst dich selbst an mäßig frequentierten Tagen völlig allein fühlen.
Für Familien
Der flache, goldene Sand und der einfache Zugang zum Strand eignen sich gut für Familien mit jüngeren Kindern, und die Überreste des Matilda-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg bei 1,7 km geben älteren Kindern etwas Greifbares zum Entdecken. Schwimme nur zwischen den Flaggen, wenn Rettungsschwimmer vor Ort sind, und bedenke, dass die einzige Zufahrtsstraße im August einen frühen Start erfordert.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Saunton Sands ist einer von Englands wirklich wilden Stränden, und diese Wildnis verlangt Respekt. Es gibt Rippströmungen – behandle das Wasser nicht leichtfertig und schwimme nur zwischen den Flaggen, wenn Rettungsschwimmer vor Ort sind. Wenn du die Bedingungen respektierst, bekommst du dafür etwas Außergewöhnliches zurück: 6,4 km goldener Sand ohne Gebäude direkt am Strand, gesäumt von einem UNESCO-geschützten Dünensystem, das die meisten Besucher kaum erkunden. Komm im Juni, Juli oder August für das beste Wetter, aber komm früh, sonst testet dich die einzige Zufahrtsstraße schon, bevor du überhaupt das Meer siehst. Longboarder kennen diesen Spot seit Jahren, und die flache, filmische Perspektive zieht Fotografen aus gutem Grund an. Lass es im Winter – Atlantikstürme machen ihn wirklich unwirtlich. Timing ist alles, halte dich an die markierten Wege, und Saunton liefert etwas, das an der englischen Küste immer seltener wird: Raum, Weite und Stille.
Was tun
Die Dünen selbst sind das Highlight: Braunton Burrows, nur 0,5 km vom Strand entfernt, ist Englands größtes Sanddünensystem und Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Norddevon mit seltener Flora und Fauna, die du auf den markierten Wegen erkunden kannst. Geschichtsinteressierte können nach den Überresten eines Matilda-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg bei 1,7 km Ausschau halten und bei 3,1 km ein Hawker-Hunter-Jagdflugzeug – beides ungewöhnliche Funde in einer Küstenlandschaft. Fünf Kilometer entfernt bietet Croyde Beach eine klassische, geschützte Bucht, die bei Shortboardern und Bodyboardern beliebt ist, falls du Devons Surfspots vergleichen möchtest. Die historische Marktstadt Barnstaple, 14 km landeinwärts, hat einen viktorianischen Pannier-Markt, der einen Nachmittag füllt.
Am Nordende bei Ebbe gelingt das ikonische Foto: ununterbrochener goldener Sand bis zum Horizont ohne Gebäude, am besten im frühen Morgenlicht, wenn es flach und weich ist.
Die Dünenkämme von Braunton Burrows bei 0,5 km bieten eine erhöhte Aussicht nach Süden über die gesamte Strandlänge. Das Taw-Torridge-Ästuar am Südende setzt einen ruhigeren, anderen Rahmen – stehendes Wasser gegen offenen Sand – besonders fotogen in der Stunde vor Sonnenuntergang.
Wo essen
Für Fish and Chips ist Squires der lokale Favorit bei 4,8 km – ein Devon-Klassiker nach einem langen Strandtag. Meraki Pizza Co ist gleich weit entfernt, falls du etwas anderes möchtest, und Woolacombe Bay Pizza liegt 9 km entfernt für einen gemütlichen Abend nach dem Surfen. Es gibt keine Essensstände direkt am Strand, also nimm dir am besten Proviant mit, wenn du einen ganzen Tag planst.
Wo schlafen
Das Woolacombe Bay Hotel bei 9 km ist die etablierteste Option der Gegend mit direktem Zugang zur Nordküste von Devon. Näher dran bieten The Pines (8,2 km) und Tantons Hotel (8,5 km) kleinere, lokale Unterkünfte. The Rocks und Parade House, beide rund 9 km entfernt, runden das Angebot ab, ohne dass du weit fahren musst.
Fotografie
Die filmische Weite des Strands lässt sich am besten bei Ebbe am Nordende einfangen, wo sich der goldene Sand ununterbrochen bis zum Horizont erstreckt – ohne Gebäude im Bild. Das frühe Morgenlicht vor Ankunft der Tagesausflügler ist ideal. Die Dünenkämme von Braunton Burrows bei 0,5 km bieten erhöhte Perspektiven zurück über den Strand zum Taw-Torridge-Ästuar am Südende, besonders eindrucksvoll am späten Nachmittag.
Gut zu wissen
An Saunton Sands gibt es Rippströmungen – betritt das Wasser nur zwischen den Flaggen und nur, wenn Rettungsschwimmer vor Ort sind. Das Dünensystem Braunton Burrows ist ein geschütztes UNESCO-Reservat: bleib strikt auf den markierten Wegen und betritt die Dünen nicht – Fahrzeuge sind dort unter keinen Umständen erlaubt. Im August kann die Zufahrtsstraße richtig voll werden; die Regel vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr ist kein Vorschlag, sondern der Unterschied zwischen einem guten Tag und einem verlorenen. Vermeide Besuche von November bis Februar – die exponierte Atlantiklage, Winterstürme und starke Winde machen den Strand ungemütlich und das Wasser gefährlich.
Karte
In der Nähe
Squires
Meraki Pizza Co
Han Court
Woolacombe Bay Pizza
The Captain's Table
The Pines
Tantons Hotel
Woolacombe Bay Hotel
The Rocks
Parade House
Flagpole Dune (37m originally)
Remains of a Matilda tank from World War II
Hawker Hunter jet
Sehenswertes rund um Braunton
Braunton Burrows
Englands größtes Sanddünensystem, Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Norddevon mit seltener Flora und Fauna.
Croyde Beach
Klassischer Surfstrand in einer geschützten Bucht, beliebt bei Shortboardern und Bodyboardern.
Barnstaple
Historische Marktstadt an der Taw-Mündung mit viktorianischem Pannier-Markt und Museen.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Lewis Clarke · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Roger Cornfoot · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 3 — Roger Cornfoot · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Ruth Sharville · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — Fiona Avis · source · CC BY-SA 2.0