
Rincon Point-Strand
Kaliforniens beste Point Break – wild und ungeschönt



Über
Rincon Point liegt an der Grenze zwischen den Countys Santa Barbara und Ventura, wo sich die kalifornische Küste so weit krümmt, dass einer der berühmtesten Point Breaks der Welt entsteht. Der Strand besteht aus grauem Sand und glatten Kieselsteinen, das blaue Pazifikwasser zieht sich in langen, sauberen Linien zur Küste hin – besonders bei Winterswells. Die Atmosphäre hier ist rau und entspannt, geprägt von Surfern und Wellenprognosen, nicht von Sonnenschirmen und Sonnencreme. Rincon Island liegt nur wenige hundert Meter vor der Küste und bildet einen wilden Hintergrund zu diesem schon dramatischen Küstenabschnitt. Das hier ist kein gepflegter Resortstrand, sondern ein echter Surfspot mit echten Gefahren und echten Belohnungen.
Anreise
Rincon Point ist über die Highway 101 erreichbar – nehmt die Ausfahrt Bates Road, die zu zwei kostenlosen öffentlichen Parkplätzen führt, einer auf der Ventura-Seite und einer auf der Santa Barbara-Seite. Parken ist kostenlos und von 7 bis 21 Uhr möglich. Von den Parkplätzen führt ein kurzer Fußweg zum Point. Es gibt keine Eintrittsgebühr.
Für wen?
Für Paare
Das wilde, unberührte Feeling von Rincon macht es zu einem tollen Spot für Paare, die lieber eine perfekte Welle brechen sehen als um einen Fleck Sand zu kämpfen – lauft über die kieselige Küste bei Ebbe und lasst die Landschaft die Arbeit machen.
Für Familien
Familien sollten vorsichtig sein: Die Kieselsteine, die Haipräsenz und die moderaten Schwimmbedingungen machen diesen Spot eher für ältere Kinder geeignet, die sich im Ozean auskennen, als für Kleinkinder, die eine ruhige Planschzone erwarten.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Rincon Point hat guten Grund, als Kaliforniens finest Point Break zu gelten, und die raue Kieselstein- und Grausandkulisse unterstreicht diesen Ruf. Aber Sicherheit geht vor: Haie sind präsent, die Felsen sind echt, und das Creek-Abwasser nach Regen macht das Wasser für 72 Stunden wirklich gefährlich. Kommt hierher zum Surfen, zum Fotografieren von Surfern oder einfach, um das Meer bei etwas Spektakulärem zu beobachten – aber nicht zum Schwimmen oder Planschen. Die beste Zeit für zuverlässiges Wetter ist Juni bis September, aber ernsthafte Surfer zielen auf die Winterswells. Die kostenlosen Parkplätze und die einfache Autobahnanbindung bedeuten, dass es keine logistischen Ausreden gibt, nicht vorbeizuschauen – kommt einfach mit klarem Blick darauf, was dieser Strand ist und was nicht.
Was tun
Der Lois Sidenberg Overlook, nur 2,1 km entfernt, bietet eine erhöhte Aussicht auf den Point und die umliegende Küste – perfekt, um Wellen zu beobachten. Eine kurze Fahrt bringt euch zum Carpinteria Seal Sanctuary Viewpoint bei 2,9 km, wo ganzjährig Seehunde an Land kommen. Franks Bench bei 6,3 km ist ein ruhiger Küstenstopp, der sich lohnt, wenn ihr zwischen den Sessions die Beine vertreten wollt.
Die Spitze des Points bei einem Winterswell ist der perfekte Frame – Surfer, die sich durch das blaue Wasser schneiden, mit Rincon Island dahinter.
Das kieselige Vorland bei Ebbe bietet einen starken texturierten Vordergrund, besonders im warmen Seitenlicht des frühen Morgens.
Wo essen
Das Shoals Restaurant, ein amerikanisches Diner etwa 3,9 km vom Point entfernt, ist die nächste Möglichkeit für einen richtigen Sitzplatz nach der Session. Taco Grande ist gleich um die Ecke bei 4 km – einfach, schnell und genau das Richtige nach einem langen Morgen im Wasser. Am Strand selbst gibt es kein Essen oder Trinken, also nehmt Proviant mit.
Wo schlafen
Das Cliff House Inn On the Ocean, 3,9 km entfernt, ist eine solide Basis mit guten Bewertungen und Zimmern mit Meerblick. Für einen naturnahen Aufenthalt eignen sich Hobson Beach Park (7,2 km) und Rincon Parkway Campground (9,6 km) – beide liegen direkt am Küstenstreifen. Faria Beach Park bei 10,1 km ist eine weitere gut bewertete Campingoption, wenn ihr mit dem Sound der Brandung aufwachen wollt.
Fotografie
Der Point selbst ist der Hauptgrund fürs Fotografieren – stellt euch auf die Felsen an der Spitze bei einem Winterswell und ihr könnt Surfer auf langen Ritten einfangen, mit Rincon Island im Hintergrund. Das frühe Morgenlicht von der Santa Barbara-Seite verleiht dem blauen Wasser eine klare, glatte Qualität, bevor der auflandige Wind aufkommt.
Gut zu wissen
In diesen Gewässern wurden Haie gesichtet – nehmt das ernst und bleibt immer wachsam. Das kieselige Riff ist rutschig und unberechenbar; Badeschuhe sind eine gute Idee. Betretet das Wasser nicht innerhalb von 72 Stunden nach starkem Regen, da der Rincon Creek Schadstoffe ins Surfgebiet spülen kann. Die besten Surfbedingungen gibt es von Spätherbst bis Winter, wenn die Nordwest-Swells kommen – der Sommer ist ruhiger, aber trotzdem einen Besuch wert wegen der Aussicht.
Karte
In der Nähe
Cliff House Inn On the Ocean
Cliff House Inn and Shoals Restaurant
Hobson Beach Park
Rincon Parkway Campground
Faria Beach Park
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Clyde Charles Brown · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 2 — bk2000 · source · CC BY-ND 2.0
- Foto 3 — crawfish head · source · CC BY 2.0







