
Itacaré-Strand
Wild Atlantic Surf, Kakaoküste-Vibe, Backpacker-Geist





Über
Praia de Itacaré liegt an der berühmten Kakaoküste Bahias, wo der Atlantische Regenwald bis zum blauen Ozean und einem Strand aus Mischsand abfällt. Die Stimmung hier ist rau und ungefiltert — das ist kein Resort-Strand, sondern ein Surf-Städtchen mit echter Energie und echten Wellen. Der Atlantik rollt mit Wucht an, und die Landschaft trägt diesen wilden, ungebändigten Charakter, der Backpacker und Surfer aus ganz Brasilien und darüber hinaus anzieht. Die Stadt Itacaré liegt direkt vor der Haustür, was diesen Strand zu einem der zugänglichsten wilden Strände an der Bahia-Küste macht.
Anreise
Von Ilhéus aus brauchst du etwa 60 Minuten mit dem Auto oder du nimmst stündlich einen Bus, der etwa 100 Minuten fährt. Von Salvador aus fahren täglich Busse und legen die Strecke in rund 300 Minuten zurück. In Itacaré selbst erreichst du den Strand zu Fuß oder mit dem Taxi, oder du nimmst eine 5-minütige Bootsfahrt ab Coroa Beach für eine malerische Alternative. Parkplätze gibt’s in der Nähe — eine Mischung aus kostenpflichtigen Plätzen auf Privatgrundstücken und begrenzten kostenlosen Parkmöglichkeiten an der Straße. Komm also früh, wenn du mit dem Auto anreist.
Für wen?
Für Paare
Die wilde, unaufgeregte Atmosphäre und der einfache Zugang zum Hinterland des Atlantischen Regenwalds machen diesen Ort zu einer starken Wahl für Paare, die Abenteuer statt Komfort suchen — wandert gemeinsam zum Wasserfall Cachoeira do Leandro und gönnt euch danach ein Abendessen bei Divino Gourmet.
Für Familien
Familien sollten vorsichtig sein — Schwimmen ist nur mit mittlerer Sicherheit möglich, und nahe Strände haben starke Strömungen, sodass kleine Kinder immer beaufsichtigt werden müssen. Die gute Fußläufigkeit der Stadt und die Nähe zu Strandkiosken wie Quiosque Tropicana machen die Logistik einfach, aber das hier ist keine ruhige, geschützte Familienbucht.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Praia de Itacaré ist ein wilder Atlantikstrand, der keine Entschuldigungen braucht. Schwimmen ist bestenfalls moderat, und nahe Strände haben starke Strömungen, die Respekt verdienen — lies die Bedingungen immer vorher, bevor du ins Wasser gehst. Wenn du aber Surf-Kultur, Atlantischen Regenwald und die lockere Energie eines Backpacker-Städtchens suchst, liefert dieser Abschnitt der Kakaoküste genau das — ohne Schnickschnack. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist die beste Zeit für einen Besuch. Komm wegen der Wellen, dem Aussichtspunkt-Spaziergang und dem Wasserfall-Ausflug — nicht wegen eines faulen Planschens im ruhigen Wasser.
Was tun
Der Aussichtspunkt Mirante Ponta do Xaréu, etwa 1,2 km entfernt, belohnt dich mit einem kurzen Spaziergang und einem weiten Blick über den Atlantik. Wenn du weiter ins Landesinnere willst, ist der Wasserfall Cachoeira do Leandro 5,6 km entfernt und ein perfekter Halbtagesausflug durch den Atlantischen Regenwald. Surfer und Strandhopper, die zu Engenhoca und Hawaizinho wollen, finden einen eigenen Parkplatz etwa 8,5 km von der Stadt entfernt — so erschließt sich noch mehr von dieser wilden Küste.
Der Mirante Ponta do Xaréu in 1,2 km liefert dramatische Aufnahmen der Atlantikküste, eingerahmt vom Blätterdach des Atlantischen Regenwalds — geh bei Sonnenaufgang, bevor das Licht flach wird.
Unten am Strand gibt dir der Mischsand im Vordergrund mit dem tiefblauen Atlantik und den bewaldeten Landzungen im Hintergrund ein Bild, das sich wie eine Postkarte aus Brasilien anfühlt.
Wo essen
Direkt am Strand halten Quiosque Tropicana und Quiosque do Manoel die Dinge einfach und nah — perfekt für einen kalten Drink oder einen schnellen Snack ohne den Sand zu verlassen. Ein kurzer 300-Meter-Spaziergang bringt dich zu Aloha Surf Cabana für Meeresfrüchte, und PF do Surf in 400 Metern ist ein lokaler Favorit mit einem Namen, der verrät, was hier los ist. Divino Gourmet, 500 Meter entfernt, rundet das Angebot ab, wenn du nach einem anständigen Essen nach einem Tag im Wasser suchst.
Wo schlafen
Terral Surf Pousada und Pousada Sage Point liegen beide innerhalb von 300 Metern zum Strand und richten sich klar an Surfer und Gäste, die bleiben wollen. Pérola Negra in 400 Metern und die beiden Residencials — Cariocaré und Casa da Praia — in 500 Metern bieten preisbewussten Backpackern solide Optionen, ohne weit vom Strand entfernt zu sein.
Fotografie
Mach Fotos vom Mirante Ponta do Xaréu in 1,2 km für weite Küstenaufnahmen mit dem Atlantischen Regenwald im Hintergrund — das beste Licht ist morgens, bevor der Dunst über dem Meer aufzieht. Am Strand selbst sorgt der Mischsand im Vordergrund mit dem tiefblauen Atlantik für starke Kompositionen in der Goldenen Stunde, wenn die Wellen hoch sind.
Gut zu wissen
Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober, in diesen Monaten ist die beste Zeit für Sonne und ruhigere Bedingungen — von November bis April gibt’s heftige Regenfälle. Achtung: Einige Strände in Itacaré, darunter Praia da Coroa, eignen sich nicht zum Schwimmen wegen des Fischereihafens. Check also vorher, welcher Strandabschnitt sicher ist. Strände wie Tiririca und Costa haben starke Wellen und Strömungen, die sie zu Surf-Revieren machen — nicht zum Schwimmen geeignet. Am Strand selbst ist das Schwimmen mit mittlerem Risiko eingestuft, also lies immer die Bedingungen, bevor du ins Wasser gehst.
Karte
In der Nähe
Quiosque Tropicana
Quiosque do Manoel
Aloha Surf Cabana
PF do Surf
Divino Gourmet
Terral Surf Pousada
Pousada Sage Point
Pérola Negra
Residenzial Cariocaré
Residencial Casa da Praia
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — MikutoH · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 2 — Rosangela C · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 3 — Cecilia Heinen · source · CC BY 2.0
- Foto 4 — Rosangela C · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 5 — Cecilia Heinen · source · CC BY 2.0




