
Garajau-Strand
Seilbahn, Christusstatue und kristallklares Meeresreservat






Über
Praia de Garajau ist eine kompakte, dunkle Kiesbucht unter den Klippen von Caniço an Madeiras Südküste. Der Strand ist etwa 100 Meter lang, eingerahmt von vulkanischem Gestein und umspült von kristallklarem Wasser, das ihm den Ruf als einer der besten Schnorchelspots der Insel einbringt. Direkt darüber thront die Christusstatue Cristo Rei do Garajau über der Landzunge – eine markante Silhouette gegen den Atlantikhimmel. Die Bucht liegt am Rand der Reserva Natural Parcial do Garajau, einem geschützten Meeresgebiet mit außergewöhnlicher Unterwasser-Sichtweite und reichhaltigem Fischbestand. Die Stimmung ist entspannt und unaufgeregt, ein Ort, an dem man zum Schwimmen kommt und den ganzen Nachmittag bleibt.
Anreise
Der einfachste Weg nach unten führt mit der Seilbahn aus dem Dorf Garajau – eine fünfminütige Fahrt, die täglich etwa von 09:00 bis 18:00 Uhr fährt. Ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet 5 €. Wer lieber läuft, schafft den 20-minütigen Aufstieg vom Dorf aus – aber Achtung: Der Pfad ist steil und bei warmem Wetter anstrengend. Kostenlose Parkplätze gibt es oben an der Seilbahnstation in Garajau.
Für wen?
Für Paare
Die Seilbahnfahrt fühlt sich an wie eine private Ankunft – du steigst auf den dunklen Kiesstrand aus, mit der Christusstatue über dir und fast niemandem sonst in der Nähe. Es ist ein wirklich stimmungsvoller Ort für einen gemütlichen Morgenschwimmgang und ein langes Mittagessen bei O Mero.
Für Familien
Die Lage im Meeresreservat bedeutet sauberes Wasser und sichtbares Fischleben schon von der Oberfläche aus, was neugierige Kinder fesselt. Das Schwimmen ist sicher, und die Seilbahn erspart den steilen Aufstieg für kleine Beine – allerdings ist der Strand selbst nicht rollstuhlgerecht.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Praia de Garajau hat seinen Ruf verdient. Das Meeresreservat hält das Wasser sauber und das Fischleben sichtbar, die Seilbahn macht den Abstieg mühelos, und die Christusstatue über dir verleiht dem ganzen Ort eine Atmosphäre, die du an einem Standard-Resortstrand nicht findest. Es ist ein kurzer Strand – 100 Meter – also erwarte nicht viel Platz zum Ausbreiten an einem belebten Sommernachmittag. Die dunklen Kiesel sind bequem genug zum Liegen, aber bring eine Unterlage mit. Bleib innerhalb der Boje und lass das Meeresleben genau da, wo du es findest: Das Reservat ist der Grund, warum das Wasser so klar wirkt. Komm zwischen Juni und September für die besten Schwimmbedingungen und sei früh da, wenn du die Bucht für dich allein haben willst.
Was tun
Die Christusstatue Cristo Rei do Garajau, nur 100 Meter vom Strand entfernt, ist älter als die berühmtere Christusstatue in Rio und lohnt den kurzen Aufstieg auf die Landzunge für den Panoramablick. Der Aussichtspunkt Ponta do Garajau, 300 Meter entfernt, bietet einen weiteren Blick auf die Küste. Für einen Szenenwechsel liegt Santa Cruz Beach etwa 5 Kilometer östlich, mit einer historischen Kirche im Hintergrund.
Das Kopfland der Christusstatue Cristo Rei do Garajau, 100 Meter vom Strand entfernt, rahmt die Statue gegen den offenen Atlantikhimmel ein – fotografiere bei goldenem Licht für maximale Dramatik.
Vom Strand selbst aus siehst du die Seilbahn, die die Klippenwand hinabfährt, mit den dunklen vulkanischen Kieseln und dem kristallklaren Wasser im Vordergrund.
Wo essen
O Mero liegt direkt am Strand und ist die naheliegendste Adresse vor oder nach dem Schwimmen. Im Dorf oben serviert Ferrugem no Garajau regionale Madeirensische Küche, etwa 600 Meter entfernt, und Tourigalo ist eine weitere solide lokale Option in derselben Entfernung. Wer etwas anderes mag, findet die Pizzaria La Carbonara ebenfalls in Gehweite, nur 0,6 Kilometer entfernt.
Wo schlafen
Dom Pedro ist das nächstgelegene Hotel, nur 500 Meter entfernt, und eine praktische Basis für mehrere Strandtage. Galomar, etwa 1,9 Kilometer entfernt, liegt näher am Klippenrand und eignet sich für alle, die Meerblick wollen. Für etwas mit mehr Charakter ist das Chapelaria Boutique Hotel etwa 4,5 Kilometer entfernt.
Fotografie
Der beste Schuss der Insel gelingt am Kopfland der Christusstatue bei goldenem Licht – die Statue als Silhouette gegen den Atlantik mit der dunklen Kiesbucht darunter. Morgens trifft das Licht sauber auf die Klippenwand, und das kristallklare Wasser zeigt seine volle Tiefe, bevor Schwimmer es aufwirbeln.
Gut zu wissen
Dieser Strand liegt im Garajau-Meeresreservat: Angeln und Sammeln von Meereslebewesen – Muscheln, Korallen, alles – sind im Wasser streng verboten. Halte dich immer an die Bojenlinien. Wenn du auf die Seilbahn verzichtest und den Abstieg zu Fuß machst, nimm den steilen Pfad ernst: Trage festes Schuhwerk und plane genug Zeit für den Rückweg ein. Vermeide Dezember, Januar und Februar – Winterbrandung macht das Schwimmen unangenehm und die Seilbahnstunden können eingeschränkt sein.
Karte
In der Nähe
O Mero
Ferrugem no Garajau
Pizzaria La Carbonara
Tourigalo
Eatwith host
Dom Pedro
Galomar
The Views Oásis
arts in
Chapelaria Boutique Hotel
Sehenswertes rund um Santa Cruz
Cristo Rei do Garajau
Christusstatue am Kopfland von Garajau, älter als die berühmtere Statue in Rio de Janeiro.
Reserva Natural Parcial do Garajau
Geschütztes Meeresgebiet mit außergewöhnlicher Unterwasser-Sichtweite und vielfältigen Fischarten.
Santa Cruz Beach
Stadtstrand in Santa Cruz mit historischer Kirche im Hintergrund.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Weitere ruhige Strände in Portugal
Bewertungen zu diesem Strand
- Noch keine Bewertungen, schade — gib deine ab und teil deine Erfahrung.
Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Artur Malinowski from Warszawa, Polska · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — Artur Malinowski from Warszawa, Polska · source · CC BY 2.0
- Foto 3 — mjo · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Artur Malinowski from Warszawa, Polska · source · CC BY 2.0
- Foto 5 — Asurnipal · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 6 — mjo · source · CC BY-SA 2.0








