
Buljarica-Strand
Zwei wilde Kilometer, wo Montenegro auf unberührte Natur trifft



Über
Der Strand Buljarica erstreckt sich etwa 2 km entlang der Adriaküste südlich von Budva, umgeben von den bewaldeten Hügeln der Paštrovska Gora und mit blau-türkisem Wasser, das je nach Lichteinfall die Farbe wechselt. Der Sand ist braun und grob unter den Füßen, die Art, die im Schatten der Dünen kühl bleibt statt die Füße zu verbrennen. Hinter dem Strand liegt ein geschütztes Feuchtgebiet mit Vogelwelt – Reiher, Watvögel und Zugvögel, die diesen Streifen als Rückzugsort nutzen. Es gibt keine Promenade, keine Strandbars, kein Beton – nur Ufer, Berge und das Rauschen der Adria. Einer der letzten wirklich unberührten Abschnitte an der montenegrinischen Küste.
Anreise
Von Budva aus braucht man mit dem Auto etwa 26 Minuten, der Strand ist über nördliche, zentrale und südliche Zugänge erreichbar. In der Saison gibt es gebührenpflichtige Parkplätze an jedem Eingang, die etwa 3–4 Euro pro Tag kosten. Der Strand selbst ist frei zugänglich. Der Zugang ist einfach, aber es gibt vor Ort keine offiziellen Einrichtungen.
Für wen?
Für Paare
Buljaricas wilde, unberührte Atmosphäre macht sie auf unaufdringliche Weise romantisch – lange Spaziergänge auf braunem Sand ohne Strandbars oder Musik, nur Berge hinter dir und türkisfarbenes Wasser vor dir. Die ruhige Stimmung und das Fehlen von Beton ermöglichen es dir, ohne Mühe deinen eigenen Strandabschnitt zu finden.
Für Familien
Der einfache Zugang mit dem Auto und gebührenpflichtige Parkplätze an mehreren Eingängen machen die Logistik mit Kindern unkompliziert. Bleibe beim Schwimmen in den bewachten Zonen, packe Wasserschuhe für die felsigen Abschnitte ein und denk dran: Es gibt keine Einrichtungen am Strand – bring alles mit, was du für den Tag brauchst.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Buljarica ist die echte Antwort auf die Frage, wie die montenegrinische Küste vor dem Beton aussah. Schwimmen ist sicher, der Zugang einfach, und die Kulisse – brauner Sand, türkisfarbenes Wasser, bewaldete Berge, geschützte Lagune – ist hier so vollständig wie sonst nirgends an der Küste. Aber geh mit klaren Erwartungen hin: keine Liegen, keine Strandbars, keine Duschen und Rettungsschwimmer nur in bestimmten Zonen. Respektiere das Feuchtgebiet hinter dir – es ist kein Hintergrund, sondern ein funktionierender Lebensraum mit Naturschutzregeln. Das nächstgelegene Restaurant ist Galija in 0,6 km Entfernung, du wirst also nie hungrig bleiben, aber der Strand selbst verlangt, dass du vorbereitet kommst. Juni und September sind die besten Monate – warmes Wasser, überschaubare Besucherzahlen und die Ruhe, die der Juli einfach nicht bietet.
Was tun
Die bewaldeten Hänge der Paštrovska Gora liegen nur 5 km vom Strand entfernt und bieten Wanderwege mit Blick auf die Paštrovići-Küste – ein perfekter Halbtagesausflug vor oder nach dem Schwimmen. Der Strand Petrovac, 8 km entfernt, bietet eine geschützte Sandbucht mit einer venezianischen Festung und zwei kleinen Inseln zum Erkunden. In der Nähe des Strandes liegen Light Canyon, Wishing Bridge und Magic Spheres – alle innerhalb von 3,6 km und ideal für einen entspannten Nachmittag, wenn du mal raus aus dem Sand willst.
Am südlichen Strandende rahmen 2 km brauner Sand und türkisfarbene Adria mit der Paštrovska Gora im Hintergrund das Bild – weite Aufnahmen bei goldenem Licht wirken am stärksten.
Der Lagunenrand bei Sonnenaufgang bietet ein komplett anderes Bild: stilles Wasser, Schilfgürtel und vereinzelte Vögel, mit dem Bergpanorama im Wasser gespiegelt.
Wo essen
Galija, nur 0,6 km vom Strand entfernt, ist die nächstgelegene Option und setzt auf Fisch, Meeresfrüchte und regionale montenegrinische Küche – perfekt nach einem Vormittag im Wasser. Konoba Galeb und Georgian Courtyard sind beide unter einem Kilometer entfernt und decken zwischen sich lokale Balkan-Küche und georgische Aromen ab, falls du Abwechslung willst. Für einen längeren Abendausflug lohnt sich Ponta, 2,4 km entfernt.
Wo schlafen
MonteBay Villa, 1,1 km entfernt, ist die nächstgelegene Unterkunft zum Strand und ideal für alle, die morgens zu Fuß ins Wasser wollen. Weiter die Küste entlang findest du Castellastva und Hotel Paun – beide innerhalb von 3 km und mit klassischer Hotelatmosphäre. Apartmani Sara S&S und Monte Casa runden das Angebot für Selbstversorger in der Gegend ab.
Fotografie
Die besten Aufnahmen entstehen am südlichen Strandende bei goldenem Licht: Der braune Sand fängt warmes Licht ein, das türkisfarbene Wasser changiert, und die Silhouette der Paštrovska Gora bildet den Hintergrund. Morgens ist die Lagunenseite ideal – flaches Licht, stilles Wasser und die Chance, Vögel ohne andere Besucher im Bild zu haben.
Gut zu wissen
Das Feuchtgebiet hinter dem Strand ist ein geschützter Lebensraum für Vögel – halte Abstand, bleibe leise in der Nähe der Schilfgürtel und störe keine Nester oder Futterplätze. Rettungsschwimmer sind nur in bestimmten Bereichen im Einsatz, nicht entlang der gesamten 2 km. Schwimme also in diesen Zonen und behalte Kinder im Auge. An manchen Stellen gibt es felsigen Meeresboden, also sind Wasserschuhe eine gute Idee. Komm im Juli und August früh morgens, um vor den Tagestouristen aus Budva einen ruhigen Platz zu ergattern.
Karte
In der Nähe
Galija
Konoba Galeb
Georgian Courtyard
Pinus Maritimum
Ponta
MonteBay Villa
Castellastva
Hotel Paun
Apartmani Sara S&S
Monte Casa
Sehenswertes rund um Budva
Petrovac Beach
Geschützte Sandbucht mit venezianischer Festung und kleinen Inseln vor der Küste.
Budva Old Town
Mittelalterliche Altstadt mit Stadtmauer und Promenade, umgeben von einer venezianischen Mauer.
Paštrovska Gora
Bewaldetes Bergmassiv über der Paštrovići-Küste mit Wanderwegen.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Bewertungen zu diesem Strand
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Fermion · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — SDF's photo team · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — ines lukic · source · CC BY 3.0
- Foto 4 — Miomir Magdevski · source · CC BY-SA 4.0




