
Son Bou-Strand
Menorcas längster Sandstrand mit antiken Knochen darunter





Über
Mit etwa 2.100 Metern zieht sich Platja de Son Bou entlang der Südküste Menorcas hin und ist der längste Strand der Insel – ein breiter Streifen aus weißem Sand, der auf türkisfarbenes Wasser trifft und sich jedes Jahr die Auszeichnung Pavillon Bleu sichert. Das Meer wechselt von blass aquamarin in den flachen Zonen zu tiefem Blau weiter draußen, und an ruhigen Tagen ist das Wasser so klar, dass man seine Zehen von der Oberfläche aus zählen kann. Nur wenige Schritte vom Ufer entfernt ragen die verfallenen Mauern einer basilika aus dem 5. Jahrhundert im Dünensand auf – ein außergewöhnliches Detail, das Son Bou von allen anderen Stränden der Insel unterscheidet. Am äußersten Ende des Strandes liegt ein FKK-Abschnitt, der der 2 km langen Fläche eine entspannte, leben-und-leben-lassen-Atmosphäre verleiht. Hier ist was los, hier ist es schön, und hier wird ganz klar Familienfreundlichkeit großgeschrieben.
Anreise
Von Mahón aus ist Son Bou in 20 Minuten mit dem Auto Richtung Süden erreichbar – einfach und gut ausgeschildert. Saisonale Busse fahren täglich von Mahón (20 Min.), Alaior (10 Min.) und Ciutadella (40 Min.); prüft vor der Fahrt die aktuellen Fahrpläne, da sich die Zeiten je nach Saison ändern. Parkplätze sind kostenlos und groß, füllen sich aber in der Hochsaison schnell – kommt früh oder nehmt den Bus, um ständiges Kreisen zu vermeiden. Der Strand selbst ist frei zugänglich.
Für wen?
Für Paare
Kommt im Juni oder September, wenn der Strand belebt, aber nicht überlaufen ist – die Ruinen der Basilika bei Einbruch der Dämmerung bieten einen wirklich stimmungsvollen Spaziergang, und das türkisfarbene Wasser ist warm genug, um darin zu verweilen, ohne den Druck der Hochsaison im Juli und August.
Für Familien
Son Bou ist perfekt für Familien: Pavillon-Bleu-Wasserqualität, zugängliche Parkplätze und Einrichtungen, Rettungsschwimmer vor Ort und ein langer, flacher Strand, auf dem Kinder herumtoben können. Haltet kleine Kinder in den flachen Zonen und fern von Bereichen, in denen die Flagge der Rettungsschwimmer auf Strömungsgefahr hinweist – die moderaten Schwimmbedingungen erfordern Aufsicht.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Son Bou verdient seinen Ruf als Flaggschiffstrand Menorcas – 2.100 Meter weißer Sand, Pavillon-Bleu-Wasser und eine Basilika aus dem 5. Jahrhundert, die wie vergessen in den Dünen sitzt. Diese Kombination aus Geschichte und Küste ist wirklich selten. Aber kommt mit offenen Augen: Juli und August verwandeln den Ort in ein Gedränge, die Parkplätze sind bis zum Vormittag weg, und das Meer verlangt Respekt – starke Strömungen sind real, Felsen verstecken sich im Sand, und ihr solltet immer die Flaggen der Rettungsschwimmer lesen, bevor ihr ins Wasser geht. Juni und September sind die perfekten Monate: warmes Wasser, überschaubare Besucherzahlen und genug Platz, um den Strand wirklich zu genießen. Der FKK-Abschnitt am Ende sorgt für eine entspannte und inklusive Atmosphäre. Meidet die Hochsaison, wenn ihr könnt. Wenn nicht, nehmt den Bus.
Was tun
Die Ruinen der paleochristlichen Basilika von Son Bou liegen nur 100 Meter vom Sand entfernt – eine Kirche aus dem 5. Jahrhundert, die ihr in etwa zehn Minuten erkundet, ohne einen Cent auszugeben. Mit dem Auto erreicht ihr die Torre d’en Galmés in 6,4 km Entfernung, die größte talayotische Siedlung Menorcas und ein wirklich beeindruckendes prähistorisches Gelände. Für einen zweiten Strandtag ist Platja de Talis nur 2,2 km entfernt und bei Besuchern hoch bewertet, während die wildere Cala Escorxada (6,9 km) die belohnt, die ein bisschen weiter fahren wollen. Und wenn ihr einen unvergesslichen Sonnenuntergang erleben wollt, lohnt sich die Fahrt zur Cova d’en Xoroi – eine Höhlenbar in einer Klippe, 18,6 km entfernt.
Rahmt die Ruinen der Basilika aus dem 5.
Jahrhundert gegen das türkisfarbene Wasser ein, indem ihr den Dünenpfad direkt hinter dem Strand nehmt – das Morgenlicht ist am klarsten. Die lange, gerade Strandaufnahme vom östlichen Ende fängt die vollen 2.100 Meter weißen Sandes mit dem Meer im Bild ein. Die Dünen am FKK-Abschnitt zur goldenen Stunde bieten eine ruhigere, texturreichere Komposition fernab vom Hauptstrand-Trubel.
Wo essen
Direkt am Strand versorgen euch Es Corb Marí und Ses Grulles mit Essen, ohne dass ihr den Sand verlassen müsst. Casa Andres, nur 200 Meter entfernt und mit 4,6/5 Punkten bei über 1.300 Bewertungen, ist der lokale Favorit für ein ordentliches Essen. Das Restaurant Es Pins, 3,3 km entfernt und mit 4,2/5 Punkten bei über 1.600 Bewertungen, lohnt sich für einen kurzen Trip, wenn ihr etwas Ruhigeres wollt.
Wo schlafen
Das Royal Son Bou Family Club (4,6/5, 1.161 Bewertungen) liegt 200 Meter vom Strand entfernt und ist die erste Wahl für Familien, die alles in Laufnähe haben wollen. Sol Milanos Pingüinos steht praktisch vor der Haustür (100 Meter), hat aber mit 3,8/5 Punkten bei fast 3.600 Bewertungen eher einen funktionalen als einen herausragenden Eindruck. Son Bou Gardens by Menorcarentals, 1 km vom Ufer entfernt, bietet eine ruhigere Selbstversorger-Alternative mit soliden 4/5 Punkten.
Fotografie
Das beste Licht für den weißen Sand und das türkisfarbene Wasser gibt es morgens, wenn der Strand noch leer ist und die Ruinen der Basilika golden leuchten – stellt euch am Dünenrand auf und fotografiert nach Westen für die beste Komposition. Am äußersten westlichen Ende wird der FKK-Abschnitt dünner, und die Dünen rahmen das Meer sauber ein; am späten Nachmittag bekommt ihr hier warmes Gegenlicht ohne den Mittagsdunst.
Gut zu wissen
Der FKK-Abschnitt liegt am äußersten Ende des Strandes und wird von den Einheimischen respektiert – haltet euch an die Grenzen. Starke Strömungen können plötzlich auftauchen: immer die Flagge der Rettungsschwimmer checken und Kinder sowie schwache Schwimmer nah am Ufer halten. Unter dem Sand verstecken sich an manchen Stellen Felsen, daher sind Badeschuhe eine kluge Idee. Südwinde können das Meer schnell aufgewühlt machen, und nach starkem Regen kann es zu vorübergehenden Schließungen kommen – fragt bei den örtlichen Behörden nach, ob das Wasser aktuell sauber ist, bevor ihr schwimmt.
Karte
In der Nähe
Ses Garces
Ses Grulles
Es Corb Marí
Ses Garces
Casa Andres
Restaurant Es Pins
Son Bou
Royal Son Bou Family Club
Sol Milanos Pingüinos
Son Bou Gardens by Menorcarentals
Sehenswertes rund um Alaior
Son Bou Paleochristian Basilica
Überreste einer Kirche aus dem 5. Jahrhundert.
Torre d'en Galmés
Größte talayotische Siedlung.
Cova d'en Xoroi
Höhlenbar mit Blick auf den Sonnenuntergang.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Steve. · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 2 — Paul Stephenson from London · source · CC BY 2.0
- Foto 3 — Steve Dawson. · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — Steve Dawson. · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — Steve Dawson. · source · CC BY-SA 2.0









