
Platboom Beach
Wild, leer und unberührt am rohen Rand des Kaps






Über
Platboom Beach liegt tief im Cape of Good Hope Nature Reserve, einem der abgelegensten Küstenabschnitte der Kap-Halbinsel. Weißer Sand trifft auf offenes blaues Meer – keine Bebauung in Sicht, keine Kioske, keine Schirme, kein Lärm außer Wind und Wellen. Fynbos-Gestrüpp reicht bis zur Dünenkante, und es ist völlig normal, den Strand mit Pavianen oder Straußen zu teilen, die aus dem Reservat herunterkommen. Die wilde Atmosphäre ist echt und uninszeniert. So sah die Südspitze Afrikas aus, bevor irgendwer etwas gebaut hat.
Anreise
Fahrt von Kapstadt CBD über die M3 Richtung Cape Point – die Strecke dauert etwa 70 Minuten. Ihr passiert das Tor des Cape of Good Hope Nature Reserve, wo Eintritt fällig wird (die Preise für internationale Besucher werden von SANParks für die Saison 2025–2026 festgelegt – vorab die aktuellen Tarife prüfen). Ein kleiner kostenloser Parkplatz liegt direkt bei Platboom. Das Reservat öffnet um 07:00 Uhr und schließt bei Sonnenuntergang, der je nach Jahreszeit variiert – achtet auf die Schließzeit des Tors und lasst euch nicht einschließen.
Für wen?
Für Paare
Platboom belohnt Paare, die echte Einsamkeit suchen – der Strand ist fast immer leer, die Kulisse roh und dramatisch, und ein gemütlicher Spaziergang zum Diaz-Kreuz und zurück fühlt sich an, als gehöre das Ende Afrikas ganz allein euch.
Für Familien
Familien mit älteren Kindern, die sich an die Reservatsregeln halten, werden die Tierbegegnungen – Strauße und Paviane auf einem offenen Strand – als unvergesslich empfinden. Kleine Kinder und starke Schwimmer sollten wissen: Hier gibt es kein sicheres Baden, keine Rettungsschwimmer, und das Wasser ist absolut tabu.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Betretet das Wasser nicht – das ist die wichtigste Regel für Platboom. Die Rippströmungen sind extrem, die Wellen mächtig, und es gibt keine Rettungsschwimmer. Wenn das klar ist: Das hier ist einer der faszinierendsten Strände der gesamten Kap-Halbinsel. Der weiße Sand ist breit und sauber, das blaue Meer dramatisch statt einladend, und die mit Fynbos bedeckten Dünen hinter euch sehen aus wie vor Jahrhunderten. Wildtiere streifen ungestört umher. Der Eintritt ins Reservat und die 70-minütige Fahrt von Kapstadt halten Gelegenheitsbesucher fern – genau deshalb bleibt der Strand leer. Kommt für die Wildnis, die Stille und die Landschaft – nicht fürs Wasser.
Was tun
Ein kurzer Spaziergang von unter 2 Kilometern bringt euch zum Diaz-Kreuz, einer Replik des Navigationszeichens, das der portugiesische Entdecker Bartolomeu Dias hier aufstellte – ein wirklich beeindruckendes Wahrzeichen in einer bereits dramatischen Landschaft. Buffels Bay, nur 2,4 Kilometer entfernt, bietet eine geschützte Bucht der False Bay mit einem Gezeitenbecken und Grillmöglichkeiten, falls ihr ruhigeres Wasser in der Nähe wollt. Der Leuchtturm von Cape Point, etwa 4 Kilometer vom Strand entfernt, thront an der Spitze der Kap-Halbinsel mit Seilbahnzugang und atemberaubendem Panoramablick über den Atlantik. Diaz Beach, ebenfalls rund 4 Kilometer entfernt, ist ein weiterer wilder Atlantikstrand, der über eine steile Treppe unterhalb des Leuchtturms erreichbar ist.
Der weite weiße Sandstrand vor dem offenen blauen Meer ohne jede Infrastruktur dahinter ist das perfekte Motiv – am besten bei Sonnenaufgang, bevor andere Besucher eintreffen.
Das Diaz-Kreuz nach 1,8 Kilometern bietet einen markanten historischen Blickfang, eingerahmt von Fynbos und Himmel. Ein Strauß oder Pavian, der über den Sand läuft mit dem Atlantik im Hintergrund, ist genau die Art von Bild, die dieser Strand gelegentlich gratis liefert.
Wo essen
Am Platboom gibt es keine Verpflegung – packt alles ein, bevor ihr Kapstadt verlasst. Die nächste Option ist The Hatchery, etwa 9,5 Kilometer entfernt, und Black Marlin, ein Seafood-Restaurant rund 12 Kilometer vom Strand entfernt, ist eine solide Adresse für einen Stopp auf dem Rückweg nach Simon’s Town.
Wo schlafen
Die nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten sind die Erica-Overnight-Hütte und die Protea- & Restio-Overnight-Hütten, beide im Reservat innerhalb von 2 Kilometern zum Strand und mit 4,6/5 Sternen bei Gästen bewertet – eine Buchung über SANParks im Voraus ist Pflicht. Weiter entfernt bieten Olifantsbos Cottage (4,6/5, 10 Kilometer) und Cape Point Mountain Getaway (4,8/5, 10 Kilometer) mehr Komfort, bleiben aber im Reservats-Flair.
Fotografie
Kommt früh morgens, wenn das tiefe Atlantiklicht über den weißen Sand streift und das Fynbos golden leuchtet – die Abwesenheit jeder Bebauung bedeutet einen völlig freien Horizont in alle Richtungen. Das Diaz-Kreuz nach 1,8 Kilometern bietet ein kraftvolles Vordergrundmotiv vor dem offenen blauen Meer, und jede Begegnung mit Straußen oder Pavianen auf dem Sand ist ein Bild, für das es sich zu warten lohnt.
Gut zu wissen
Schwimmt hier unter keinen Umständen – extreme Rippströmungen und starke Wellen machen das Wasser wirklich gefährlich, und es gibt keine Rettungsschwimmer vor Ort. Paviane sind frech und können aggressiv werden; bringt niemals Essen in sichtbaren Taschen mit und füttert sie nie, sonst drohen hohe Strafen. Hunde sind im gesamten Table Mountain National Park und im Cape of Good Hope Reserve verboten. Nehmt jeden Müll wieder mit – es gibt keine Abfallbehälter, und Leave-no-trace ist hier Pflicht, kein Vorschlag.
Karte
In der Nähe
Erica Overnight Hut
Protea & Restio Overnight Huts
Smitswinkel Bay
Olifantsbos Cottage
Cape Point Mountain Getaway
Sehenswertes rund um City of Cape Town
Cape Point Lighthouse
Historischer Leuchtturm an der Spitze der Kap-Halbinsel mit Seilbahnzugang und atemberaubendem Panoramablick über den Atlantik.
Diaz Beach
Wildstrand des Atlantiks unterhalb des Leuchtturms von Cape Point, erreichbar über eine steile Treppe.
Buffels Bay
Geschützte Bucht der False Bay im Reservat mit Gezeitenbecken und Grillmöglichkeiten.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Weitere wilde Strände in Südafrika
Bewertungen zu diesem Strand
- Noch keine Bewertungen, schade — gib deine ab und teil deine Erfahrung.
Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Glany Saldanha · source · CC BY 3.0
- Foto 2 — landagent · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 3 — jeanetteclarke · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 4 — dconvertini · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 5 — Bernard DUPONT · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 6 — Bernard DUPONT · source · CC BY-SA 2.0








