
Capelière-StrandStrandführer · Frankreich
Wildes Camargue-Ufer, wo Flamingos auf grauen Sand treffen



Über
Der Strand Plage de la Capelière liegt im Naturschutzgebiet Camargue in Bouches-du-Rhône, an der französischen Mittelmeerküste – ein roher, vom Wind geformter Streifen grauen Sands, gesäumt von Dünen und brackigen Feuchtgebieten. Das Wasser ist braun, getönt vom sedimentreichen Delta des Rhône, und die Landschaft wirkt eher wie der Rand der Welt als ein klassischer Strand. Flamingos waten in der Nähe im flachen Wasser, und die Luft trägt den Duft von Salzwiesen und wilden Kräutern. Hier gibt es keine Strandbars, keine Liegestuhlverleihe und keine Kompromisse beim Komfort – und genau das ist der Punkt.
Anreise
Du erreichst die Stelle mit dem Auto von Arles aus in etwa 45 Minuten; kostenlose Parkplätze gibt es am La Capelière, dem Zugang zum Naturschutzgebiet. Eine kurze Fähre, betrieben vom Syndicat Mixte des Traversées du Delta du Rhône, bedient ebenfalls die Gegend, und eine Seaplane-Verbindung existiert für alle, die von weiter weg anreisen. Am Zugangspunkt selbst geht es nur zu Fuß weiter – folge den Wegen im Naturschutzgebiet. Informiere dich vorab über die aktuellen Zugangsregeln, da die Bedingungen variieren können.
Für wen?
Für Paare
Paare, die Einsamkeit statt Trubel suchen, werden Plage de la Capelière still begeistern – ein langer Spaziergang über graue Dünen mit Flamingos in der Ferne ist seine eigene Art von Romantik, fernab von jeder Strandbar.
Für Familien
Familien mit älteren, naturbegeisterten Kindern profitieren am meisten von diesem Strand – die Vogelbeobachtung und die Wege im Naturschutzgebiet bieten echte Entdeckungen, aber der abgelegene Zugang, wechselhafte Bedingungen und fehlende Einrichtungen machen ihn für sehr kleine Kinder weniger geeignet.
Unsere Meinung
Plage de la Capelière ist kein Strand, den man zum Baden und Sonnenbaden besucht. Das Baden wird als moderat eingestuft, und einige nahegelegene Bereiche haben Einschränkungen – informiere dich vor dem Betreten des Wassers über die lokalen Regeln und schwimme nie allein an dieser abgelegenen Stelle. Was dieser Ort stattdessen bietet, ist etwas Seltenes: einen wirklich wilden Mittelmeerstrand, an dem sich das Rhône-Delta mit dem Meer trifft, Flamingos zum Greifen nah sind und der graue Sand sowie das braune Wasser daran erinnern, dass die Natur hier nach eigenen Regeln funktioniert. Der Zugang erfolgt nur zu Fuß vom Eingang des Naturschutzgebiets La Capelière aus, und die kostenlosen Parkplätze sowie die kurze Fährenverbindung machen die Anreise machbar. Komme zwischen Juni und September, bring Fernglas und dein eigenes Essen mit und hinterlasse den Strand genau so, wie du ihn vorgefunden hast.
Was tun
Die Marais du Verdier-Feuchtgebiete liegen nur wenige Kilometer entfernt und belohnen geduldige Vogelbeobachter mit außergewöhnlichen Sichtungen. Die Ancienne abbaye d'Ulmet ist für alle erreichbar, die Natur mit ein bisschen Geschichte verbinden möchten. Vogelbeobachtung und Tierfotografie sind hier die Hauptattraktionen – bring Fernglas und Teleobjektiv mit und nimm dir Zeit auf den Wegen im Naturschutzgebiet.
Der Anblick von Flamingos, die vor einem Hintergrund aus grauen Dünen wateten, ist das ikonische Motiv – nutze ein Teleobjektiv vom Weg im Naturschutzgebiet bei Sonnenaufgang für das beste Licht.
Die Küstenlinie selbst mit ihrem dunklen Sand, der sich in einen flachen braunen Horizont erstreckt, ergibt ein schlichtes, atmosphärisches Weitwinkelbild, das sich von jeder Mittelmeerkartenpostkarte abhebt.
Wo essen
La Telline, etwa 5 Kilometer entfernt, serviert regionale Küche und ist die nächstgelegene Option zum Strand. Weiter entfernt bieten Mas Saint Bertrand und La Bergerie de Méjanes regionale Gerichte innerhalb kurzer Fahrzeit. Pack dir ein Picknick für den Strand selbst ein – vor Ort gibt es nichts zu essen oder zu trinken.
Wo schlafen
Die nächsten Übernachtungsmöglichkeiten sind eine Fahrt entfernt: Mas du Prieur ist mit etwa 13 Kilometern am nächsten, gefolgt von Hôtel de la Source und Le Mas de la Roseraie etwas weiter draußen. Auch der Ibis ist in Reichweite für alle, die eine zuverlässige Kettenoption bevorzugen. Buche im Sommer vorab – die Camargue zieht von Juni bis September Besucher an.
Fotografie
Der graue Sand und das braune Wasser schaffen eine unwirkliche, stimmungsvolle Farbpalette, die Fotografen belohnt, die mit natürlichem Licht arbeiten – besonders bei Sonnenauf- und -untergang. Setze Flamingos vor dem Dünenhintergrund in Szene oder fotografiere weitläufig die Küstenlinie, um die riesige, flache Leere der Deltalandschaft einzufangen.
Gut zu wissen
Das ist ein abgelegenes Naturgebiet, und die Wege im Naturschutzgebiet können sich ohne Vorwarnung ändern – trage festes Schuhwerk und nimm Wasser mit. Informiere dich vor dem Baden über die lokalen Regeln, da einige Bereiche in der Camargue eingeschränkt sein können. Besuche die Stelle zwischen Juni und September für das beste Wetter.
Karte
In der Nähe
La Telline
Mas Saint Bertrand
La Bergerie de Méjanes
Le Forum
Euro d'Asie
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände





Weitere wilde Strände in Frankreich
Bewertungen zu diesem Strand
- Noch keine Bewertungen, schade — gib deine ab und teil deine Erfahrung.
Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — guillenperez · source · CC BY-ND 2.0
- Foto 2 — _Serge_Robert_ · source · Public Domain
- Foto 3 — Félix_Flard · source · Public Domain



