
Calanque de Pissaou-StrandStrandführer · Frankreich
Wildrote Felsbucht, kristallklares Wasser, keine Touristenmassen





Über
Der Strand Plage de la Calanque de Pissaou liegt an der Côte d’Azur in der Gemeinde Saint-Raphaël, eingebettet in die dramatische Felslandschaft des Esterel-Massivs. Hier gibt es keinen Sand – der Strand besteht komplett aus Felsen, und das Wasser ist so klar, dass man jeden Stein am Grund sieht. Die wilde Atmosphäre ist unverkennbar: rostrote, schroffe Klippen ragen zum Meer hinab, und das einzige Geräusch ist das Rauschen der Wellen und Vogelgezwitscher. Man erreicht ihn nur zu Fuß, was die Besucherzahlen niedrig und die Stimmung richtig einsam hält. Ein Ort, der sich den Aufwand wert ist.
Anreise
Am Strand gibt es keinen Parkplatz – plant nicht, direkt mit dem Auto hinzufahren. Der Zugang erfolgt über einen Wanderpfad durch den Esterel, also zieht feste Schuhe an und nehmt alles mit, was ihr für den Tag braucht. Saint-Raphaël ist die nächstgelegene Stadt und euer praktischer Versorgungsstützpunkt vor dem Start.
Für wen?
Für Paare
Die Wanderung und die absolute Abwesenheit von Infrastruktur schaffen eine richtig private Atmosphäre – ein Ort für zwei, kein Strand, den man zufällig findet.
Für Familien
Der felsige Uferbereich und der Wanderzugang machen das zu einer Herausforderung für kleine Kinder oder alle, die einen einfachen Strandzugang brauchen – Familien mit älteren, trittsicheren Kindern, die wandern und Felsen meistern können, werden belohnt.
Unsere Meinung
Plage de la Calanque de Pissaou ist kein Strand, den man zufällig entdeckt – man muss ihn sich verdienen. Die Wanderung durch die roten Felsen des Esterel gehört zum Erlebnis, und das felsige Ufer am Ende ist wild, schön und völlig ohne Komfort. Das kristallklare Wasser ist die Belohnung, am besten mit einer Tauchmaske erkundet. Es gibt keinen Parkplatz, kein Essen, kein Netz und keine Rettungsschwimmer – kommt vorbereitet oder kommt gar nicht. Lohnt den Umweg.
Was tun
Schnorcheln ist hier die Hauptattraktion. Der Wanderpfad durch die roten Felsen des Esterel ist schon für sich genommen ein Erlebnis, mit spektakulärer Geologie an jeder Ecke. Fotografen werden die Kombination aus rostroten Klippen und klarem Wasser endlos faszinierend finden. Ansonsten ist es ein Ort zum Innehalten – Lesen auf den Felsen, das Lichtspiel beobachten, einfach mal nichts tun.
Die rostroten Esterel-Klippen, die ins kristallklare Wasser abfallen, bilden den perfekten Rahmen – fotografiert vom Wasser aus nach oben für maximale Wirkung.
Der Blick zurück in die Bucht von knapp außerhalb des Wassers fängt die ganze Größe der Felswände ein.
Wo essen
Es gibt keine Restaurants, Imbisse oder Händler an diesem Strand. Nehmt euer Picknick mit – alles, was ihr für den Tag braucht, müsst ihr vorher in Saint-Raphaël besorgen, bevor ihr loswandert.
Wo schlafen
Am Strand selbst gibt es keine Unterkünfte. Saint-Raphaël, die nächstgelegene Stadt, ist euer Basislager für Übernachtungsmöglichkeiten vor der Wanderung.
Fotografie
Die rostroten Felswände des Esterel, die sich im kristallklaren Wasser spiegeln, sind das perfekte Motiv. Stellt euch am felsigen Ufer auf und fotografiert zurück zu den Klippen für den dramatischsten Bildausschnitt.
Gut zu wissen
Das ist ein Wanderstrand mit Felsufer und keinerlei Infrastruktur – nehmt Wasser, Essen, Sonnenschutz und robuste Schuhe mit. Der Einstieg ins Wasser ist steinig, also sind Wasserschuhe dringend empfohlen. Ein perfekter Ort für digitalen Entzug – nehmt Bücher mit, das Mobilfunknetz ist schwach und es gibt keine Steckdosen. Die besten Monate für einen Besuch sind Juni bis September, wenn das Klima am zuverlässigsten ist.
Karte
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
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Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Jeanne Menjoulet · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — Jeanne Menjoulet · source · CC BY 2.0
- Foto 3 — etienne.baudon · source · Public Domain
- Foto 4 — Jeanne Menjoulet · source · CC BY 2.0
- Foto 5 — etienne.baudon · source · Public Domain



