Argent-Strand, Hyères, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich

Argent-StrandStrandführer · Frankreich

Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, keine Autos — nur Fähre und Kiefernschatten

Schirmkiefern-SchattendachFlache türkisfarbene BuchtKeine festen Gebäude am StrandPosidonia-Wiesen vor der KüsteMit dem Fahrrad vom Dorf aus erreichbar
FamiliärSandSicher

Über

Plage d'Argent liegt auf der Île de Porquerolles, einer autofreien Insel in den Îles d'Hyères vor der Küste von Var in der Provence-Alpes-Côte d'Azur. Rund 386 Meter weißer Sand schmiegen sich an eine flache türkisfarbene Bucht, geschützt von einem Dach aus Schirmkiefern, die selbst mittags gefiltertes Licht spenden. Auf dem Strand selbst gibt es keine festen Gebäude — nur Sand, Meer und den Duft von warmem Kiefernharz. Vor der Küste verankern Posidonia-Wiesen die außergewöhnliche Klarheit des Wassers und stützen das marine Ökosystem, das unter Nationalparkschutz steht. Sie gehört zu den ikonischsten Stränden an der französischen Mittelmeerküste, und die Fährenfahrt von der Halbinsel Giens fühlt sich an wie ein richtiges Inselabenteuer.

Anreise

Plage d'Argent ist nur per Fähre erreichbar — es gibt keine Straßenverbindung und auf Porquerolles fahren keine Autos. Die bequemste Überfahrt startet in La Tour Fondue auf der Halbinsel Giens und dauert etwa 20 Minuten; saisonal gibt es auch eine Verbindung ab Toulon, die rund 60 Minuten braucht. Auf der Insel ist der Strand mit dem Fahrrad vom Dorf aus erreichbar — vor Ort gibt es Leihräder. Parkplätze gibt es auf der Insel überhaupt nicht.

Für wen?

Für Paare

Der Kiefernschatten, die autofreie Ruhe und die flache türkisfarbene Bucht machen Plage d'Argent zu einem richtig romantischen Rückzugsort — komm früh, such dir einen Platz unter den Schirmkiefern, und der Strand fühlt sich fast privat an, bevor die Tagesausflügler an Land gehen.

Für Familien

Die flache, sichere Bucht und der weiße Sand sind perfekt für kleine Kinder, und der flache Radweg vom Dorf aus bedeutet, dass die ganze Familie ohne anstrengenden Marsch ankommt; beachte, dass Hunde von Juni bis September verboten sind, also nimm sie besser nicht mit.

Unsere Meinung

Plage d'Argent hat seinen Ruf verdient: weißer Sand, flache türkisfarbene Gewässer, Kiefernschatten und null Autos machen es zu einem der rundumsten Strand-Erlebnisse an der französischen Mittelmeerküste. Schwimmen ist sicher, die Bucht ist ruhig, und der Nationalparkschutz hat dafür gesorgt, dass die Umgebung wirklich unberührt blieb — keine Strandbars, keine festen Gebäude, kein Chaos. Der Haken: die Beliebtheit. Im Juli und August ist der Strand ab Vormittag meist hoffnungslos überfüllt, und außerhalb der Hauptsaison gibt es keinen Rettungsschwimmer, also plane entsprechend. Juni und September sind ideal — warmes Wasser, überschaubare Besucherzahlen und die Insel in ihrer friedlichsten Form. Die Fähren-only-Erreichbarkeit ist kein Makel, sondern ein Feature; sie filtert Gelegenheitsbesucher raus und hält das Erlebnis authentisch. Komm für einen ganzen Tag, leihe dir ein Fahrrad, besuch Fort Sainte-Agathe und das botanische Konservatorium, und genieß das Licht am späten Nachmittag. Im August lohnt es sich nur, wenn du mit der ersten Fähre ankommst.— Das wmb-Team

Was tun

Nach dem Strand mietest du dir ein Fahrrad und radelst zum Fort Sainte-Agathe, das nur einen kurzen Ritt vom Dorf entfernt ist. Das Conservatoire Botanique National Méditerranéen de Porquerolles, etwa einen Kilometer vom Dorf, bewahrt seltene mediterrane Pflanzenarten auf, darunter historische Rebsorten — ein echtes Muss für Naturliebhaber. Das Schnorcheln über den Posidonia-Wiesen direkt vor der Küste ist die beste Aktivität hier, und die ruhige, flache Bucht eignet sich perfekt für alle Altersgruppen. Der Parc National de Port-Cros, Frankreichs ältestes Meeresnationalpark, umfasst die Insel Port-Cros und lohnt sich für einen ganzen Tag mit außergewöhnlicher Unterwasserwelt.

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Der Blick vom Wasser aus zurück zum Kieferndach — weißer Sand im Vordergrund, türkisfarbenes Wasser hinter dir — ist das Markenzeichen von Plage d'Argent.

Mach das Foto bei Tagesanbruch, bevor die Fähren ankommen, für menschenleere Aufnahmen. Der Farbverlauf der flachen Bucht, von blass aquamarin am Ufer bis zu tiefem Türkis weiter draußen, fotografiert sich auch von leicht erhöhter Position am kiefernbeschatteten Weg am Strandrand wunderbar.

Wo essen

Im Dorf, nur einen kurzen Fahrradritt vom Strand entfernt, gibt es mehrere Restaurants in Laufnähe: L'Arche de Porquerolles, L'Escale, La Calanque und L'Oustaou sind alle etwa 1,2 Kilometer entfernt. L'Orangeraie, ebenfalls in dieser Entfernung, rundet das Angebot ab. Am Strand selbst gibt es keine festen Stände oder Einrichtungen, also pack dir am besten ein Picknick für einen langen Vormittag ein.

Wo schlafen

Übernachtet man auf der Insel, wird der Aufenthalt noch intensiver — die Tagesausflügler verlassen die Insel mit der letzten Fähre, und es wird plötzlich viel ruhiger. Auberge des Glycines und Villa Sainte-Anne liegen beide etwa 1,4 Kilometer vom Strand im Dorf. Im Sommer unbedingt früh buchen!

Fotografie

Das beste Licht für den weißen Sand und die türkisfarbene Bucht gibt es am frühen Morgen, wenn das Kieferndach einen weichen goldenen Schimmer wirft und das Wasser noch glasklar ist, bevor die ersten Schwimmer kommen — positionier dich am Wasser und fotografier zurück zu den Kiefern für das klassische Motiv. Spätnachmittags, wenn die Sonne hinter den Bäumen versinkt und lange Schatten über den Sand wirft, bekommst du eine stimmungsvollere, weniger überlaufene Stimmung, die den stressigsten Teil des Tages umgeht.

Gut zu wissen

Auf Porquerolles sind keine Autos, keine Lagerfeuer und kein Camping erlaubt — die Insel ist Nationalparkgebiet, also bleib immer auf den markierten Wegen. Hunde sind von Juni bis September auf dem Strand verboten, laut Nationalparkverordnung. Im Juli und August ist der Strand ab Vormittag meist hoffnungslos überfüllt; wenn du im Hochsommer kommst, sei vor 9 Uhr da oder erst nach 17 Uhr, oder plane deinen Trip lieber im Juni oder September. Außerhalb der Hauptsaison gibt es keinen Rettungsschwimmer, also schwimm vorsichtig, wenn du in den Randmonaten unterwegs bist.

Karte

In der Nähe

L'Arche de Porquerolles

1.2 km

L'Escale

1.2 km

La Calanque

1.2 km

L'Oustaou

1.2 km

L'Orangeraie

1.2 km

Sehenswertes rund um Hyères

Ruins

Fort Sainte-Agathe

1.5 km
Nature

Conservatoire Botanique National Méditerranéen de Porquerolles

1.0 km

Nationales botanisches Konservatorium, das mediterrane Pflanzenarten bewahrt, darunter historische Rebsorten.

Nature

Parc National de Port-Cros

13 km

Frankreichs ältester Meeresnationalpark, der die Insel Port-Cros mit außergewöhnlicher Unterwasserwelt umfasst.

Häufige Fragen

Ja — Schwimmen ist sicher. Die Bucht ist flach und ruhig, also ideal für alle Altersgruppen, auch für kleine Kinder. Außerhalb der Hauptsaison gibt es keinen Rettungsschwimmer, also sei außerhalb des Hochsommers einfach vorsichtig.
Nein, es gibt keine Straßenanbindung. Die Insel ist autofrei. Nimm die Fähre ab La Tour Fondue auf der Halbinsel Giens — die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten und fährt täglich. Saisonale Verbindungen gibt es auch ab Toulon, die rund 60 Minuten brauchen. Vom Dorf aus ist der Strand mit dem Fahrrad erreichbar; vor Ort gibt es Leihräder.
Meide Juli und August, wenn möglich. In diesen Monaten ist der Strand ab Vormittag meist hoffnungslos überfüllt. Wenn du im Hochsommer kommen musst, sei vor 9 Uhr da oder erst nach 17 Uhr. Juni und September bieten warmes Wasser und viel überschaubarere Besucherzahlen.
Nein. Hunde sind von Juni bis September auf den Stränden von Porquerolles verboten, laut Nationalparkverordnung. Das gilt für Plage d'Argent den ganzen Sommer über, also plane entsprechend, wenn du mit einem Haustier reist.
Am Strand selbst gibt es keine festen Stände oder Einrichtungen. Im Dorf, etwa 1,2 Kilometer entfernt, gibt es mehrere Restaurants, darunter L'Arche de Porquerolles, L'Escale, La Calanque, L'Oustaou und L'Orangeraie. Ein Picknick für einen langen Strandvormittag ist eine praktische Alternative.
Leider nein, praktisch gesehen. Der Zugang zum Strand führt über einen sandigen Weg ohne befestigten Pfad, daher ist Rollstuhlzugang nicht möglich. Die autofreie, fahrradorientierte Insel bringt zudem zusätzliche Herausforderungen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.
Auf Porquerolles sind keine Autos erlaubt. Lagerfeuer und Camping sind verboten. Hunde sind von Juni bis September auf dem Strand verboten. Bleib immer auf den markierten Wegen im Nationalpark. Das sind keine Empfehlungen, sondern Regeln — die Insel ist geschütztes Nationalparkgebiet.

Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.

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