
Banyalbufar-Strand
Weinbergterrassen, türkisfarbenes Wasser und das Schweigen der Berge






Über
Cala Banyalbufar ist eine kleine, etwa 200 Meter lange Bucht an Mallorcas dramatischer Nordwestküste, versteckt unter den uralten Weinbergterrassen, die diesen Hang seit Jahrhunderten prägen. Das Wasser schimmert in klarem Türkis, und der Meeresboden ist felsig – erwarte also keinen weichen Sand unter den Füßen. Der Strand ist gemischt, umgeben von steilen Hängen und dem ruhigen Steindorf Banyalbufar, das direkt darüber thront. Hier spricht die Landschaft: Bergkulisse, terrassierte Weinberge, die zum Meer hinabsteigen, und an einem guten Tag kaum Menschen.
Anreise
Von Palma aus sind es 30 Minuten Fahrt – die flexibelste Option mit kostenlosen öffentlichen Parkplätzen im Dorf und am Strandeingang. In der Hochsaison sind die Plätze begrenzt, also komm früh. Alternativ fährt ein Bus von Palma etwa alle zwei Stunden und braucht rund 44 Minuten. Es gibt keine Eintrittsgebühr.
Für wen?
Für Paare
Die romantische Stimmung hier ist echt, nicht aufgesetzt – eine ruhige Bucht, türkisfarbenes Wasser und von Weinreben bedeckte Hänge mit fast niemandem sonst. Komm unter der Woche im Juni oder September für die privateste Version davon.
Für Familien
Familien mit älteren Kindern, die sich auf felsigem Gelände wohlfühlen, werden die Landschaft und die ruhige Atmosphäre genießen, aber der felsige Meeresboden, der fehlende Rettungsschwimmer und die moderaten Wellen machen es nicht ideal für sehr kleine oder unerfahrene Schwimmer. Wasserschuhe sind für Kinder ein Muss.
Unsere Meinung
Füße im Sand, Augen am Bildschirm
Cala Banyalbufar verdient seinen Ruf nicht durch Annehmlichkeiten – die gibt es nicht – sondern durch die pure Kulisse. Die Kombination aus Weinbergterrassen, einem ruhigen Bergdorf und wirklich türkisblauem Wasser in einer 200-Meter-Bucht ist auf einer Insel, die im Sommer oft überlaufen wirkt, selten. Komm im Juni oder September und du hast sie wahrscheinlich fast für dich allein. Der felsige Meeresboden und der fehlende Rettungsschwimmer bedeuten, dass du ein selbstbewusster, aufmerksamer Schwimmer sein musst; hier geht es nicht um Abschalten. Aber für Paare, Fotografen und alle, die Mallorca ohne Lärm wollen, liefert diese Bucht etwas, was die vollen Touristenorte nicht bieten können. Lohnt den Umweg.
Was tun
Die Torre des Verger – ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, auch Mirador de Ses Ànimes genannt – liegt etwa 2 km entfernt und belohnt den kleinen Umweg mit Panoramablicken entlang der Küste. Etwas weiter, bei 4,3 km, ist La Granja d'Esporles ein historischer Bauernhof und ein Herrenhaus, das gleichzeitig ein Museum für ländliches Leben ist – lohnt sich für einen halben Tag, wenn du dich für die handwerklichen Traditionen der Insel interessierst. Der Canonge Beach Port, 3,8 km entfernt, bietet eine weitere Küstenstation, falls du den Tag an diesem Küstenabschnitt verlängern willst.
Der Weinbergterrassen-Hintergrund, der das türkisfarbene Wasser rahmt, ist das definierende Motiv – am besten morgens vom Hangweg über dem Strand aus aufgenommen.
Das Dorf Banyalbufar selbst mit seiner Steinarchitektur und Bergkulisse liefert starke Kontextbilder. Der Wachturm Torre des Verger bei 2 km bietet den weiten Küstenblick, der die ganze Landschaft in Perspektive setzt.
Wo essen
Die nächsten Essensmöglichkeiten sind etwas weiter entfernt – Castell Son Claret bei 11,2 km ist die herausragende Adresse, ein hoch bewertetes Restaurant, für das du unbedingt vorbuchen solltest. Das Restaurant Es Molí d'es Comte bei 12,6 km bietet eine entspanntere Atmosphäre mit soliden Bewertungen. Pack dir lieber ein Picknick ein, wenn du an der Bucht essen willst; vor Ort gibt es keine Einrichtungen.
Wo schlafen
Sa Baronia ist die naheliegendste Basis – nur 0,3 km vom Strand entfernt, mit starken Bewertungen und mitten im Dorf. Das Son Bunyola Hotel & Villas, 2,5 km entfernt, ist eine gut bewertete Boutique-Unterkunft mit eher abgelegener Atmosphäre. Für etwas weiter Entferntes mit Top-Bewertungen ist Castell Son Claret bei 11,2 km sowohl Hotel als auch Restaurant.
Fotografie
Die terrassierten Weinberge, die zum türkisfarbenen Wasser hinabfließen, liefern das stärkste Bild – positioniere dich am Morgen auf dem Hangweg über der Bucht, wenn das Licht sauber auf die Hänge fällt. Der Aussichtspunkt Torre des Verger, 2 km entfernt, bietet dir den weiten Küstenpanorama und lohnt sich für Aufnahmen im goldenen Licht.
Gut zu wissen
Es gibt keinen Rettungsschwimmer, also schwimm nur in deinem Können – die Wellen können moderat sein und der felsige Meeresboden macht Wasserschuhe sinnvoll. Gelegentlich treiben Quallen im Wasser, also schau vor dem Hineingehen kurz hin. Im Winter kann der Zugang wegen Erdrutschgefahr gesperrt sein, also prüfe die Bedingungen vor der Tour. Im August ist die Bucht am vollsten; wenn du sie für dich allein haben willst, komm lieber im Juni, Juli oder September.
Karte
In der Nähe
COYUNDA
Pizzería Il Forno a Legna
L'Artista Pizzeria Napoletana "Son Moix"
Castell Son Claret
Restaurant Es Molí d'es Comte
Castell Son Claret
Sa Baronia
Hotel Alqueria Blanca
Son Bunyola Hotel & Villas
Sehenswertes rund um Banyalbufar
Torre des Verger (Mirador de Ses Ànimes)
Wachturm aus dem 16. Jahrhundert; Panoramablick über die Küste.
La Granja d'Esporles
Historischer Bauernhof und Herrenhaus; Museum für ländliches und handwerkliches Leben.
Real Cartuja de Valldemossa (Carthusian Monastery)
Kloster aus dem 14. Jahrhundert; Wohnort von Chopin und George Sand.
Häufige Fragen
Die Angaben auf dieser Seite dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Zugangsbedingungen, Sicherheit und Infrastruktur können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie vor der Anreise stets die offiziellen Quellen.
Nächstgelegene Strände
Weitere Strände in Balearen
Bewertungen zu diesem Strand
- Noch keine Bewertungen, schade — gib deine ab und teil deine Erfahrung.
Bildnachweise
Quellen und Lizenzen der oben gezeigten Fotos.
- Foto 1 — Michal Osmenda from Brussels, Belgium · source · CC BY 2.0
- Foto 2 — International Driving Authority · source · CC BY-SA 4.0
- Foto 3 — rey perezoso · source · CC BY-SA 2.0
- Foto 4 — GillyBerlin · source · CC BY 2.0
- Foto 5 — deepeye · source · CC BY-SA 3.0
- Foto 6 — Antoni Pons Oliver · source · CC BY-SA 3.0








